|
|
Die Suche nach einem Ersatz war schneller beendet als erwartet. Beim Samstags-Shopping machten wir einen Abstecher ins Fotogeschäft. Und ohne wirklich eine konkrete Vorstellung vom möglichen Ersatz zu haben, ließen wir uns beraten. Bei einer Wasserdichtigkeit bis 5m braucht es heute keine separate Hülle mehr und GPS ist bei Outdoor-Kameras inzwischen wohl Standard. Nachdem keines der in Frage kommenden Geräte mehr auf “normale Batterien” ausgelegt ist, sondern spezielle Akkus benötigt, war dies kein Kaufkriterium.
Am Ende haben wir uns für eine schwarze Kamera von Fuji entschieden und im bald anstehenden Urlaub werden wir die Wassertauglichkeit testen. Eine Mitarbeiterin des Fotogeschäfts hat das gleiche Modell im Frühjahr beim Schnorcheln dabei gehabt und war sehr zufrieden. Wir werden von den ersten Bildern hier berichten…
Wie doch die Zeit vergeht. Vor fast 7 Jahren haben wir unsere Unterwasserkamera für den Urlaub und für’s Schwimmbad gekauft. Dabei hat sie jahrelang treu ihre Dienste geleistet. Allerdings hatte sie uns zweimal im Stich gelassen, als es eigentlich wichtig gewesen wäre. Das ist für eine Kamera nicht gut.

Schon vor über einem Jahr hatten wir gedacht, dass eine Neuanschaffung notwendig wird (siehe unser Artikel “Futsch!” von damals). Doch nun war es endgültig aus mit der Geduld. Bevor die Kamera aber fort kommt, hatten wir gedacht dass Lena sie zum Spielen benutzen soll – kaputt kann sie ja nicht mehr gehen. Doch die Überraschung war groß, als die Kleine auf einmal Blitze erzeugen konnte. Was hatte sie getan? Jedenfalls ist Lena superglücklich über den eigenen Fotoapparat und will alles und jeden fotografieren – sogar Mülltonnen, Pfützen und natürlich ihren Pinguin.
Jetzt bleibt nur abzuwarten, wann der Knipskasten seinen nächsten Aussetzer hat… Wir machen uns jedenfalls auf die Suche nach einem wasserdichten Ersatzgerät.
Der elfte Teil unserer Serie führt uns nach Bad Cannstatt in den Kurpark.
Wer weiß denn, dass Stuttgart einen Kurpark hat? Die Mineralquellen der Stadt sind weithin bekannt und nicht umsonst führt der heutige Stadtteil Cannstatt das “Bad” im Namen. Als im 19. Jahrhundert der Kursaal als Trink- und Badehaus erbaut wurde, hatten die Cannstatter große Pläne mit dem Areal. Und wie es die Regelungen für einen Kurort vorgesehen haben, schuf man hinter dem Kursaal einen großzügigen Park für die Kurgäste.

Doch am Ende kam es dann anders, als es bei der Eröffnung 1837 erwartet wurde. Lange Zeit hat der Kursaal als Badeanstalt gedient, in der Ende des 19. Jahrhunderts auch Königinnen und Könige kurten. Die aufkommende rasche industrielle Entwicklung, hat verhindert, dass sich ähnlich wie in Baden-Baden oder Wiesbaden ein vornehmes Kurgebiet entwickeln konnte. So hat die Eisenbahn beispielsweise den Park begrenzt und die Siedlungen der Arbeiter haben sich schnell ausgebreitet. Es gab keine Nobelwohngebiete – wer es sich leisten konnte, baute lieber am Rand des Talkessels und nach der Vereinigung von Cannstatt mit Stuttgart haben sich die städtischen Strukturen immer mehr in Richtung Stuttgart verlagert. Die dortigen Quellen am Neckar speisen heute noch das Mineralbad Berg und das Leuze.
Wer den Kurpark heute besucht findet etwas oberhalb des Kursaals ein kleines Gewächshaus. Es ist die erste Werkstatt von Gottlieb Daimler, in der er 1885 den “Reitwagen” fertigstellte. Die Geschichte, bis dieser Reitwagen zu ersten Probefahrten starten konnte, kann man in einem liebevoll eingerichteten Museum in diesem Gewächshaus erfahren. Im vierten Teil unserer Serie haben wir das Gewächshaus bereits vorgestellt.
Vor zwei Jahren hatte es ein Unternehmen an der selben Stelle schon versucht in Stuttgart Fuß zu fassen. Damals wollte man unter dem Namen “Labuyla” mit einer Art begehbaren Internetshop für Elektronikartikel die Kundschaft bedienen. Doch bereits nach wenigen Monaten ist wieder Schluss gewesen und es schien als ob niemand an diesem Standort sein Glück versuchen wollte.

Nun haben wir den Hinweis gesehen, dass im Juni die Firma Calumet in Stuttgart ihre Filiale eröffnen will. Von der Firma hatten wir bisher noch nie etwas gehört und doch ist es wohl eine größere Firma der Fotobranche mit weiteren Niederlassungen in Deutschland. Das Angebot, mit dem Calumet um Kunden werben will ist interessant. Wir werden nach der Eröffnung selbst mal vorbeischauen, ob es sich lohnt. Alleine über den Preis wird das Geschäft wohl nicht zu machen sein, sonst wäre der Internetshop nicht schon so schnell wieder verschwunden…
GIMP heißt vollständig “GNU Image Manipulation Programm” und ist ein kostenloses Programm für Fotooptimierung, Retuschieren, Bildgestaltung und –bearbeitung. Neben der Version für Windows gibt es GIMP auch noch für Linux und für Mac OS. Der Funktionsumfang von GIMP ist beeindruckend und macht es als Alternative für Photoshop interessant.

Eine etwas gewöhnungsbedürftige Eigenart war jedoch, dass GIMP aus vielen Einzelfenstern bestand – für Windows-Nutzer sehr ungewohnt, weil da eigentlich immer ein Rahmen ums Programm ist und gesamt maximiert oder minimiert wird. Mit der neuen Version 2.8 ist nun dieses Feature – Einzelfenster – auch in GIMP angekommen. Standardmäßig wird zwar der Mehr-Fenster-Modus genutzt aber unter dem Menüpunkt “Fenster” ist es durch einen Klick umgestellt.
Was ist sonst noch neu? Es können noch mehr Ebenen-Funktionen genutzt und mehrere Ebenen gruppiert werden. Text wird direkt im Bild / auf der Leinwand geschrieben und editiert und nicht mehr in einem separaten Fenster. Wer GIMP bereits nutzt, wird mit der neuen Version keine Probleme haben, falls Ihr GIMP nicht kennt und auf der Suche nach einem leistungsstarken Bildbearbeitungs-Programm seid und euch Photoshop zu teuer ist – schaut euch GIMP in Version 2.8 unbedingt an. Weitere Neuerungen unter: http://www.gimp.org/release-notes/gimp-2.8.html (leider nur englisch)
Auf der Internetseite des Projekts gibt es neben einem mehrsprachigen Handbuch auch Workshops / Tutorials zum Umgang: http://www.gimp.org/docs/
Bereits seit 2006 gibt es die Fotogalerie Stuttgart, eine Webseite mit Bildern von und über Stuttgart. Hier stellen Hobby-Fotografen “ihre” Stadt und deren verschiedene Aspekte vor. Auch von uns gibt es dort einige Bilder zu sehen. Die Galerie bietet neben den typischen Panorama- und Stadtführer-Bildern auch einen Blick auf eher verborgene Dinge, aktuelle Geschehnisse und Besonderheiten der Stadt.

Auch wenn nicht die Teilnehmer- und Bilderzahlen einer Fotocommunity dort aktiv sind, ein Besuch und Blick in die Bildergalerie lohnt sich…
Wer hat heute noch einen Diaprojektor? Und wann wurde der zuletzt verwendet? Aber trotzdem wäre es doch schade, wenn die alten Fotos vielleicht für immer vergessen sind. Das Scannen von Negativen oder Dias mit dem normalen Scanner ist sehr mühsam und nicht wirklich in einer optimalen Qualität möglich. Könnte man die Bilder doch einfach abfotografieren.

Doch statt den Diaprojektor aufzubauen, die Leinwand aufzustellen und dann jedes einzelne Bild abzufotografieren gibt es nun eine einfachere und platzsparende Möglichkeit. Dieses schwarze Plastikrohr passt auf das Objektivgewinde an der Kamera und hat vorne einen Schlitz für Dias oder Negative. Bild rein, klick, fertig. Nächstes Bild…
Der erste Versuch von zwei Dias war ok, allerdings musste das zweite Dia mit ein wenig Gewalt wieder aus dem Schlitz geholt werden weil der Rahmen extrem dick war. Als nächstes werden wir ein paar Negative ausprobieren – mal schauen ob die Software die ordentlich verarbeitet und in den richtigen Farben darstellt…
Vor einiger Zeit hatten wir über unsere Datensicherung für WordPress berichtet. Das Programm “Dropbox” hat inzwischen die Funktion des Datenaustauschs zwischen den PC’s und den Handys übernommen und die neue Version 1.3 (beta) hat außerdem eine interessante neue Funktion: Den Bilder-Upload

Nach Einlegen einer Speicherkarte werden auf Wunsch die Bilder in einen speziellen Dropbox-Ordner importiert und stehen dann allen mit der Dropbox verbundenen Geräten zur Verfügung. Das einzige Manko ist derzeit, dass dies nur vom PC (oder Laptop) aus geht – vielleicht gibt es diese Funktion auch bald für die Handy-Version von Dropbox, dann müssen die Bilder nicht mehr manuell übertragen werden, sondern stehen direkt zuhause am PC zur Archivierung etc. zur Verfügung. Als Anreiz für den Test der neuen Funktion gab es sogar noch 500MB kostenlosen zusätzlichen Speicher in der Dropbox.
Wer Dropbox selbst mal ausprobieren möchte – es ist kostenfrei – kann über unseren Link am Anfang des Artikels unsere “Einladung” nutzen und bekommt 250MB kostenlos zusätzlich.
Bisher hatte nur Lars neben Mama und Papa auch Fotos gemacht, doch von Neugier getrieben schnappte sich Lena nun auch den kleinen Fotoapparat und experimentierte damit herum. Als erstes wurde das Objektiv erforscht und der Klappmechanismus für den Objektiv-Verschluss. Dann wurde der orange Knopf zum Ein- und Ausschalten entdeckt und ab diesem Zeitpunkt blitzte es in der Wohnung wie bei einem heftigen Gewitter.

Viele der Bilder (insgesamt 45 Stück) sind unbrauchbar, doch als Lena ihren Pinguin erfolgreich fotografiert hatte, wollte sie den Apparat fast nicht mehr her geben. In naher Zukunft wird die Kleine also den Fotoapparat ihrem Bruder streitig machen. Aber der nächste Geburtstag kommt bestimmt…
Heute geht es endlich los mit unseren Adventskalender. Ihr findet den Link in der Rubrik “Blogiversum”. Natürlich gibt es immer nur den jeweiligen Tag zu sehen, vorher spicken klappt nicht. Aber auch wenn ihr mal einen Tag verpasst habt, könnt ihr den dann noch nachträglich anschauen.

Viel Spaß beim Anschauen unseres Kalenders und eine schöne Vorweihnachtszeit.
|
|