Preise runter und rauf

Tanken. Ein Reizthema. Morgens steht der Preis bei 1,559 – am Nachmittag dann bei 1,639 und am nächsten Morgen sind es 1,499. Wer blickt denn da noch durch? Außer, dass es immer zur Reise- und Ferienzeit um 5-10 Cent hoch geht (und danach überraschend schnell wieder runter) sind inzwischen mehrere Änderungen am Tag möglich – es genügt nicht beim Vorbeifahren den Preis zu notieren und eine halbe Stunde später zu kommen; da kann es schon wieder ganz anders sein. Selbst die zahlreichen Benzin-Preis-Tools und Webseiten sind von der Schnelligkeit der Änderungen teilweise überfordert: Nicht mal eine Stunde ist vorbei und weil eine Tankstelle angefangen hat, drehen alle reihum an der Preisschraube.

Und egal wie oft sich das Kartellamt dieses Spiel anschaut – es passiert nix. Weil die reagieren ja alle nur auf den Markt und keiner spricht sich mit dem anderen ab. Natürlich – und die Erde ist eine Scheibe…

Eine neue Generation von Elektro-Autos?

Seit einigen Wochen stehen an der Stadtbücherei die kleinen weiß-blauen Elektrosmart und warten auf ihre Fahrer. Dafür wurden extra zwei Parkplätze mit einer Elektro-Tankstelle ausgestattet und entsprechend gekennzeichnet. Die Betreiberfirma ist mit den bisherigen Nutzerzahlen laut einem Zeitungsartikel recht zufrieden und plant auch die Erweiterung der Flotte.

neues Elektroauto oder Falschparker?

Doch dass es so schnell geht und die Autos nun nicht mehr weiß-blau und klein sondern schwarz und groß sind, hatten wir eigentlich nicht gedacht. Oder hat da jemand sein “Heiligsblechle” einfach illegal auf den Elektroparkplatz abgestellt? Auch wenn die Firma mit dem Stern hinter dem Elektro-Auto-Verleih steckt, wird es wohl ein Falschparker sein. Interessant wäre nur, wie teuer ein derartiges Parkvergehen ist; gilt das als Parken im Halteverbot? Als Behinderung?? Wir haben dazu auf die Schnelle nichts gefunden.

Werbung die auffällt

Sonst sieht man an den LKW nur langweilige Werbung für Kfz-Versicherungen, Automobil-Clubs oder eben Firmenwerbung für die jeweilige Firma. Umso überraschter waren wir bei der Autobahnfahrt, als im Regen der LKW vor uns auftauchte. Erst hatte es den Anschein, dass der LKW diese Dessous transportiert und der ganze LKW diese Werbung hat, doch beim Vorbeifahren war dann schnell klar, dass hier schnödes Gemüse transportiert wird.

LKW mit ausgefallener Werbung

Doch egal war im LKW steckt, selbst das trübste Wetter ließ für einen kleinen Moment das Gefühl von Sommer, Sonne und Strand aufkommen. Auch wenn sich das bei 2 Grad und Nieselregen auf der Autobahn unheimlich weit entfernt anfühlt… Danke für diesen “Lichtblick” auf der Autobahn.

Mithilfe gesucht

Wie wir erst durch den Aushang an den Türen und Wänden in der Umgebung mitbekommen haben, wurden vor kurzem mehrere Autos in unserer Nähe mutwillig beschädigt. Leider haben wir in der betreffenden Nacht nichts mitbekommen, aber falls jemand unserer Leser etwas weiß, sollte er sich an die Polizei wenden.

die Polizei sucht Augenzeugen

Hoffen wir mal, dass die Suche nach Augenzeugen erfolgreich ist und jemand etwas beobachtet hat. Bei einer nächtlichen Beschädigung unseres Autos vor fast fünf Jahren hatte leider niemand etwas beobachtet und wir haben den Schaden selbst zahlen müssen – die Anzeige gegen Unbekannt ist damals im “Nichts” verlaufen…

Ein neuer Sitz…

Der bisherige Kindersitz ist zwar laut Hersteller noch bis 18kg zugelassen, aber wenn der Kopf über die Oberkante des Sitzes hinausragt, ist das sicherlich nicht optimal. Ursprünglich hatten wir eigentlich geplant, den bisherigen Sitz von Lars gegen eine “Sitzerhöhung” zu tauschen und diesen dann an Lena weiterzugeben. Doch eine Sitzerhöhung aus Styropor ist eben nicht so bequem wie ein richtiger Sitz mit Kopfstütze und Polster.

der neue Sitz

So machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Ersatz für den Baby-Kindersitz von Lena und wurden bei einem großen Baby-Fachmarkt fündig. Die boten den gleichen Sitz wie Lars hat in einer speziellen Farbkombination “Finn” an und wollten dafür 60€ weniger als die regulären Farben. Damit war die Entscheidung recht schnell getroffen und der Sitz schnell gekauft. Nun hat es auf dem Rücksitz ohne Umbau oder Quetschen wieder Platz für einen weiteren Mitfahrer und beide Kinder können bequem sitzen.

Die Taubenstange

Tauben nehmen alles in Beschlag – nicht nur, dass die neue Stadtbücherei darüber klagt, dass die Tauben in den oberen Stockwerken alles vollsch… auch in der Stadt nutzen die Tiere alle Möglichkeiten.

Taubenstange am Parkhaus

In die Wand eines Parkhauses am Bahnhof ist offenbar kürzlich ein LKW gefahren und hat die Ecke aufgerissen. Nun stehen die Metallträger heraus, wie Vogelstangen und schon haben die Tauben diesen Platz für sich beansprucht. Nachdem auch ein Tier ins Innere geklettert / geflogen ist, liegt natürlich die Vermutung nahe, dass die Vögel hier eine neue Bleibe gefunden haben. Am Taubenturm im Bahnhof ist es vermutlich zu laut wegen den Bauarbeiten…

E-Mobilitätstag bei der SSB

An vielen Haltestellen war die Werbung für den Tag der Elektromobilität zu sehen, auch im Internet gab es verschiedene Hinweise auf die Veranstaltung. Und weil das Wetter keine großen Outdoor-Aktivitäten möglich machte, war schnell klar, dass wir uns am Sonntag im Bus-Betriebshof der SSB einfinden um die Möglichkeiten auszuprobieren, welche die Elektromobilität bietet.

die Event-Bühne der Bus-Betriebshof der Fuelcell-Hybrid-Bus der Diesel-Hybrid-Bus
der Stadttour-Bus der Reisebus für die Teststrecke die verschiedenen Arbeitsfahrzeuge Schienen-Schleifzug

Es gab neben den bekannten Hybridbussen mit Dieselmotor auch einen Brennstoffzellen-Hybridbus zu sehen. Die Innenausstattung war beeindruckend – mit Laminatboden, mattsilbernen Metallstangen und edlen dunklen Polstersitzen ein nicht ganz alltäglicher Anblick in einem Bus.

Ein besonderes Highlight war die Fahrt mit einem Reisebus auf der Daimler-Teststrecke – leider erst für Besucher, die mindestens 16 Jahre alt waren und es durften keine Bilder gemacht werden.

Mit den Museumsbussen konnten wir dann noch zum Straßenbahnmuseum fahren und ein Besuch im Museum war dann natürlich auch noch im Programm.

Lars und Steffen sind zum ersten Mal auf einem sogenannten Segway gestanden und damit herumgefahren, ein tolles Gefährt aber für die eigene Mobilität mit ca. 7000 € nicht gerade günstig. Vielleicht werden wir mal an einer Tour durch Stuttgart teilnehmen, um wieder mit einem Segway zu fahren. Oder wir hoffen, dass die Dinger mal deutlich billiger werden…

Mein “Lappen” wird volljährig

Unvorstellbar lang ist es her – am 21.06.1994 war die Fahrprüfung zum Führerschein. Damals hatte der Führerschein noch eine auffallende rosa Farbe und auch wenn er deutlich kleiner war als der graue Führerschein davor, so war er noch ein richtiger “Lappen”. Heute ist der Führerschein ein Stück Plastik und so große wie eine EC-Karte.

der alte Führerschein

In den letzten 18 Jahren gab es keinen Unfall und keine Punkte in Flensburg. Mein rosa Lappen kam auch schon ordentlich rum: Schweden, Spanien, Portugal, Kanaren und Amerika – insgesamt sicherlich mehrere 10.000 Kilometer. Hoffen wir, dass es auch in den nächsten Jahren so bleibt. Doch wir werden uns wohl bald trennen; ab 2013 sollen neue Führerscheine (auch getauschte) nur noch befristet gültig sein und die Papierführerscheine sollen irgendwann zwangsumgetauscht werden. Laut Wikipedia ist der Tausch bis spätestens 2032 notwendig.

Und auch wenn wir für den neuen Führerschein ein biometrisches Passfoto benötigen, lieber noch dieses Jahr und dann unbefristet…

US-Unterstützung für die Polizei?

Huch, was steht denn da für ein Fahrzeug? Braucht die Stuttgarter Polizei nun schon Unterstützung aus Amerika? Oder hat sich der Streifenwagen verfahren und fragt gerade nach dem Weg?

NYPD in Stuttgart?

Ein Blick auf Kennzeichen machte klar, dass da ein Spaßvogel unterwegs ist, der sein Auto im Stil des New York Police Department gestaltet hat. Da es kein “offizielles” Kennzeichen ist, sondern ein lokales scheint ein Freund amerikanischer Polizeiautos am Werk gewesen zu sein. Ist das eigentlich zulässig? Und was noch viel interessanter ist: Sehen in New York die Polizeiautos wirklich so aus?

Durchfahrtsbreite mind. 3m

Unter dem Motto “Beim Parken auch an den Ernstfall denken – Durchfahrtsbreite mindestens 3 Meter” hatte der Gablenberger Klaus Blog vor ein paar Tagen von der Aktion der Feuerwehr Stuttgart berichtet. Auch die freiwillige Feuerwehr Wangen hatte im Februar einen entsprechenden Artikel auf ihrer Seite veröffentlicht: http://sites.google.com/site/freiwilligefeuerwehrwangen/aktuelles/durchfahrtsbreitemin3meter

Doch wie sieht es in der Realität aus? Bei uns in der Straße stehen auf einer Seite seit knapp 2 Jahren Schilder für absolutes Halteverbot. Die Straße ist einfach zu schmal, weil wenn auf beiden Seiten geparkt wird, kein Durchkommen für Feuerwehr oder Müllabfuhr ist. Aber selbst Anwohner stehen lieber ins Halteverbot statt ein paar Meter weiter zu laufen.

Wildes Parken - wen interessiert schon Halteverbot?

Wir haben mal auf dem Foto einen Strich gemacht, wie viel Platz eigentlich sein müsste dass Feuerwehr & Co durchkommen. Was das im Ernstfall bedeutet dürfte wohl jedem klar sein. Aber selbst mehr oder weniger nett formulierte Zettel an der Windschutzscheibe regen die Autofahrer nicht zum Nachdenken an. Muss denn erst etwas passieren? Genügt es nicht, dass bereits mehrfach die Müllabfuhr unverrichteter Dinge wieder weggefahren ist?