Weinbergtiere

In manchen Wengerten wachsen hunderte von Pusteblumen und manche leisten sich “Fußvolk” zwischen den Reben. Bei unserem Spaziergang in Strümpfelbach vor ein paar Tagen haben wir sehr viel Löwenzahn gesehen und die Kinder haben einige davon in den Wind geblasen. Eher überrascht waren wir dann aber als einer der Weinberge dann mit Gitter versperrt war. Da die Trauben noch nicht in Gefahr waren, musste es einen anderen Grund geben und ein paar Meter weiter war dann auch klar, warum es hier einen Zaun hat:

Löwenzahn im Weinberg Hühner im Weinberg Hühner im Weinberg

Der Besitzer des Weinbergs hält hier seine Hühner. Trotz der Steillage sind es allerdings keine “Hanghühner”. Offensichtlich vertragen sich die Hühner auch mit Ziegen, denn in der kleinen Holzhütte daneben wohnten noch ein paar Ziegen. So ist das Gras immer ordentlich niedrig und die Beilage für den Wein gibt es dann auch gleich dazu… Viel praktischer als der nutzlose Löwenzahn.

Mauerblümchen…

Während die Kinder mit dem Rad hinter dem Haus auf den Wegen unterwegs sind, habe ich die Zeit genutzt und mal ein bisschen geschaut wie sich der Frühling ausbreitet. Während sonst eigentlich eher Löwenzahn die Fugen und Ränder der Wege bevölkert war ich dann überrascht, diese Primeln zu finden – echte Mauerblümchen eben. Während auf der Wiese daneben die Krokusse und die ersten Gänseblümchen das Grün schmücken, fallen die lila Primeln richtig auf.

Primeln als Mauerblümchen

Aber wo die herkommen ist nicht erkennbar – auf der Wiese wachsen sonst keine Primeln und selbst in der Ferne gibt es keine in dieser Farbe. Können die ihre Farbe ändern? Oder ist das in den Genen geregelt – einmal lila, immer lila? Dann wäre spannend zu wissen wie die Blümchen hier hingekommen sind…

Äpfel, Kirschen oder Beeren?

Am Zaun zum Schwimmbad wachsen interessante Früchte. Allerdings lässt sich nicht wirklich sagen, was das eigentlich ist. Von der Größe sind die Früchte eher wie Kirschen. Die Farbe sieht eher nach Vogelbeere oder Pfirsich aus und von der Form könnten es Äpfel sein. Aber knapp 3cm große Äpfel? Und vor allem mitten im Winter bzw. schon im Frühjahr?

was sind das für Früchte?

Auf der Suche im Internet sind wir bisher nicht fündig geworden. Aber vielleicht kennt ja eine unserer Leserinnen oder einer unser Leser diese Früchte und kann uns verraten was da wächst? Sind das kleine Winteräpfel? Oder orange Hagebutten? Oder vielleicht sind das ja gar keine Früchte sondern Käfer, Pilze oder Außerirdische. Wir suchen weiter und sind gespannt, ob uns jemand weiterhelfen kann…

Grillsaison 2014

Das Wetter lud gerade dazu ein, die Grillsaison 2014 zu eröffnen. Nachdem wir den Garten wieder “ausgemottet” und die Überreste des nicht vorhandenen Winters beseitigt hatten, gab es am vergangenen Wochenende endlich wieder die Gelegenheit zu Grillen.

das erste Grillen 2014

Das Gartenhaus hat den Winter (darf man die Zeit seit November überhaupt so nennen, ohne Schnee und Kälte?) gut überstanden und die Sträucher, Blumen und Treppen sind wieder vom Laub und den verblühten Resten des letzten Jahres befreit. Das Brennholz-Regal ist fertig und die Sonne scheint frühlingshaft. Wenn das noch ein paar Tage so bleibt, wird auch bald unsere Garteneisenbahn und die Western-Figuren wieder zum Einsatz kommen – die Kinder hätten das ja gerne bereits auch noch gemacht. Aber das muss noch etwas warten…

Frühlingskranz im Wald

Das Haus des Waldes bot am vergangenen Wochenende die Möglichkeit, aus Reisig und anderen Waldpflanzen, Gräsern und Blüten einen Frühlingskranz, ein Gesteck oder andere Deko-Artikel zu gestalten. Das Wetter war ja bereits ein wenig frühlingshaft, so dass wir uns auf den Weg machten zum Haus des Waldes.

Frühlings-Dekoration an der Türe

Über den Besucherandrang waren wir dann doch überrascht, doch es gab noch Platz und Lars konnte den Türkranz gestalten. Danach war noch Klettern und Toben im Haus des Waldes angesagt, bevor wir noch auf den Spielplatz und dann nach Hause sind. Irgendwie ist es zwar schade, dass es mit dem Winter nicht wirklich geklappt hat dieses Jahr. Aber Frühling ist doch auch schön…

herbstlicher Sonnenuntergang

Der Sonnenuntergang im Herbst findet deutlich früher statt und es ergeben sich aufgrund der Wolken immer wieder hübsche Motive für ein Bild. Allerdings haben die Bilder nur wenige Zeit, bis sie wieder verschwunden sind und normalerweise nicht wiederholbar sind. In den letzten Tagen gab es immer mal wieder einen schönen Sonnenuntergang.

herbstlicher Sonnenuntergang über Stuttgart herbstlicher Sonnenuntergang über Stuttgart

Und zweimal ist es uns gelungen, die Situation auch zu fotografieren. Das Ergebnis wollen wir euch hier nicht vorenthalten.

Mal wieder Vollmond

Manchmal muss man wirklich jeden Moment nutzen, um besondere Fotos zu machen. Der aktuelle Vollmond befand sich heute so nah am Horizont, dass er goldgelb wie ein Käse und riesengroß leuchtete. Als wir den Mond sahen, war es beeindruckend schön – aber weit und breit kein Fotoapparat, mit dem man ein gutes Bild hätte machen können.

der Vollmond über Stuttgart

Bei der nächsten Gelegenheit, zum Anhalten war der Mond dann hinter dem Rotenberg verschwunden und nur noch ein kleiner Teil zu sehen. Zuhause waren dann die Nachbarshäuser im Weg und als der Mond dann weit genug am Himmel stand, war die goldgelbe Farbe fast schon dahin. Aber wegen solchen seltenen Momenten immer der Fotoapparat mitnehmen? In diesem Fall wäre es cool gewesen, aber in den meisten Fällen wäre er umsonst mitgetragen worden… Wobei, so schlecht ist das verspätete Bild vom Mond dann ja doch nicht geworden.

Wieder Hagebutten-Zeit

Bereits im letzten Jahr hatten es die Reste der verblühten Rosen geschafft, einen eigenen Artikel zu erhalten denn die leuchtend roten oder orangen Früchte haben unser Herz erobert. Natürlich sind uns in den letzten Tagen auch wieder an den verschiedenen Stellen die Hagebutten begegnet und wurden fotografiert.

Hagebutten im Garten Hagebutten im Garten leuchtende Hagebutten

Es ist immer noch toll, die Früchte anzusehen und zu fotografieren und in jedem Jahr gibt es neue Stellen, an denen wir Hagebutten finden. Wir werden wohl auch im nächsten Jahr wieder genug Bilder finden, um wieder hier ein paar der schönsten Hagebutten zu zeigen…

Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln

Lars war bereits mehrfach beim Kartoffeln ernten und auch Lena wollte dieses Erlebnis mal haben. So waren wir in diesem Jahr mal wieder bei der Kartoffelernte auf einem Bauernhof in der Nähe von Fellbach. Zuerst erfuhren die Kinder einiges über die Kartoffel, deren Anbau und die verschiedenen Tiere, die im Kartoffelacker wohnen und auch Kartoffeln mögen. Dann ging es mit Hacke und Korb selbst los zum Buddeln und Kartoffeln ausgraben.

die Scheune des Bauernhofs in der Erde sind die Karoffeln versteckt unser Korb ist voll
oben im Stroh gibt es die Küken zum Streicheln kleine Küken auf dem Schoß Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln

Durch das feuchte Wetter der letzten Tage war der Boden ein wenig matschig, aber die Kartoffeln ließen sich trotzdem recht gut säubern. Als der Korb voll war, konnten wir uns am Wasserschlauch wieder von der Erde befreien und als Highlight konnten die Kinder dann noch kleine Küken auf den Schoß nehmen. Eines der Küken saß dann bei Lena und sie freute sich sehr. Zum Abschluss gab es dann gekochte Kartoffeln mit Frischkäse und Butter sowie Apfelsaft. Lena hat es Spaß gemacht (und dem Papa auch) und wir werden wohl nächstes Jahr wieder herkommen – bis dahin müssten die vielen Kartoffeln gegessen sein.

Stuttgart ist schön 14

Das Neckarufer soll der Inhalt unserer vierzehnten Folge sein von “Stuttgart ist schön”. Gerade im Herbst ist es ein tolles Farbenspiel, die Bäume entlang des Ufers in den verschiedenen Farben leuchten zu sehen und die an den Hängen wachsenden Weinreben werden ebenfalls bunt. Aber auch im Sommer sind die saftigen grünen Blätter ein Erlebnis. Auf beiden Seiten des Neckars gibt es einen breiten Fußweg, der allerdings teilweise gemeinsam von Fahrradfahren, Inlinern und Fußgängern benutzt wird.

Felsenformation im Keefertal Blick auf den Neckar
Eines der Neckarschiffe an der Wilhelma Weinreben am Neckar

Ein Spaziergang entlang des Neckars lohnt sich immer. Im Bereich von Bad Cannstatt gibt es noch zusätzlich verschiedene Mineralquellen zu sehen und weiter neckarabwärts kommen dann die Weinreben. Wer weniger Lust auf Laufen hat, der kann auch mit einem der Schiffe des “Neckar-Käptn” von der Anlegestelle Wilhelma entweder in Richtung Hafen oder flussabwärts in Richtung Marbach mit dem Schiff fahren.