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Als vor zwei Jahren der erste Gleisabschnitt über die Talstraße saniert wurde, war das ein beeindruckendes Schauspiel, wie die Bauarbeiter in zwei Nächten komplett die Straße aufgefräst, Gleise ersetzt und die Straße wieder neu geteert haben. Im letzten Frühjahr war dann der obere Abschnitt um den Ostendplatz an der Reihe – hier ließ man sich allerdings mehr Zeit, weil der eigentlich hier verkehrende Bus umgeleitet wurde und somit kein Verkehr “im Weg” war – die Straßenbahn konnte ja durchgehend fahren, da die Gleise nur während der 2,5 Stunden “Nachtruhe” getauscht wurden.

Und wie uns nun per Postwurfsendung mitgeteilt wurde wird ab Ende April auch der Gleisabschnitt zwischen der letztjährigen Baustelle und der Talstraße komplett saniert. Mit der Konsequenz, dass wir vor der Türe an einigen Nächten etwas Unruhe haben werden. Aber es gibt dafür auch wieder die Möglichkeit, außergewöhnliche Fotos zu machen von den nächtlichen Bauarbeiten.
Das einzige Problem: Der Bus fährt in dieser Zeit mal wieder nicht direkt bei uns vorbei und wir müssen ein wenig laufen bis zur Ersatzhaltestelle. Aber auch das geht vorüber…
Dass auf Webseiten inzwischen Werbung zum Standard gehört, damit haben die meisten sich abgefunden. Doch wenn die Werbung dann fast eine Bildschirmseite groß ist, wird es nervig. Allerdings fallen diese Anzeigen dann auch besonders gut auf. Vermutlich wird der Zeitungsverlag eine ganze Menge Geld für diese Anzeige erhalten.

Doch manchmal sollte man – egal wie finanziell gut bezahlt die Werbung ist – etwas kritisch sein bezüglich den Inhalten. Sonst wird es schnell lustig oder peinlich. Wenn Anfang April alle auf den Beginn des Frühlings warten und jeden Sonnenstrahl begrüßen, wird kaum einer die Winterwerbung mit Schneeflocken beachten. Und wenn doch wird er feststellen dass die Frist für das Angebot leider schon seit einigen Tagen abgelaufen ist. Schade. Vielleicht wäre ein Frühlingsangebot mit grün & bunt jetzt verlockender?
Wie wir erst durch den Aushang an den Türen und Wänden in der Umgebung mitbekommen haben, wurden vor kurzem mehrere Autos in unserer Nähe mutwillig beschädigt. Leider haben wir in der betreffenden Nacht nichts mitbekommen, aber falls jemand unserer Leser etwas weiß, sollte er sich an die Polizei wenden.

Hoffen wir mal, dass die Suche nach Augenzeugen erfolgreich ist und jemand etwas beobachtet hat. Bei einer nächtlichen Beschädigung unseres Autos vor fast fünf Jahren hatte leider niemand etwas beobachtet und wir haben den Schaden selbst zahlen müssen – die Anzeige gegen Unbekannt ist damals im “Nichts” verlaufen…
An der Grenze zwischen Stuttgart-Weilimdorf Korntal-Münchingen wurde in den 1950er-Jahren vor allem mit großen Mengen von Bauschutt künstlich ein Berg aufgeschüttet. Nachdem die Erhebung im Lauf der Jahre mit Gras und anderer Vegetation überwachsen war, erhielt der neue Kegelberg irgendwann den Spitznamen Grüner Heiner. Doch eines war dem bei Spaziergängern, Modellfliegern und Drachenfliegern beliebte Berg bisher nicht gehabt: einen eigenen Film über seine Besteigung.

Wer selbst einmal erleben will, wie der von den Autoren “der kleinste Achttausender” genannte Berg in einer atemberaubenden Mission über seine Nordwand bestiegen wird, der kann das nachfolgend verlinkte Youtube-Video anschauen.
sensationelle Erstbesteigung des Grünen Heiners bei Youtube
Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail hat das Film-Team den mühsamen Aufstieg gefilmt und nun der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Als besondere Sensation ist dem Team sogar ein “Korntaler” begegnet. Wer mit diesem Begriff nichts anfangen kann – einfach den Film schauen und bei ungefähr 9min wird das Rätsel gelöst…
Ein wenig fühle ich mich schuldig – besser gesagt “mitschuldig”. Woran? Gelegentlich überkommt mich die Lust, eine etwas andere Tageszeitung zu lesen und dann lese ich die Financial Times Deutschland (FTD). Nicht wegen dem rosa Papier oder den Aktienkursen, eher wegen den allgemeinen wirtschaftsbezogenen Berichten und der sehr ansprechenden Schreibweise. Eher häufig, lese ich allerdings die FTD in digitaler Form ohne dafür zu bezahlen – schließlich stehen die meisten Artikel online kostenlos zur Verfügung.
Bisher dachte ich, die Zeitung ist so groß, dass die mit ihrer Werbung und der Papierausgabe genug Geld verdienen und das auf Dauer so funktioniert. Um so erschreckter war ich diese Woche, als in der Onlineausgabe offen über ein mögliches Aus der FTD diskutiert wurde. Und nun ist es soweit. Am 7.12. wird es zum letzten Mal eine gedruckte Ausgabe der FTD geben.
Öffentliche Mitteilung über die Einstellung der FTD: http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:in-eigener-sache-liebe-leserin-lieber-leser/70121281.html
Habe ich durch das Online-Lesen eine Mitschuld am Tod der FTD? Bin ich wegen Nichtlesens der Frankfurter Rundschau auch an der Insolvenz dieser Zeitung schuld und habe ich irgendwann die Stuttgarter Nachrichten auf dem Gewissen, wenn ich die nicht im Abo beziehe? Was kann ich machen, um auch künftig eine gedruckte Zeitung lesen zu können? Hilft es, wenn ich dem Bäcker morgens noch eine Zeitung abkaufe damit die Auflage stabil bleibt??
Die Plakatkleber der Verlierer sind noch überall vorhanden. Doch die Wahlhelfer von Fritz Kuhn waren schon aktiv. Überall sind die bisherigen Plakate überklebt mit DANKE.

Wenn es mit dem Wegmachen der ganzen Plakate genauso schnell gehen würde, wäre das toll. Aber vermutlich hängen die Dinger noch bis Weihnachten. Das Geld ging wohl mit der Wahlwerbung schon drauf…
Am 07. Oktober wird in Stuttgart ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Das Feld der Kandidaten reicht vom Spaßbewerber ohne ernstzunehmendes Programm bis hin zum Werbeprofi mit umfassender Parteiunterstützung. Doch das mach die Wahl nicht leichter. Wer soll also neuer Chef im Rathaus werden? Die Bandbreite der Wahlversprechen (oder –drohung?) reicht von City-Maut und kostenfreiem Nahverkehr bis zum Ausbau der Polizeipräsenz und günstigem Wohnraum.

Damit es uns Stuttgartern etwas leichter fällt, sich zu entscheiden hat die Stuttgarter Zeitung (STZ) nun als “Extra” einen Kandidatencheck erstellt. Ähnlich wie der Wahl-O-Mat wird anhand von verschiedenen Grundausrichtungen und Thesen der optimal passende Kandidat ausgerechnet. Am Ende werden alle vom Wahlausschuss zugelassenen Bewerber mit ihrer prozentualen Übereinstimmung mit der eigenen Meinung angezeigt.
Kandidatencheck der STZ: http://extra.stuttgarter-zeitung.de/kandidatencheck/index.php
Die Wahl selbst nimmt einem der Kandidatencheck natürlich nicht ab, aber zumindest stellt er einen sachlichen Vergleich der Kandidaten her – bei unserem Kandidatencheck lag ein unbekannter Bewerber vorne, gefolgt von den drei großen “Spitzenkandidaten” mit Punktgleichstand…
Seit heute gibt es die aktualisierte Version 3.4.2 von WordPress. Neben einigen Fehler, die behoben wurden sind auch mehrere Sicherheitslücken geschlossen worden. Wer noch mit einer älteren WordPress-Version arbeitet, sollte aus Sicherheitsgründen das Update ausführen.
Die vollständigen Änderungen gibt es unter http://codex.wordpress.org/Version_3.4.2
Natürlich sollte das vorherige Sichern der Datenbank und der Dateien nicht vergessen werden.
Während einiger unserer Leser noch die Version 3.6 des Firefox verwenden hat die Mozilla-Foundation nun die Version 14 veröffentlicht. Nicht, dass es wesentliche Neuerungen gibt, auf die man lange gewartet hat – eher Kleinigkeiten wurden verändert. Andere Browser werden dafür nur mit einem neuen Build versehen. Doch es gibt zahlreiche Sicherheitslücken, welche durch die neue Browsergeneration geschlossen werden: https://www.mozilla.org/security/known-vulnerabilities/firefox.html


Es lohnt sich also, auf die aktuelle Version umzusteigen. Eigentlich müssten die letzten Versionen auch automatisch ein Update ausführen. Wer den Firefox verwendet, aber nicht weiß ich welcher Version; im Menü unter “Hilfe” gibt es den Punkt “Über Firefox” – da wird die Version angezeigt und auch angegeben, ob es ein Update gibt.
Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Das etablierte WordPress ist in diesem Monat tatsächlich 9 Jahre alt geworden. Die erste Version erschien laut der WordPress-Seite im Mai 2003 und hat sich vom einfachen Blog-System zu einer (fast) rundum-Webseiten-Verwaltungs-Software entwickelt. Auch wir nutzen seit 2009 das Programm WordPress für die Verwaltung unserer Seite und sind sehr zufrieden. Glückwunsch von unserer Seite an das WordPress-Team für 9 Jahre tolle Arbeit!
Auch wenn wir zwischendurch mal den Wechsel zu einem anderen System überlegt hatten mit mehr und flexibleren Funktionen, so sind wir doch nun bei einer Komplexität und Größe unserer Seite angelangt, die es nur sehr schwer ermöglichen würde einen kompletten Wechsel (ohne Neuanfang) zu realisieren. Aber das ist auch nicht schlimm, haben wir doch mittlerweile alle Funktionen und Erweiterungen, die wir für unseren Bericht aus dem Leben der-Fechis benötigen.
Wir werden also auch in Zukunft dem System WordPress treu bleiben und auch weiterhin hier euch an unserem Alltag teilhaben lassen.
Wer selbst überlegt, einen Blog zu starten kann dies kostenfrei unter www.wordpress.com tun. Zwar gibt es da nur eine Adresse im Stile von namedesblogs.wordpress.com aber man muss sich zumindest nicht um Update des WordPress-Systems und ähnliche “Kleinigkeiten” kümmern. Vielleicht können wir ja den ein oder anderen Leser auch begeistern und wir dürfen bald unser “Blogiversum” um eine neue hoffentlich interessante Seite erweitern – wir freuen uns auf eure Nachrichten.
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