Kino-Horror ohne Horror-Film…

Als wir den Trailer gesehen hatten, dass im November ein ganzer Kino-Film mit den Pinguinen aus Madagascar ins Kino kommt, war schnell klar, dass wir mal wieder ins Kino gehen. Wir hatten zuhause noch zwei Gutscheine von den Innenstadt-Kinos. So beschlossen wir, diese einzusetzen und entgegen unserer bisherigen Gewohnheit, statt im Cinemaxx die Innenstadt-Kinos zu beehren und uns unsere Karten einzulösen. Eigentlich – so dachten wir – ist es ja egal wo wir den Film sehen.

Kinoerlebnis wie es nicht sein soll

Im Programm haben wir dann schnell eine passende Spielzeit gefunden und sind dann alle los. Als wir dann im Kino angekommen waren, überraschte uns zunächst die Menge der wartenden Besucher. Für einen Sonntagnachmittag war wirklich viel los. Und bei den vielen Kinosälen im Gebäude dachten wir, verteilen sich die Leute schnell wieder. Doch das sollte ein Irrtum sein. Als erstes kämpften wir uns an der Kasse durch bis zum netten Verkäufer, der sich beschwerte, dass wir nun auch noch mit Gutscheinen bezahlen wollen und nicht mit Bargeld. Aber da kann man ja mit ein wenig Großzügigkeit hinwegsehen.

Nach dem Kartenkauf wollten wir dann zurück zum Knabber- und Getränkestand und stellten fest, dass alle (!) wartenden Besucher in genau den selben Film zur selben Zeit wollen. Inzwischen waren es noch 5 Minuten bis zum angekündigten Beginn des Films. Wir hatten Zweifel, dass es noch reicht, ein paar Nüsse zum Knabbern zu holen. Doch als es um halb drei immer noch keinen Einlass gab und der etwas mehr als 2m hohe Raum die Füllmenge einer morgendlichen S-Bahn erreicht hatte, war die Laune auf dem Nullpunkt. Warum können wir denn nicht ins Kino? Wann geht es endlich los? Wieso steht der Mann da vorne immer noch im Weg? Ich kann nicht mehr stehen! Mir ist heiß! Und weitere genervte Worte der Kinder und weitere 15min später war es dann soweit und wir durften ins Kino.

Verwöhnt von anderen Kinos mit extrem kurzer Werbephase (wenn überhaupt bei Kinderfilmen) ertrugen wir dann noch weitere knapp 15min Werbung bis es dann endlich losging.

Der Sitz von Lena klappte immer wieder nach hinten, weil sie wohl nicht schwer genug war und um richtig zu sehen musste sie eben ganz hinten im Sitz sein. Gemütlich ist irgendwie anders.

Zum Glück war der Film unterhaltsam, so dass wir dann noch zu unserem Vergnügen kamen. Doch beim nächsten Film steht fest: Definitiv nicht mehr in diesem Kino. Und falls es irgendwann mal dieses Kino erwischt, weil die Kunden wegbleiben, dass es zumachen muss: Selbst schuld. Die 30€ für unseren nächsten Film bekommt ein anderes Kino!

Die Auszeit ist vorbei…

Ihr habt schon gedacht, hier geht nix mehr? Hattet den Fechis-Blog schon abgeschrieben? Falsch gedacht. Auch wenn unser letzter Artikel schon ein paar Tage her ist: Wir sind noch da und die Webseite wird auch noch gepflegt. Ab morgen gibt es wieder unseren bekannten Adventskalender mit Bildern, Rezepten und Geschichten. Viel Spaß damit.

Das Ende einer Baustelle?

Seit Monaten wird in der Talstraße gebaut. Und schon mehrfach wurde das Ende der Baustelle verschoben. Zuletzt war es für Juli geplant. Und seit Donnerstag scheint es tatsächlich wahr zu werden. Am Donnerstag wurde die Talstraße komplett gesperrt, um neu geteert zu werden. Auch die Kreuzung der Schönbühlstraße wurde dabei gleich in Angriff genommen. Bis Montag, 20 Uhr sollte über diverse Umleitungen nun der Autoverkehr laufen.

Doch wer auch immer sich das Umleitungskonzept überlegt hat, wirklich angeschaut hat er sich das in der Praxis nicht. Scheinbar wahllos gesperrte Straßen, Umleitungen die nicht für Busse oder LKW geeignet sind, fehlende Schilder und vieles mehr. Einen interessanten Artikel dazu gibt es im Gablenberger-Klaus-Blog.

abschleifen der Straße reinigen der Straße neu beschriften
Kunst über die Straße? fast fertig? die Teermaschine steht noch da

Wir sind froh, wenn es dann tatsächlich 20 Uhr ist und endlich der Verkehr wieder auf den gewohnten Bahnen fließt. Kein Stau mehr im Wohngebiet, kein illegales Durchfahren der Baustelle, wieder pünktliche Straßenbahnen und viel ausgegebenes Geld für eigentlich nix anderes als vorher – nur eben in neu…

Ein letztes Mal zu den Mauerseglern

Dieses Jahr war es irgendwie verhext. Jedesmal wenn die Vorführung bei den Mauerseglern war, sind wir verhindert gewesen und bei der Langen Ost Nacht war die Türe geschlossen. An diesem Mittwoch haben wir es dann doch noch geschafft, um 19 Uhr war die Vorführung. Und als ob es die Vögel gewusst haben, seit gestern sind sie am Himmel nicht mehr zu sehen. Haben sich die Mauersegler bereits auf ihren Weg in den Süden gemacht?

Mauersegler-Führung die letzten Mauersegler

In zwei Nestern waren noch Jungvögel, aber die werden in den nächsten Tagen auch ausfliegen und dann ist das Mauersegler-Quartier in der Alten Schule wieder leer bis zum nächsten Frühjahr. Macht’s gut, liebe Mauersegler bis nächstes Jahr…

Wo ist Barbarossa?

Ein wenig machte es uns schon stutzig, als wir in den Shuttlebus zum groß angekündigten “Barbarossa-Spectaculum” zur Marienburg in Würzburg stiegen, dass dort nur “normal” gekleidete Fahrgäste saßen. Aber dann dachten wir uns nichts weiter – nicht jeder muss ja mittelalterlich gekleidet sein, um einen Hauch von Mittelalter zu erleben. So fuhren wir dann vom Parkplatz in der Stadtmitte zur Burg hinauf und waren von der Größe der Burg beeindruckt. Wenn das Burgfest nur annähernd so beeindruckend war, dann hatte sich die Fahrt gelohnt.

Blick zur Marienburg Blick zur Marienburg Marktstand Marktstand
Marktstand die Burganlage die Burganlage die Burganlage

Doch unser erster Eindruck sollte sich bestätigen. Auf dem Burggelände waren eigentlich nur “Zivilisten”, die das Burgfest besuchen wollten. Gefühlt 100 Mal wurden Lenas Kleid bewundert (und fotografiert) oder die Lederstiefel betrachtet. Irgendwie wollte kein richtiges Fest-Feeling aufkommen. Die Zahl der Händler und die Auswahl hätten wir auch deutlich größer erwartet. Schade eigentlich, die Burganlage hätte mehr Möglichkeiten geboten für ein wirklich beeindruckendes Spektakel. Ob die “Sparversion” am verschobenen Termin liegt (ursprünglich sollte das Fest im August sein) oder ob unsere Erwartungen einfach zu hoch waren? Wir werden es wohl nicht erfahren.

Spargelzeit

Fast die ganze Familie mag keinen Spargel – was zumindest teilweise beim Fisch gelungen ist, bleibt hier bisher erfolglos. Somit gab es Spargel eben nur im Restaurant oder beim Mittagstisch vom Metzger. Spontan ist dann aber doch die Idee entstanden, selbst Spargel zuzubereiten. Unerwartet hat sich die Zubereitung dann aber stark in die Länge gezogen – bis der Spargel sauber und gekocht war, bis die Soße fertig war und der Schinken warm und knusprig. Doch dann war es geschafft.

selbst zubereiteter Spargel

Und von den “Resten” gab es noch eine große Portion Spargelcremesuppe. Mmmmh!

LEGO-Saison 2014

So früh wie in diesem Jahr waren wir noch nie im LEGO-Land. An diesem Wochenende öffnete das LEGO-Land zur neuen Saison und eher spontan verabredeten wir uns zum Besuch. Unterwegs hatten wir vorübergehend Zweifel bekommen, ob die Idee so gut war, da uns Nebel und Regenwolken über der Autobahn die Weiterfahrt verderben wollten. Doch als wir dann in Günzburg angekommen waren, war zumindest ein bisschen Sonne erkennbar und im Lauf des Tages wurde es tatsächlich noch angenehm.

das LEGO-Land hat wieder geöffnet

Neben den “üblichen” Attraktionen gab es diesmal den X-Wing Fighter aus Star Wars in überdimensionalen Ausmaßen und alle wichtigen Star Wars-Figuren aus LEGO zu sehen. Der Große wollte unbedingt wieder den Mindstorms-Roboter programmieren und die Kleine mit der Eisenbahn fahren. Doch leider war das Kinderland noch nicht ganz fertig (der neue Boden glänzte noch und roch nagelneu) so dass die Eisenbahn ausgefallen ist. Doch die Dschungelsafari und das Sealife-Aquarium entschädigten ausreichend.

Mal schauen, ob wir im Mai nochmal hinfahren – die Special Events würden uns ja reizen, genauso wie der spezielle WM-Stein den es während der Fußball-WM 2014 dort gibt….

Mal wieder Streik

Es wurde noch keine Sekunde verhandelt und die Friedenspflicht war noch nicht abgelaufen, als die Gewerkschaft den Termin zum Warnstreik an ihre Mitglieder kommunizierte. Ein ehrliches Verhandeln sieht anders aus. Und noch bevor der erste Tag vergangen ist, gibt es auch schon einen weiteren Streiktermin nächste Woche.

Zum Glück haben wir seit Januar einen anderen Kindergarten für Lena, der nicht städtisch ist und somit nicht streikt. Doch trotzdem bleibt heute das Problem, zum Arbeiten zu kommen und wieder nach Hause. Denn es fahren keine Bahnen und keine Busse.

kein freies Call a Bike in der Nähe Fußweg statt Bahnfahren

Und zu allem Unglück ist bei der S-Bahn eine Oberleitungsstörung, so dass es hier zu Ausfällen und Verzögerungen kommt. Das wird ein toller Tag…

Die Idee, ein Call a Bike zu nehmen war schnell verworfen, weil keines verfügbar ist und die VVS-Seite gibt eine tolle Fahrtempfehlung: Fußweg 51min. Danke.

Netzwerk-Spass und Netzwerk-Hass

Wenn man sich mal an etwas gewöhnt hat, fällt es schwer darauf zu verzichten. So ist es auch mit unserem Heimnetzwerk: Alle Computer nutzen den gleichen Drucker und können auf die Musikbibliothek zugreifen, außerdem gibt es gemeinsame Laufwerke und Zugriff auf die Dokumente und Bilder.

Seit ein paar Tagen war aber nun der "Wurm drin", zeitweise konnte auf einzelne PC nicht zugegriffen werden obwohl sie an waren. Oder der Drucker meldete fehlendes Papier trotz vollem Papierschacht. Heute nun war der Desktop PC plötzlich aus dem Netzwerk verschwunden. Und nach Verlassen der Heimnetzgruppe wollte der PC nicht mehr zurück in die Gruppe. Etliche Versuche waren alle erfolglos. Irgendwie war der PC nicht mehr bereit, sich einer Heimnetzgruppe anzuschließen. Während die anderen PC bereitwillig eine neue Gruppe erstellten oder dieser beitraten, weigerte sich der Desktop PC standhaft.

Was nun? Die diversen Foren, die dieses Problem behandeln hatten keinen wirklich funktionierenden Trick. Doch dann in einem Nebensatz die Erwähnung, dass ein bestimmter Ordner bzw. dessen Inhalte gelöscht werden soll und nach einem Neustart soll es gehen. Und tatsächlich, nachdem auch noch die “virtuelle” Netzwerkkarte für Virtualbox vorübergehend deaktivert war, wurde die Heimnetzgruppe plötzlich zugelassen und alle PC konnten wieder beitreten. Nur warum dieser Fehler auf einmal aufgetreten ist, konnte uns keiner sagen – denn es hat ja seit fast 2 Jahren bisher funktioniert und geändert hatten wir ja eigentlich nichts. Doch Hauptsache es geht wieder!

Geburtstagsbrunch

Am Freitag hatte Ivonne Geburtstag und nachdem wir ja Ende letzten Jahres bereits das Brunchen im Mövenpick Hotel am Flughaben genossen haben, hatten wir zum Geburtstag dort wieder einen Tisch bestellt. Pünktlich um 11:30 Uhr waren wir dort und wurden mit einem Glas frischen Orangensaft (oder Sekt) begrüßt. Bis Ende März war das Brunch-Motto “Bella Italia”, so dass neben den klassischen Brunch-Gerichten auch zahlreiche italienisch angehauchte Dinge im Angebot waren. Spaghetti ala Guitara mit Parmesan, Käse- Fisch- und Gemüse-Antipasti, Bruschetta und vieles mehr.

zum Geburtstags-Brunch am Flughafen

Gegen 14 Uhr waren wir dann so voll, dass wir unsere Brunch beendeten. Es war wieder köstlich gewesen und wir kommen sicherlich mal wieder her. Ob wir heute nochmal irgendetwas essen wollen??? Na ja, vielleicht ein kleines Eis, wenn die Sonne heute Nachmittag noch da ist. Das ginge vielleicht noch, oder? Denn trotz der eher trüben Wettervorhersage scheint hier heute sogar die Sonne uns es ist angenehm frühlingshaft – kein Vergleich mit dem gestrigen Samstag.