Es reicht mit Regen!

Falls jemand hier Einfluß aufs Wetter nehmen kann. Bitte jetzt das Regnen für ein paar Tage einstellen. Es reicht. Als wir vor ein paar Tagen die Pause von der Hitze begrüßt hatten war nicht von einer Halbierung der Temperaturen und zeitweise Dauerregen die Rede gewesen.

Irgendwie scheint das nicht richtig oben angekommen zu sein. Also wollen wir es nochmal präzisieren: Sonne ist gut, Wind auch. Zeitweise darf es auch mal regnen. Wir sind mit 25 bis 27 Grad zufrieden – es müssen keine 35 Grad sein. Am Freitag und Samstag sowie Sonntag bitte kein Regen – zum Tinti-Badespaß, zum OpenAir Theater und zum Märchenfest sollte es warm sein. Na dann warten wir mal ab…

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Wenn Spielsachen zu Schuhen werden

Die seltsame Verwandlung von Spielsachen haben wir bei unserer Bestellung bei einen großen Spielzeug- und Kinderartikelversand erlebt. Eigentlich sollte man glauben dass der Versandprozess so automatisiert ist dass die Bestellung unkompliziert und fehlerfrei versandt wird. Doch auch hinter der besten Organisation stehen Menschen und die können Fehler machen – so wie es bei uns passiert ist. Und lustigerweise fällt der Fehler niemandem auf.

Wir waren über die Größe des Kartons überrascht – drei T-Shirt und zwei Playmobil-Figuren brauchen eigentlich keinen Karton mit 50cm Breite und Länge. Als wir den Karton offen hatten war die Überraschung noch größer weil dort ein Schuhkarton drin war und wir definitiv keine Schuhe bestellt hatten. Die Verwirrung war komplett als dort ein Aufkleber ‘Playmobil Straußenpaar mit Nest’ klebte und wir trotzdem nur Schuhe fanden.

Die kundenfreundliche Hotline für unsympathische 14 Cent pro Minute wollten wir eigentlich nicht anrufen also schrieben wir gleich eine Email und erläuterten den Fehler. Nach zwei Tagen folgte die Erinnerung und nach weiteren zwei Tagen nochmal. Was passierte? Nix. So griffen wir also doch zum Hörer und warteten… Schon 70 Cent später hatten wir jemanden am Telefon. Nun warten wir auf die Nachlieferung und die Latschen gehen zurück.

Rauchen! Rücksicht? Einsicht? Absicht?

Dass Rauchen in den unterirdischen Haltestellen verboten ist steht an jedem Zugang und ist außerdem in der Haltestelle selbst für Leute die nicht Lesen können oder schwer von Begriff sind zusätzlich durch Rauchverbot-Schilder kenntlich gemacht. Unabhängig des Verbots ist es rücksichtslos den anderen Fahrgästen seinen Rauch aufzudrängen im Tunnel wenn keiner woanders warten kann. Auf den freundlichen Hinweis zum Rauchverbot aber aggressiv zu reagieren und weiter zu Rauchen ist unsozial. Wer allerdings glaubt dass die übrigen wartenden Fahrgäste den Wunsch zum Nichtrauchen unterstützen täuscht sich – der Rest schaut weg und ignoriert den Disput.

Gelten für Raucher andere Regeln und Gesetze? Warum glauben manche Raucher dass sie mehr Rechte haben und den Rest der Welt mit ihrem Rauch quälen dürfen? Solche Rücksichtslosigkeit ist traurig.

Die Schweizer kommen nach Stuttgart?

Dass wir zu Weindorf, Weihnachtsmarkt und Co. Besucher aus dem Nachbarland Schweiz haben ist nix neues – es zeigt nur dass wir international bekannte und beliebte Feste feiern können. Mit Schweizer Produkten dagegen wir es schwer – außer Toblerone fällt uns da wenig ein.

Um so erstaunter waren wir über die Werbung ‘Grüezi Stuttgart’ im einem Schaufenster in der alten Poststraße. Das deutet ja auf eine Firma aus der Schweiz hin. Doch irgendwie ist da nichts Konkretes zu erfahren. Bleibt nur Abwarten…

Stuttgart 21- Quer durch die Stadt, ein Projektsprecher unterwegs (16. Akt)

Das Projekt Stuttgart 21 scheint unumkehrbar. Trotz Problemen mit der Ausschreibung des Nesenbach-Düker, Verzögerungen beim Umbau des Bahnhofvorfelds und massiven Problemen im S-Bahn Verkehr sowie die noch nicht abschließend entschiedene Klage des Bonatz-Enkels Peter Dübbers will man vom Bauträger das Projekt jetzt offenbar so schnell wie möglich so weit voran treiben, dass es nicht mehr ohne Weiteres umkehrbar ist -der kurzfristig ohne Not für August angekündigte Abriss des Nordflügels lässt zumindest dies vermuten.

Da wird es für den Projektsprecher schwer, in den Bezirksbeiratsitzungen sachlich zu bleiben – zahlreiche Wortmeldungen haben eine starke emotionale Prägung und eher mit dem Gesamtprojekt und dessen Ablehnung statt mit den Auswirkungen im Stadtteil zu tun.

Projektsprecher Wolfgang Drexler 

Die den Bürgern bisher suggerierten Vorteile durch den Wegfall der Gleise (z.B. Stichwort Zusammenwachsen der Stadtteile Ost und Nord) in Form von zusätzlichen Stegen über die Bundesstraße oder der Tieferlegung der Heilmannkreuzung wurden aus Kostengründen allerdings erst mal zurückgestellt – immerhin will man es in den Gemeinderat nochmals einbringen. Außer dem Baustellenverkehr wird der Osten nach den Ausführungen keine Einschränkungen haben – selbst die diskutierte zeitweise Unterbrechung der Stadtbahn und der Buslinien wurde verneint. Doch wie viele Baufahrzeuge durch den Stadtteil fahren sollen und in welcher Zeit, dazu äußerte sich Herr Drexler nicht und reicht die Zahlen schriftlich nach.

Der Ansatz, mit der Bevölkerung das Gespräch zu suchen ist grundsätzlich richtig, allerdings hätte man zehn Jahre früher damit anfangen sollen – inzwischen sind die Fronten so gefestigt dass sachliche Argumente nicht mehr zählen. Die Emotionen bestimmen den Umgang und lassen der Meinung des Anderen keine Chance. Leider ist über die anderen Sitzungen der Bezirksbeiräte in den anderen Stadtteilen nichts zu finden. Will man bewusst nicht darüber reden und Fehler der Vergangenheit weiter machen? Soll mit der alten römischen Taktik ‘Divide et impera’ die Macht der Gegner geschwächt werden?

Die Vernunft hat gesiegt…

Ob das was bringt? Um halb sieben begann heute die Sitzung des Bezirksbeirat Stuttgart Ost. Unter anderem war als Thema geplant sich zum ‘Wender’ in der Ostendstraße zu äußern und den sogenannten Verkehrsversuch zu bewerten.

 die Kiste mit den 1600 Unterschriften

Pünktlich ging es los und der Andrang war erwartet groß. Zunächst berichtete der Projektbeauftragte Wolfgang Drexler über die Auswirkungen für den Stuttgarter Osten durch das Bahnprojekt “Stuttgart 21”, dazu aber an anderer Stelle mehr.

Als die Emotionen sich wieder beruhigt hatten, ging es nicht minder emotional weiter mit dem Problem der geplanten Schließung des “Wenders” in der Ostendstraße. Die SSB hatten in zwei Schreiben die Nachteile und Verzögerungen bei den Buslinien sowie Auswirkungen auf Anschlüsse an S-Bahn (Bahnhof) und Stadtbahn (Ostendplatz) erläutert. Das Tiefbauamt präsentierte das Ergebnis des Verkehrsversuches und nach diversen Meinungsäußerungen – auch vom anwesenden Publikum – stimmte der Bezirksbeirat über den Wender und dessen Erhalt oder Schließung ab. Mit 10:6 Stimmen wurde entschieden, dass der Beschluss vom Januar 2010 angenommen wird und keine vollständige Schließung des Wenders erfolgt. Damit hat nach hitzigen Diskussionen über Schleichverkehr, Vergrämungspolitik und CO2-Ausstoß die Vernunft gesiegt und der Wender bleibt erhalten – er wird allerdings nur noch von der Ostendstraße aus als “Wender” in Richtung Gablenberg verwendbar sein und nicht mehr aus der Roßbergstraße nach links in Richtung Kreisverkehr. Einen Dank an dieser Stelle an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Unterschriftenaktion beteiligt haben und an den HGV Stuttgart-Ost der die Unterschriftenaktion ins Leben gerufen hat.

Die Madricks Kinder-Rallye in Stuttgart

Beim Kinder- und Jugendfestival gab es in diesem Jahr auch noch eine Besonderheit. Das Madricks-Team sucht für seine Rallye im Jahr 2012 noch Teilnehmer und veranstaltete für die Kinder eine Kinder-Rallye mit einem Parcous vor dem Neuen Schloss.

Urkunde Rallye-Fahrer Lars

Für die erfolgreiche Absolvierung der Strecke mit dem Kettcar gab es dann eine coole Urkunde und einen Anstecker mit dem Adlerkopf. Am liebsten wäre Lars die Strecke den ganzen Vormittag gefahren, so viel Spaß hat es ihm gemacht. Aber durch die vielen anderen Attraktionen konnten wir dann doch nach zwei Runden die Rallye-Strecke verlassen und weiterziehen…

Fit und Fun am Schloßplatz

Am 17. und 18. Juli war mal wieder das Fit und Fun Kinderfest in Stuttgart. Neben verschiedenen neuen Ständen (Siku Autos, Kettcar-Rallye, Lego oder Spongebob) gab es natürlich auch viele Klassiker. Bereits im Vorfeld war klar, dass wir an beiden Tagen unbedingt dort hin gehen um die vielen Möglichkeiten auch in aller Ruhe ausgiebig nutzen zu können:

VVS Bus-Pullingferngesteuerter LKW Schwimm-Auto - am Stand vom Haus der Familie

Die Stände von Märklin und Ravensburger waren wie auch in den Vorjahren da, das Bus-Pulling des VVS und der 3-Löwen-Takt machten auf dem Schloßplatz wieder Station. In diesem Jahr durfte Lars erstmals auch selber mit ziehen – was für eine Freude! Zum Basteln waren auch wieder viele Gelegenheit vorhanden und das Jugendhaus bot Floßfahren über den Eckensee an.

 Gartenbahn-Anlage am Neuen Schloss Blick über den See - etwas regnerisch am Samstag mittag Floßfahren auf dem Eckensee 

Bei Lego gab es alles ums neue ‘Atlantis’-Programm, die Kinder konnten ihr eigenes Forschungsschiff bauen, einen 3D-Film sehen und verschiedene Lego-Spiele ausprobieren. Zum Schluß gab es dann ein Atlantis-Amulett. Weitere Bilder vom Fest gibt es auch im Gablenberger-Klaus-Blog.

Der Wheely Bug Tiger

Beim Kinderfest gab es für die Allerkleinsten einen Rutscherle-Garten mit Käfern, Bienen und Tigern. Der Tiger gefiel allen Fechis auf Anhieb und auch bei Probesitzen und -rutschen konnte das Tier überzeugen. Etwas abschrecken war der reguläre Preis der deutlich über dem eines Bobbycars liegt. Die Betreuerinnen der Rutscherle-Garten verrieten uns dann aber dass die Rutscher-Tiere nach dem Fest mit 30-50% Rabatt verkauft werden.

Lena mit dem Tiger der Tiger ist zuhause

So machte sich dann kurz nach sechs der Tiger auf den Weg zu uns nach Hause wo er von beiden Kindern freudig begrüßt wurde.

Noch ein paar Worte zu den Rutscherle. Sie heißen Wheely Bug, kommen aus Australien und sind wohl noch als weitere Tiere erhältlich. Doch mit dem Tiger sind wir erstmal glücklich.

Tännli – der Walderlebnispfad

Am letzten Wochenende waren wir mal wieder ‘im Ländle unterwegs’ und unser Weg führte uns nach Gschwend. Wo das liegt? Von Stuttgart aus betrachtet hinter Welzheim im Schwäbisch-Fränkischen Wald (fast hätten wir gesagt zwischen Schwäbisch Gmünd und Welzheim im Niemandsland).

der Tännli-Walderlebnispfad waren hier Hänsel und Gretel?

wohnt hier Dornröschen? die Waldkugelbahn Waldblumen

Aber trotz der etwas langwierigen Anfahrt hat es sich gelohnt. Wir haben dort (meist im Schatten des Waldes) den Tännli Walderlebnispfad gemacht und waren im nett gemachten Märchenwald auf den Spuren von Dornröschen, Hänsel und Gretel sowie Rotkäppchen unterwegs. Auf dem weiteren Pfad gab es dann neben den Naturerlebnissen noch eine Waldkugelbahn. Bis auf die etwas nervigen Stechmücken war es ein tolles Erlebnis.