Wo ist Barbarossa?

Ein wenig machte es uns schon stutzig, als wir in den Shuttlebus zum groß angekündigten “Barbarossa-Spectaculum” zur Marienburg in Würzburg stiegen, dass dort nur “normal” gekleidete Fahrgäste saßen. Aber dann dachten wir uns nichts weiter – nicht jeder muss ja mittelalterlich gekleidet sein, um einen Hauch von Mittelalter zu erleben. So fuhren wir dann vom Parkplatz in der Stadtmitte zur Burg hinauf und waren von der Größe der Burg beeindruckt. Wenn das Burgfest nur annähernd so beeindruckend war, dann hatte sich die Fahrt gelohnt.

Blick zur Marienburg Blick zur Marienburg Marktstand Marktstand
Marktstand die Burganlage die Burganlage die Burganlage

Doch unser erster Eindruck sollte sich bestätigen. Auf dem Burggelände waren eigentlich nur “Zivilisten”, die das Burgfest besuchen wollten. Gefühlt 100 Mal wurden Lenas Kleid bewundert (und fotografiert) oder die Lederstiefel betrachtet. Irgendwie wollte kein richtiges Fest-Feeling aufkommen. Die Zahl der Händler und die Auswahl hätten wir auch deutlich größer erwartet. Schade eigentlich, die Burganlage hätte mehr Möglichkeiten geboten für ein wirklich beeindruckendes Spektakel. Ob die “Sparversion” am verschobenen Termin liegt (ursprünglich sollte das Fest im August sein) oder ob unsere Erwartungen einfach zu hoch waren? Wir werden es wohl nicht erfahren.

Spargelzeit

Fast die ganze Familie mag keinen Spargel – was zumindest teilweise beim Fisch gelungen ist, bleibt hier bisher erfolglos. Somit gab es Spargel eben nur im Restaurant oder beim Mittagstisch vom Metzger. Spontan ist dann aber doch die Idee entstanden, selbst Spargel zuzubereiten. Unerwartet hat sich die Zubereitung dann aber stark in die Länge gezogen – bis der Spargel sauber und gekocht war, bis die Soße fertig war und der Schinken warm und knusprig. Doch dann war es geschafft.

selbst zubereiteter Spargel

Und von den “Resten” gab es noch eine große Portion Spargelcremesuppe. Mmmmh!

Weinbergtiere

In manchen Wengerten wachsen hunderte von Pusteblumen und manche leisten sich “Fußvolk” zwischen den Reben. Bei unserem Spaziergang in Strümpfelbach vor ein paar Tagen haben wir sehr viel Löwenzahn gesehen und die Kinder haben einige davon in den Wind geblasen. Eher überrascht waren wir dann aber als einer der Weinberge dann mit Gitter versperrt war. Da die Trauben noch nicht in Gefahr waren, musste es einen anderen Grund geben und ein paar Meter weiter war dann auch klar, warum es hier einen Zaun hat:

Löwenzahn im Weinberg Hühner im Weinberg Hühner im Weinberg

Der Besitzer des Weinbergs hält hier seine Hühner. Trotz der Steillage sind es allerdings keine “Hanghühner”. Offensichtlich vertragen sich die Hühner auch mit Ziegen, denn in der kleinen Holzhütte daneben wohnten noch ein paar Ziegen. So ist das Gras immer ordentlich niedrig und die Beilage für den Wein gibt es dann auch gleich dazu… Viel praktischer als der nutzlose Löwenzahn.

Heimsieg!

Wow, was für ein Spiel! Sie sind als der große Angstgegner angereist und wollten dem VfB drei wichtige Punkte entführen. Doch am Ende siegte der VfB gegen Schalke 04 im eigenen Stadion. Das Spiel endete mit 3:1 für Stuttgart, wobei es noch weitere Chancen für eine höhere Führung gegeben hat. War das ein anderer VfB als noch in den vergangenen Wochen? Ja, Jungs. So spielt man Fußball und gewinnt!

super Fan-Unterstützung und Heimsieg!

Absolut verdient und besonders erfreulich war das Tor für Cacau. Und auch wenn es bereits etwas spät ist, einen Heimsieg-Kaffee gibt es jetzt auch noch! Danke für ein so tolles Ostergeschenk.

Mendel und die Speckmäuse…

Kennt ihr aus der Schule noch den Augustinermönch Mendel? Genau, den Gregor Mendel nach dem die Vererbungsregeln benannt sind. Und genau diese Regeln sind uns eingefallen, als wir neulich mal wieder eine Packung mit den Speckmäusen öffneten. In dieser Packung scheinen mehrere Generationen von Mäusen zu leben. Denn ursprünglich gab es nur weiße Mäuse und irgendwann kamen rosa Mäuse dazu. In der darauffolgenden Generation sind diese dann entweder weiß oder rosa gewesen und nun haben wir erstmalig eine eindeutig mischerbige Maus gefunden. Deren Eltern scheinen rosa und weiß gewesen zu sein. Ansonsten wäre die Farbe dieser Maus nicht zu erklären.

Vererbungslehre bei Speckmäusen

Die Frage wäre jetzt nur noch, ob man die männlichen Speckmäuse irgendwie von den weiblichen unterscheiden kann. Denn äußerliche Unterschiede haben wir – außer die Farbe – nicht finden können. Oder sind die rosa Mäuse alle weiblich? Aber was wäre dann eine gescheckte? Egal, jedenfalls schmecken die Mäuse alle gut und die gescheckte besonders. Ob das an der Farbe liegt oder Einbildung ist leider nicht mehr feststellbar – für eine wissenschaftlichere Herangehensweise bräuchten wir noch mehr gescheckte Tiere, doch die sind irgendwie sehr selten. Oder wir müssen die Tüte nur lange genug im Schrank lassen?

LEGO-Saison 2014

So früh wie in diesem Jahr waren wir noch nie im LEGO-Land. An diesem Wochenende öffnete das LEGO-Land zur neuen Saison und eher spontan verabredeten wir uns zum Besuch. Unterwegs hatten wir vorübergehend Zweifel bekommen, ob die Idee so gut war, da uns Nebel und Regenwolken über der Autobahn die Weiterfahrt verderben wollten. Doch als wir dann in Günzburg angekommen waren, war zumindest ein bisschen Sonne erkennbar und im Lauf des Tages wurde es tatsächlich noch angenehm.

das LEGO-Land hat wieder geöffnet

Neben den “üblichen” Attraktionen gab es diesmal den X-Wing Fighter aus Star Wars in überdimensionalen Ausmaßen und alle wichtigen Star Wars-Figuren aus LEGO zu sehen. Der Große wollte unbedingt wieder den Mindstorms-Roboter programmieren und die Kleine mit der Eisenbahn fahren. Doch leider war das Kinderland noch nicht ganz fertig (der neue Boden glänzte noch und roch nagelneu) so dass die Eisenbahn ausgefallen ist. Doch die Dschungelsafari und das Sealife-Aquarium entschädigten ausreichend.

Mal schauen, ob wir im Mai nochmal hinfahren – die Special Events würden uns ja reizen, genauso wie der spezielle WM-Stein den es während der Fußball-WM 2014 dort gibt….

Die Musikbiene ersetzt den Apfelplayer

Lange Zeit war er unser Standard-Musikplayer. Doch seit wir zuhause auf mehr als einem PC unsere Musik hören möchten und die Dateianzahl stark auf die 50.000 zugeht, zeigte sich zunehmend die Schwerfälligkeit des Programms und eigentlich blieben wir doch nur der Bequemlichkeit dem Programm treu. Außerdem gab es bisher keine wirklich taugliche Alternative, zumal der kleine iPod von Lars ja auch mit Musik versorgt werden wollte. Eher zufällig stießen wir dann vor ein paar Tagen auf die Musikbiene. Der Mediaplayer MusicBee ist Freeware und sehr stark anpassbar.

bisher war iTunes unser Standard MusicBee ist nun der schlanke Ersatz und MusicBee gibt's auch im iTunes-Design

Außerdem nur wenige MB groß, im Vergleich zu iTunes, das inzwischen fast 100MB als Setup-Datei benötigt und zahlreiche Erweiterungen, Tools, Dienste und mehr installiert, die wir nicht brauchen (und eigentlich auch nicht wollen). Geschickterweise hat MusicBee eine Möglichkeit, die iTunes Bibliothek zu importieren und verwaltet auf Wunsch auch die Dateien in der gleichen Verzeichnisstruktur. So war der erste Umstieg nicht schwer.

Mit dem Wechsel wurden auch gleich zwei iTunes-spezifische Probleme mit gelöst: Die Cover-Bilder werden nun direkt im Musiktitel gespeichert statt als separate Datei und sind somit überall verfügbar. Außerdem werden die Titelinformationen (ID3-Tags) nicht in die Bibliothek sondern wirklich in die Datei geschrieben. Beim Kopieren aufs Handy bleiben damit auch alle Informationen genau so und müssen nicht nochmal nachbearbeitet werden.

Ganz von der Platte verbannt haben wir iTunes allerdings noch nicht – immerhin haben wir noch einiges Guthaben im Store und das lassen wir sicher nicht verfallen. Und ein paar alte kopiergeschützte iTunes-Lieder können wir auch nicht konvertieren. Bis dahin wir iTunes also noch ein bisschen existieren dürfen auf unserem PC – zumindest auf einem…

Pro oder Contra-Optik?

Na prima. Sonntag früh nach der Brille gegriffen und festgestellt, dass der linke Bügel ab ist. Vielleicht ist nur der Stift aus seiner Halterung? Doch die Versuche, den Bügel wieder reinzustecken sind ohne Erfolg. Also gut, dann eben morgen zum Optiker – das dürfte ja dort kein Problem sein. Doch der Besuch beim Optiker-Geschäft war eher ernüchternd. Warum bin ich eigentlich nicht nach Hedelfingen, wo ich die Brille gekauft hatte? Na ja, jetzt bin ich schon hier und der Laden gehört ja zur gleichen Firmengruppe…

kaputter Brillenbügel

Als ich dann an der Reihe war, erklärte ich dem netten Herrn, dass ich entweder meinen linken Bügel befestigt oder einen Ersatzbügel möchte. Falls das nicht geht, bitte zwei neue Bügel ran machen. Der Herr erklärt mir, dass das wohl kein Problem ist und verspricht auf 14 Uhr die fertige Brille. Tatsächlich ruft mich eine Dame gegen 14 Uhr an und erklärt, dass die Brille fertig ist und abgeholt werden kann. Nach dem Arbeiten laufe ich dann hin und erwarte voller Freude – ging doch schneller als befürchtet – meine Brille. Doch als ich nach 15min Warten endlich von einer der Verkäuferinnen bedient werde und diese nach weiteren 10min Suchen meine Brille gefunden und hergebracht hat, verfliegt die gute Laune schlagartig. Die haben doch tatsächlich zwei unterschiedliche Bügel an die Brille gemacht: den schwarzen runden aus Metall mit silbernen Ringen rechts und einen flachen gemustert dunklen aus Kunststoff auf die linke Seite. Nach kurzer Sprachlosigkeit erkläre ich, dass ich die Brille so unter keinen Umständen mitnehme und es wohl eine Frechheit ist, so die Brille dem Kunden zurückzugeben. Da wird mir erklärt, dass es doch auf dem Auftrag stand, dass ich nur einen Bügel wollte und da sie den gleichen nicht mehr haben, wurde eben irgendeiner montiert, der gepasst hat. Dass der Auftrag auf dem Zettel etwas anders formuliert war, interessierte die Dame nicht.

Nach einigem Diskutieren erklärte sich sich unter wildem Tipp-Exen auf dem Auftragsbogen bereit, die Brille nochmals in die Werkstatt zu geben und zwei gleiche Bügel zu montieren. Aber das würde dann einen ganzen Tag dauern. Schweren Herzens stimmte ich zu, besser am Mittwoch früh eine reparierte Brille, als eine Kasperle-Brille mit zwei auffällig unterschiedlichen Bügeln.

Heute kam dann die absolute Härte: Als ich die Brille abholen wollte, erklärte mir eine andere Dame, dass die Reparatur nicht möglich ist. Sie haben keine passenden Bügel gefunden. Warum man mir nicht angerufen hat, konnte sie mir nicht erklären. Aber sie verzichtete auch auf weiter Nachfragen, als ich ihr mitteilte, dass ich woanders eine neue Brille kaufen werde.

Und was lernen wir daraus? Gehe nie woanders hin, wenn du mit dem Laden zufrieden bist. Und so werde ich eben bis Freitag die ungeliebte Ersatzbrille tragen und dann nach Hedelfingen fahren und die Brille dort reparieren lassen…

Ding Ding…

Das Laufrad war ja schon von Lars eifrig genutzt worden. So hat das Rad auch bereits einige Regenschauer überstanden und viele Kilometer hinter sich gebracht. Verständlich, dass das nicht spurlos am Rad vorbeigegangen ist. Die Lenkergriffe waren inzwischen abgenutzt und die Klingel plärrte nur noch, statt zu klingeln. Als wir auf der Suche nach einem neuen Rad für Lars waren, sind wir dann auch beim Zubehör vorbei und haben eine neue Klingel und neue Handgriffe mitgenommen.

neue Griffe und neue Klingel

Die Montage war schnell erledigt und nun kann Lena wieder mit der Klingel auf sich aufmerksam machen und hat wieder schöne Griffe am Rad – rechtzeitig zum Start der Radsaison.

Der zweite Streiktag…

Heute ist wieder Streik. Kein Bus und keine Bahn, aber immerhin ist schönes Wetter. Da die Fahrt mit dem Carsharing-Auto nicht geklappt hat, war eben Laufen angesagt. Und nach knapp 45min war der Weg zur Arbeit geschafft. Dabei fing der Tag eigentlich erfreulich an, weil in nächster Nähe eigentlich ein Fahrzeug der Carsharing-Flotte stehen sollte…

Streik in Stuttgart

Nachdem die Scheibe freigekratzt war, wurde das Auto geöffnet und es sollte losgehen. Doch außer einem nervigen Piepton gab das Auto kein Lebenszeichen von sich. Also Schlüssel raus, kurz warten und nochmal probieren. Es piepste wieder und das Auto war nicht zur Fahrt zu überreden. Mist. Ein Anruf beim Servicecenter hatte dann außer gutgemeinten Ratschlägen (Schlüssel raus, kurz warten und nochmal probieren) auch keine Lösung. Am Ende erklärte die freundliche Frau, dass sie das Fahrzeug nun “deaktivieren” wird und einen Servicemitarbeiter vor Ort schicken wird. Sie bot mir dann noch an, ein anderes Fahrzeug zu suchen doch in der Nähe war leider keines mehr zu finden.

Und nachdem auch der zweite Versuch scheiterte, weil das Ladekabel nicht aus der Ladesäule wollte (Ladekarte ungültig), entschied ich eben dass ich laufe. Hoffentlich sieht das heute abend besser aus, eigentlich will ich nicht auch wieder nach Hause laufen…