Spülen nur für Frauen?

Es gibt schon spannende Bezeichnungen für elektrische Geräte – ein Chiphersteller nennt seine Chips “Nehalem” (klingt irgendwie Methusalem), es gibt ein Auto das “Mief” heißt und tragbare Musikplayer kriegen so leicht aussprechbare Namen wie “YW-U3”. Einen besonders merkwürdigen Namen gab aber ein Spülmaschinenhersteller diesem Modell: LADY PLUS

die LADY PLUS 

Darf das Gerät nur durch Frauen verwendet werden? Oder bedeutet das PLUS, dass auch Männer sie verwenden können (gibt es dann auch ein Modell LADY)? Oder soll die Spülmaschine so leicht sein, dass sie von Frauen getragen werden kann? Vielleicht bedeutet das auch dass die Maschine schwerer ist als eine Frau (eventuell gibt es dann auch ein Modell GENTLEMAN PLUS für noch mehr Stauraum oder KID MINUS für den Single-Haushalt)

Mit SFT2032, DW100 oder SPM70 wäre sicherlich weniger Rätselraten um den Namen notwendig… Oder erst recht?

In der Ecke liegt der Stadtanzeiger…

Danke lieber Austräger! Jahrelang gab es keine Probleme und pünktlich am Mittwoch war unser Stadtanzeiger im Briefkasten. Doch vor drei oder vier Wochen fing es an: Leerer Briefkasten, kein Stadtanzeiger – nicht Mittwoch, nicht Donnerstag, die restliche Woche auch nicht. In der darauffolgenden Woche das gleiche.

An diesem Mittwoch dann eine Überraschung.

muss das so sein?

Nein, man kann es sicherlich nicht mühevoll nennen, wie der Austräger seine Stadtanzeiger loswurde – eher lieblos und schnell. Dem Wind sei Dank war kurze Zeit später die ganze Straße voll mit einzelnen Seiten – auch an den Nachbarhäusern lagen die Zeitungen so geschickt. Lieber Austräger, wenn du dir schon das Geld für’s Austragen einsteckst, stecke doch bitte auch unseren Stadtanzeiger und den unserer Nachbarn wieder in den Briefkasten so wie es der Verlag auch erwartet. Denn dafür gibt’s das Geld und nicht fürs “indieEckewerfen” oder “garnichtzustellen”. Und noch etwas, es reicht normalerweise EIN EXEMPLAR pro Briefkasten.

Zu Gast beim Grafen Eberhard

Wenn ein Tag so anfängt, was kann da noch schief gehen? Für unsere Frühstückspause hatten wir uns heute etwas mehr Zeit genommen und waren zu Gast im Cafe Graf Eberhard in der Nesenbachstaße. Unter schattigen Platanen schmeckt der Milchkaffee gleich nochmal so gut und die Rühreier mit Bauernbrot lassen den Tag entspannt angehen. Dieser Besuch war sicherlich nicht der letzte hier und wir kommen gerne wieder zu unserem “Graf Eberhard”

Willkommen beim Café Graf Eberhard unter schattigen Platanen sitzen es war lecker so fängt der Morgen gut an...

Eine reichhaltige Frühstücksauswahl vom einfachen Croissant über Frühstücksflocken bis hin zu einer reichen Brötchenauswahl mit verschiedenen Belägen, Krabben und mehr gibt es hier. Wer zur Morgenzeit mal in der Stadt unterwegs ist, sollte es einmal selbst probieren.

Im BW Rosenstein gab es was zu sehen…

Schon lange wollten wir mal ins Betriebswerk am Rosensteinpark – die Information, dass am 25.07. eine Fotoschau der “Einheitslokomotiven” geplant ist kam da gerade recht. Wir machten uns also auf den Weg um mal ausgiebig das Gelände und die dort abgestellten Fahrzeuge anzuschauen.

BR 163 als Denkmal im BW Rosenstein 143 140-2 wartet auf den nächsten Einsatz Nah- und Fernverkehr beisammen

143 627-8 in der Wartungshalle Lokparade eine blaue 110er

Leider waren ein Teil der 110er wegen kurzfristigen Veränderungen im Einsatz aber auch die ersatzweise verfügbaren 111er sowie drei E10 lohnten den Weg ins BW.

Großbahn kleine Bahn

Neben den “großen” Lokomotiven gab es auch noch eine H0-Modellbahn und eine Großbahn sowie einen Eisenbahnsimulator zu bestaunen. Natürlich wollte Lars unbedingt eine Runde den digitalen ICE3 am Computer fahren – unter fachkundiger Anleitung eines echten Lokführers steuerte er fast fehlerfrei den Zug über die Strecke bis Vaihingen/Enz. Danke an alle Verantwortlichen, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Der Weg nach Hamburg und was daraus wurde…

Als ich Januar erfuhr, dass Michael tatsächlich den Hamburg-City-Man Triathlon mitmachen will, war ich etwas überrascht. Doch mit den Wochen wuchs der Respekt für dieses Vorhaben und trotz dem bösen Unfall (war das wirklich mit dem Fahrrad? – wir werden es wohl nie erfahren) war die Teilnahme bis zum Schluss nie wirklich in Frage gestellt. Mit einer eisernen Durchhaltekraft machte er mit dem Training weiter, als die Wunden dies wieder zugelassen haben.

Hamburg - der Ort des Erfolges

Und am vergangenen Samstag war es dann endlich soweit. Der Triathlon ging los und Michael auf Platz 1478 durchs Ziel. Gratulation für diesen Erfolg – ich weiß, dass ich es nicht geschafft hätte. Meine Anerkennung ist Dir sicher. Bin mal gespannt, was du als nächstes in Angriff nimmst…

Die ganze Geschichte bis zum Tag der Entscheidung gibt’s hier: I did it my way – Michaels way to Hamburg City Man.

Das Licht ist aus – oder wie kaufe ich Badmöbel (Teil 6)

Ja, ihr habt richtig gelesen. Es geht mal wieder um unsere Badmöbel, genauer gesagt eigentlich um die Lampe am Spiegelschrank. Laut Herstellerangaben hält das Leuchtmittel ca. 2000 Stunden (das sind fast drei Monate Dauerlicht!) bevor es sein Licht aushaucht. Nachdem wir das Licht jeden Tag nur für Minuten bis maximal einer Stunde eingeschaltet hatten, glaubten wir erst an einen Stromausfall oder eine durchgebrannte Sicherung, als in der vergangenen Woche auf einmal dunkel war im Bad…

Päckchen mit sensiblem Inhalt Nun wissen wir Bescheid

Der Lieferschein der Möbel gab außer dem vielsagenden Hinweis “bitte nur mit einem Beleuchtungsmittel gemäß Beschreibung ersetzen” keine Informationen preis, wie man die Lampe öffnen und den Inhalt wechseln kann. Auch die genaue Bezeichnung der Lampe blieb verborgen. Da die Lampe natürlich nach den regulären Öffnungszeiten ihren Dienst quittierte (sonst wäre es ja noch hell gewesen) blieb nur der Weg, sich per Email an das Möbelhaus zu wenden. Doch die Antwort lies auf sich warten – das Licht damit natürlich auch. Nach drei Tagen wandten wir uns dann verzweifelt an den Hersteller, der uns prompt zumindest die Bezeichnung und die technischen Daten verraten hat. Danke für die schnelle Erledigung. So konnten wir dann einen neuen “Halogenstab G7s” mit 60 Watt kaufen und haben seit Freitag wieder Licht.

Zu unserer Überraschung kam am Freitag dann doch noch eine Reaktion des Möbelhauses – sie bedauern den Defekt und haben das Problem dem Hersteller mitgeteilt, der sich mit uns in Verbindung setzen soll wegen dem Austausch. Und tatsächlich war schon heute ein neuer Halogenstab im Briefkasten. Die nächsten 2000 Stunden können also kommen.

Olé, olé, VfB – Saisoneröffnung am 26.07.09

Wie bereits im vergangenen Jahr waren wir auch diesmal zur Saisoneröffnung des VfB Stuttgarts im Neckarpark – wir freuten uns auf die Mannschaft und die vielen Attraktionen auf der Aktionsfläche am Stadion. Bei strahlendem Wetter feierten wir mit den VfB-Profis den Beginn in die neue Saison.

Das VfB-Fritzle unterwegs Der Tisch ist gedeckt... Sami Khedira auf der Bühne Arthur Boka, Sebastian Rudy und Matthieu Delpierre im Interview mit Holger Laser

Die Showbühne zum Schluss noch Party mit dem Fritzle

Den ganzen Tag waren auf dem Parkplatz P9, auf den umliegenden Sportplätzen und am Vereinsheim sowie im VfB-Fanshop die Fans unterwegs – und wir mitten drin. Wer so einen tollen Saisonstart hat, der kann eigentlich nur Meister werden. Für’s passende Outfit in der kommenden Saison haben wir jedenfalls gesorgt.

Mullewapp in Stuttgart

Ihr kennt Mullewapp nicht? Dann wollen wir es kurz erklären: Mullewapp ist ein Bauernhof und die Heimat von Schwein Waldemar, Franz von Hahn, von Johnny Mauser sowie Bello dem Hund, dem Lämmchen Wolke, der Katze Leo und der Kuh Tante Milli. Autor der Geschichten um Mullewapp ist der 1941 in Berlin geborene Helme Heine. Er hat bereits mehrere Geschichten mit den drei Freunden Waldemar, Franz und Johnny geschrieben – von Bildergeschichten bis zu Kriminalgeschichten ist alles dabei. Seit dieser Woche läuft in den Kinos nun der offizielle Mullewapp-Film mit den Tieren aus den Büchern. Und als besonderes Highlight war Helme Heine heute persönlich im Kino – in Zusammenarbeit mit einem großen Buchgeschäft gab es eine Auswahl der Bücher zu kaufen und man konnte sich “sein persönliches Exemplar” signieren lassen.

Mullewapp kommt ins Kino Helme Heine klärt die "Signierwünsche" Waldemar - von Hand in wenigen Minuten gezeichnet wow, kann der toll malen!

Zuerst haben wir natürlich den Film angeschaut, danach ließ Lars dann sein “Freunde”-Buch mit einer Signatur versehen und freute sich über das Bild von Franz Hahn, Johnny Mauser und dem dicken Waldemar in seinem Buch. Leider war diese tolle Gelegenheit im Vorfeld vom Kino nicht so optimal beworben worden, so dass der Andrang (zu unserem Glück) relativ gering war – in Berlin, so wurde uns berichtet kamen ca. 600 Fans ins Kino. Wir hatten dafür Gelegenheit auch ohne Zeitdruck direkt mit Herrn Heine uns zu unterhalten und zum Abschluss gab es von der ganzen Crew noch ein Gruppenbild. Danke für den Besuch in Stuttgart!

Uns hat der Film sehr gut gefallen und dass Helme Heine persönlich da war, gab dem Nachmittag etwas wirklich besonderes.

Mama, mag das Baby auch Pizza?

Solche und ähnliche Fragen kennen alle Eltern, deren Kind bald zum großen Bruder oder zur großen Schwester wird.

Durch das anschauen eigener Babybilder, darüber sprechen und geeignete Bücher kann man ‚das Große‘ gut auf das vorbereiten was mit dem Einzug des Babys anders wird. Auch den neuerdings angebotenen Kurs "ich bekomme ein Geschwisterchen" ist nach unserer Meinung gut geeignet. Schließlich soll das ältere Kind sein kleines Geschwisterchen nicht hassen ("ich bring dich zurück, wir wollen dich nicht") sondern sich an den wachsenden Möglichkeiten orientieren und liebevoll darum kümmern.

Wir sind jetzt vier! Unser Baby

Ein tolles Buch zum Thema haben wir auch gefunden "Wir sind jetzt vier!" beschreibt mit kindgerechten Zeichnungen und realistischen Texten die möglichen Erlebnisse und Erfahrungen als großer Bruder ohne das Baby mit einem falschen Eindruck von "lieb und niedlich" zu verkaufen. Das Buch gehört zur Zeit zu den Lieblingsbüchern von Lars, zusammen mit dem Buch und der Hörspiel-CD "Unser Baby" aus der Wieso-Weshalb-Warum-Reihe eine tolle Vorbereitung aufs ‚Großer-Bruder-Sein‘ (auch für große Schwestern, nur da können wir nix dazu schreiben)

Ich will endlich wieder in den Kindergarten

Papa, warum tun denn die Erzieherinnen im Kindergarten am Freitag nicht mehr arbeiten? Ich finde das blöd, wenn wir freitags nicht mehr in den Kindergarten können. Da haben wir sonst immer so tolle Sachen gemacht.

Neben den Fragen des Kindes, warum die Erzieherinnen am Freitag nicht mehr da sind, stellt sich für die meisten Eltern inzwischen die dringende Frage: Wie geht es weiter? Die ver.Di hat schon angekündigt, ab September bis mindestens zur Bundestagswahl die städtischen Kindergärten durch einen Dauerstreik lahmzulegen.

Wie immer bei Tarifverhandlungen schiebt jeder dem anderen die Schuld zu – doch wer bereits im Mai einen unbefristeten Streik ab September plant, der scheint kein großes Interesse daran zu haben, eine schnelle Lösung zu finden. Auch wer sagt, dass mit ihm noch nie über Probleme gesprochen wurde, möchte nicht der Schuldige sein, weil er vielleicht nicht reagiert hat. Letztendlich haben jedoch wir Eltern (und vor allem unsere Kinder) das Nachsehen. Müssen wir uns das alles gefallen lassen?

Der Gesamtelternbeirat Stuttgart macht nun mobil. Am kommenden Mittwoch 27.07.09 wird ab 15:30 Uhr auf dem Schlossplatz eine große Kundgebung zur Bildungspolitik und den mehr als verfahrenen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst geben. Danach ist vorgesehen, zum Rathaus zu ziehen und dort die neu gewählten Gemeinderäte an ihr Versprechen zu erinnern.

Aufruf zur Kundgebung am 27.07.09

Vor der Kommunalwahl haben die Politiker und Parteien in Stuttgart Stellung zur Bildungspolitik für die Kleinsten genommen. Sie haben uns Wahlversprechen gegeben, um von uns gewählt zu werden. Die Wahlen sind vorbei und am 29. Juli um 16:30 Uhr konstituiert sich der neue Gemeinderat. Wir treffen uns um 15:30 Uhr auf dem Schlossplatz und gehen dann gemeinsam zum Rathaus, um die neuen Gemeinderäte an ihre Wahlversprechen zu erinnern und sie zu ermahnen ihren eigenen Worten auch die entsprechenden Taten folgen zu lassen.

Eltern, Kinder, Erzieher/innen und alle, die es in Stuttgart mit Bildung ernst meinen sind aufgerufen an diesem Tag ihre Stimme zu erheben und die Kundgebung zu unterstützen. Weitere Informationen gibt es unter: www.kdgeb.de. Das Plakat gibt es dort auch zum anschauen und ausdrucken im PDF-Format.

Am 25.07.09 (und eventuell auch am 26.07.09) gehen die Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern weiter, wollen wir doch hoffen, dass sich die Tarifparteien einigen und dieser unerträgliche Streik sein Ende findet.