Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln

Lars war bereits mehrfach beim Kartoffeln ernten und auch Lena wollte dieses Erlebnis mal haben. So waren wir in diesem Jahr mal wieder bei der Kartoffelernte auf einem Bauernhof in der Nähe von Fellbach. Zuerst erfuhren die Kinder einiges über die Kartoffel, deren Anbau und die verschiedenen Tiere, die im Kartoffelacker wohnen und auch Kartoffeln mögen. Dann ging es mit Hacke und Korb selbst los zum Buddeln und Kartoffeln ausgraben.

die Scheune des Bauernhofs in der Erde sind die Karoffeln versteckt unser Korb ist voll
oben im Stroh gibt es die Küken zum Streicheln kleine Küken auf dem Schoß Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln

Durch das feuchte Wetter der letzten Tage war der Boden ein wenig matschig, aber die Kartoffeln ließen sich trotzdem recht gut säubern. Als der Korb voll war, konnten wir uns am Wasserschlauch wieder von der Erde befreien und als Highlight konnten die Kinder dann noch kleine Küken auf den Schoß nehmen. Eines der Küken saß dann bei Lena und sie freute sich sehr. Zum Abschluss gab es dann gekochte Kartoffeln mit Frischkäse und Butter sowie Apfelsaft. Lena hat es Spaß gemacht (und dem Papa auch) und wir werden wohl nächstes Jahr wieder herkommen – bis dahin müssten die vielen Kartoffeln gegessen sein.

Stuttgart ist schön 14

Das Neckarufer soll der Inhalt unserer vierzehnten Folge sein von “Stuttgart ist schön”. Gerade im Herbst ist es ein tolles Farbenspiel, die Bäume entlang des Ufers in den verschiedenen Farben leuchten zu sehen und die an den Hängen wachsenden Weinreben werden ebenfalls bunt. Aber auch im Sommer sind die saftigen grünen Blätter ein Erlebnis. Auf beiden Seiten des Neckars gibt es einen breiten Fußweg, der allerdings teilweise gemeinsam von Fahrradfahren, Inlinern und Fußgängern benutzt wird.

Felsenformation im Keefertal Blick auf den Neckar
Eines der Neckarschiffe an der Wilhelma Weinreben am Neckar

Ein Spaziergang entlang des Neckars lohnt sich immer. Im Bereich von Bad Cannstatt gibt es noch zusätzlich verschiedene Mineralquellen zu sehen und weiter neckarabwärts kommen dann die Weinreben. Wer weniger Lust auf Laufen hat, der kann auch mit einem der Schiffe des “Neckar-Käptn” von der Anlegestelle Wilhelma entweder in Richtung Hafen oder flussabwärts in Richtung Marbach mit dem Schiff fahren.

Das sind doch nur Ameisen…

Stell dich doch nicht so an. Da sind nur ein paar kleine Ameisen, die werden dich schon nicht fressen. Kaum war es ausgesprochen und eine Sekunde nicht mehr an die Viecher gedacht, schon war es passiert. Eine rote Gartenameise war vom Stein heruntergeklettert und auf die Hand gesprungen. Noch bevor sie durch die andere Hand ihr frühzeitiges Ende fand, war es geschehen – sie hatte zugebissen.

von der Ameise gebissen

Naja, ein bisschen Ameise, das gibt sich. Doch nach einer Stunde war der Finger deutlich dicker und die Biss-Stelle deutlich erkennbar. Das Fenistil-Gel sorgte auch nur für wenig Entspannung. Selbst unser “Stich-Heiler” versagte hier. Also gibt es nur eine Lösung: Warten bis das Jucken, Ziehen und Brennen aufhört. So lange wird’s schon nicht sein…

Das Dach ist dicht…

Hurra, ein erster Test des neuen Dachs über die Terrasse am Gartenhaus war erfolgreich. Es regnet nirgends rein und es läuft alles ab. Das einzige Manko: Die Dachrinne ist am Ende des Daches noch nicht wieder montiert und es spritzt alles auf die Spielfläche der Garteneisenbahn. Und schnell stellten wir fest, dass man beim Wassertest dort kein Handy hinlegen sollte – es sein denn, es ist wasserdicht oder soll kurzfristig gegen ein neues Gerät ersetzt werden.

das neue Terrassendach das Wasser läuft gut ab und tropft direkt auf den Boden

Zum Glück war der Gartenschlauch schnell genug abgestellt und der Weg zum Handy kurz genug – die ersten Tropfen waren zwar schon gelandet aber es ist nichts passiert. Und wenn der Regen wieder aufhört, werden wir sicher ganz schnell die Dachrinne wieder anbringen und den Rand des Daches sauber abschneiden – nicht dass doch noch irgendwas ungeplant nass wird.

Australien in der Wilhelma

Wer Australien für einen Tagestripp zu weit findet, aber trotzdem echte australische Pflanzen und Tiere sehen will, der kann noch bis 15.09. in die Wilhelma nach Stuttgart kommen. Unter dem Motto “Botanischer Kurztripp nach Down Under” gibt es im Gewächshaus die Sonderausstellung Australien zu sehen.

Wandkunst der Aborigines Wandkunst der Aborigines Eukalyptus 

Neben den bekannten Pflanzen wie Eukalyptus und Rattanpalme gibt es auch noch Wandbilder nach Vorbild der Aborigines zu sehen und im Terrarium wohnt eine große Gespenstheuschrecke.

Termitenhügel Wandkunst der Aborigines 
Heidepflanzen Gespenstheuschrecke

Ein Termitenhügel (unbewohnt) und diverse Heidepflanzen runden den Kurzbesuch ab. Ein interessanter Einblick in die Natur Australiens. Die offizielle Pressemeldung gibt es hier.

Naturforscher aus der Frischkäse-Packung

Immer wieder etwas neues, das dem kleinen viereckigen Frischkäse der Kinder beliegt – mal sind es Kühlschrankmagnete in Tierform, dann sind es Hüpfkühe oder Aufkleber und nun ist es ein Naturforscherset.

Forscherset aus der Kiri-Packung

Ob die kleinen Krabbeltiere es so toll finden wenn sie mit dieser Pinzette geschnappt werden? Da kann leicht ein Bein eingeklemmt werden oder der Flügel reißen. Und die Ameisen werden sicherlich unter der winzigen Lupe nicht brav sitzen bleiben bis sie ausgiebig betrachtet wurden. Aber zum Blätter erforschen oder andere nicht krabbelnde Dinge ist es eine witzige Idee. Vielleicht taugt die Pinzette sogar zum Dornen oder Spreißel aus dem Finger machen – dann hätte sich wirklich einen Nutzen. Mal schauen, ob in der anderen Packung der gleiche Inhalt ist oder ob es da unterschiedliche Forschersets gibt.

Mission Gartenhütte

Es geht voran. Eigentlich wollten wir ja nur das Dach über die Terrasse reparieren, haben dabei aber festgestellt, dass die Wand an der dieses Dach fest gemacht ist, teilweise kaputt ist. Und auch die Leisten auf denen das Dach angebracht ist, waren in die Jahre gekommen. Schon vor Wochen hatten wir uns daher vorgenommen, die teilweise marode Rückwand des Gartenhauses zu reparieren, um danach das Terrassen-Dach neu zu machen. Nachdem wir in verschiedenen Baumärkten und Fachgeschäften waren und die unterschiedlichsten Ideen, Ratschläge oder Warnungen bekommen hatten, entschieden wir uns für eine “eigene” Variante.

überall Efeu wieder freie Sicht aus allen Fenstern neue Wand - fertig lackiert fertige Rückwand mit Dachabschluss

Bevor wir allerdings die neuen Wandbretter anbringen konnten, mussten gefühlt Tonnen von Efeu entfernt werden – vom Sockel bis zum Dach über Fensterläden und Dachrinnen. So zog sich die Vorbereitung deutlich in die Länge und der Berg mit zu entsorgendem Efeu wuchs unaufhörlich. Nach drei Tagen war zumindest die Wand wieder vorbereitet zum Anmalen – alle defekten Leisten waren ersetzt, das vorhandene Holz war abgeschliffen und die neuen Wandelemente waren festgeschraubt.

Inzwischen sind alle Fenster wieder frei zu öffnen, es gibt kein Efeu mehr um die Fenster herum, die Rückwand ist lackiert und auch der Boden ist wieder ansehnlich. Nun fehlen noch die Querleisten für das Terrassendach und das Dach selbst. Aber im Vergleich zu den Vorbereitungen dürfte das nur noch ein Bruchteil des Aufwandes sein. Wir sind guter Dinge, dass wir noch während dem Urlaub fertig werden.

Mirabellen!

Nach den Kirschen, Birnen und Träuble sind nun die Mirabellen im Garten reif. Bisher hatten die kleinen gelben Zwetschen eher ein Schattendasein im Garten geführt, keiner wollte die Früchte haben und nu die Vögel freuten sich über die Mirabellen. Doch eher zufällig sind die Kinder diese Woche auf diese Früchte gestoßen, die neben der Schaukel wachsen.

Mirabellen Mirabellen

Sie haben die Früchte gesehen und wussten nicht, was das sind. Nach der Erklärung, dass es Mirabellen sind und die ähnlich wie Zwetschgen schmecken haben wir einige gepflückt, entkernt und in Sekundenschnelle waren die ersten gefuttert. So wurden noch mehr Mirabellen gepflückt und ein paar davon machten sich sogar noch auf den Nachhauseweg und wurden erst zuhause gegessen.

Gurkenzeit

Auch in diesem Jahr gibt es wieder Gurken. Gefühlt war es diesmal viel später, als die Vorjahre doch ein Blick in die Bildergalerie zeigte bereits frühere Gurkeneinmach-Aktionen Mitte August. Es ist also nicht ungewöhnlich. Und ansonsten hätte es aufgrund des Urlaubs ja auch schon Ende Juli sein müssen. Die Menge sind wieder die üblichen 5kg und diesmal nicht ganz so würzig (die kleinen roten Chilis bleiben draußen), damit die Kinder sie auch essen ohne sich zu beschweren dass die so scharf sind.

die Gurkenernte 2013

Ob das allerdings Auswirkungen auf die Verzehrmenge hat und wir eventuell vor der Reifezeit der Ernte 2014 ohne Gurken dastehen, bleibt abzuwarten. Bisher war die Menge immer gerade so für ein Jahr ausreichend und von der letztjährigen Ernte haben wir noch 2 Gläser – quasi als Reserve…

Magnolienblüte im August

Der erste Eindruck wurde von der Vernunft abgewiesen. Es gibt keine Magnolienblüten im August. Doch dann siegte die Neugier und der erste Blick hatte nicht getäuscht. Am Schlossplatz blühen tatsächlich mitten im Sommer die Magnolien.

Magnolienblüten im August Magnolienblüten im August

Das ist umso ungewöhnlicher, als dass Magnolien eigentlich die Blüten des Folgejahrs bereits in der aktuellen Vegetationsperiode anlegen – dies würde ja bedeuten, dass es entweder “im Frühjahr” vergessene Blüten der aktuellen Saison sind oder dass bereits die nächstjährigen Blüten aufgegangen sind. Wir haben im Internet allerdings nichts über dieses Phänomen gefunden. Dass Blumen sich durch das Wetter und die Sonne aber in ihrer Blüte beeinflussen lassen, haben wir selbst zuhause festgestellt, wenn die Azaleen auch außerhalb ihrer eigentlichen Blütezeit von Herbst bis Frühjahr im Sommer blühen, weil der heruntergelassene Rolladen ihnen einen niedrigen Sonnenstand und den Herbst “vorspielt”. Vielleicht war das Frühjahr zu kurz? Wir werden es im nächsten Frühling sehen, ob die Bäume wieder ausgiebig blühen… Und aktuell erfreuen wir uns an den ungewöhnlichen Blüten im Hochsommer.