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Jedes Mädchen mag Pferde – sagt man. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass unser Nachwuchs eher an Pinguinen und Papageien interessiert ist. Doch wir sollten uns täuschen. Seit Lena bei einem anderen Geschwisterkind während dem Fußballtraining die kleinen Pferdchen gesehen hat, ist die Liebe zu diesen Viechern ausgebrochen. Dem ersten Pferdchen sollen nach ihrem Wunsch noch bald einige weitere folgen: Sie will ein rosafarbenes, ein gelbes und ein weißes Pferd. Und viele andere auch.

Ein Blick auf die Internetseite www.filly.com zeigt uns, dass es nicht nur Pferde sondern auch noch Einhörner uns andere Pferde-Sorten gibt – wenn wir richtig gesehen haben sind es insgesamt 8 Serien mit jeweils ca. 20 Tieren, von denen jedes seine besonderen Fähigkeiten hat. Außerdem, gibt es noch Häuser und sonstiges Zubehör. Hoffen wir mal, dass es bei den Pferden bleibt…
Was macht eine Maus, wenn sie den anderen Tieren die viel größer sind wie sie selbst, Angst einjagen will? Sie erfindet den Grüffelo als ihren Beschützer. Als dann plötzlich ihr der Grüffelo wirklich begegnet, überlistet die Maus auch den Grüffelo und gewinnt ihn zum Freund.

Während Lars beim Fußballspiel war, durfte Lena die Geschichte vom Grüffelo hören und danach haben sie die Tiere aus der Geschichte aus Filz selbst gemacht und den Grüffelo aus Papier ausgeschnitten. Voller Stolz kam sie damit nach Hause und hat uns dann nochmal die Geschichte von der Maus erzählt.
Wer die Geschichte nicht kennt und ein bisschen vom Grüffelo erfahren will: unter http://www.grueffelo.de/ gibt es die Bücher und weitere Infos zum Grüffelo.
Der bisherige Kindersitz ist zwar laut Hersteller noch bis 18kg zugelassen, aber wenn der Kopf über die Oberkante des Sitzes hinausragt, ist das sicherlich nicht optimal. Ursprünglich hatten wir eigentlich geplant, den bisherigen Sitz von Lars gegen eine “Sitzerhöhung” zu tauschen und diesen dann an Lena weiterzugeben. Doch eine Sitzerhöhung aus Styropor ist eben nicht so bequem wie ein richtiger Sitz mit Kopfstütze und Polster.

So machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Ersatz für den Baby-Kindersitz von Lena und wurden bei einem großen Baby-Fachmarkt fündig. Die boten den gleichen Sitz wie Lars hat in einer speziellen Farbkombination “Finn” an und wollten dafür 60€ weniger als die regulären Farben. Damit war die Entscheidung recht schnell getroffen und der Sitz schnell gekauft. Nun hat es auf dem Rücksitz ohne Umbau oder Quetschen wieder Platz für einen weiteren Mitfahrer und beide Kinder können bequem sitzen.
Warum ist es so ruhig im Kinderzimmer? Und warum ist die Türe eigentlich zu? Beim Öffnen der Türe strahlte uns ein Kind mit schokoverschmiertem Mund an! Daneben lagen zahlreiche Beutelchen vom Adventskalender – leer.

Und außerdem ein Papier vom Schokoriegel. Die Lego-Steine aus den verschiedenen Säckchen waren sauber in die Schüssel gekommen, in der die bisher bekommenen Steine auf den Rest warteten und die Pixi-Bücher und Tinti-Wassersachen lagen ordentlich aufeinander gestapelt. Kann man da wirklich böse sein? Schnell wurden die Beutelchen wieder mit ihrem ursprünglichen Inhalt gefüllt, zugeschnürt und wieder an den Adventskalender gehängt. Am Ende blieben drei Säckchen übrig und somit fällt bis Montag das Öffnen aus. Aber der Schokoriegel versüßt die Wartezeit bis dahin locker…
Vor einigen Jahren hat es als “Geheimtipp” begonnen – der Nikolaus in der alten Straßenbahn. Zu Beginn hat es eine Fahrt mit dem Nikolaus gegeben, inzwischen fährt der Nikolaus von 11 – 17 Uhr in allen Fahrten der Museumslinien mit. Und während es in den letzten Jahren immer noch freie Sitzplätze bei den Fahrten gab, waren diesmal alle Plätze voll.

Es hat uns trotzdem für einen Platz gereicht und wir konnten – bei passendem Schneegestöber – die Fahrt mit der Straßenbahn genießen. Der Nikolaus hat den Kindern dann noch einen kleinen Beutel mit Schokolade, Plätzchen und einem kleinen Geschenk überreicht. Lena ließ sich dann noch gemeinsam mit dem Nikolaus fotografieren.
Und wenn wir es zeitlich einrichten können, sind wir im nächsten Jahr wieder dabei…
Wie auch schon in den letzten Jahren, gab es für die Kinder eine große Aufgabe: Wunschzettel malen für’s ‘Christkind. Und diesmal sind wieder tolle Kunstwerke entstanden, die dann mit der Post ans Christkind geschickt wurden.

Natürlich warten Lars und Lena nun wieder ungeduldig auf die Antwort per Post. Denn nur wenn der Brief auch wirklich beim Christkind angekommen ist und das auch zurückgeschrieben hat, sind sich die beiden sicher, dass (zumindest ein Teil) ihrer Wünsche in Erfüllung gehen. Und dann wird die Geschichte des Antwortbriefs als Gutenacht-Geschichte verwendet werden…
Als im aktuellen Katalog des großen Kunststoff-Artikel Herstellers mit Party-Vertrieb die Backformen aufgetaucht sind, war klar dass diese früher oder später uns gehören werden. Und es war tatsächlich früher, kaum waren die Katzen auf der ersten Vorführung zu sehen, haben sie schon bei uns zu Hause ihren Platz gefunden und kaum dass Lena aus dem Kindergarten war, musste ein Teig gemacht und die Backformen verwendet werden.

Am Ende waren 22 mehr oder weniger schön ausgeschnittene Kätzchen auf dem Backblech und nachdem diese erkaltet waren, erhielten sie alle noch einen bunten Zuckerguß. Bei so viel Farbe werden die in der gleichen Dose gelagerten Weihnachts-Plätzchen ein bisschen neidisch – doch auch die sind weiterhin beliebt und nehmen nun gemeinsam mit den Kittys den Weg in die Bäuche der ganzen Familie, bis die Dose leer ist. Mal schauen, ob es bis Weihnachten noch welche gibt und ob wir dann noch Plätzchen sehen können…
Im letzten Jahr fand das Laternenfest gemeinsam mit der benachbarten Kirche statt, die traditionell im Klingenbach-Park den Martinsritt organisiert. Allerdings lag dieses Jahr der 11.11. am Wochenende und da ist der Kindergarten zu. So wurde entschieden, dass es diesmal ein eigenes Laternenfest mit eigenem Pferd gibt. Am vergangenen Freitag trafen sich alle Eltern und Kinder zum gemeinsamen Fest. Zuerst gab es Punsch und Hefemännchen, dann wurden am Lagerfeuer die Laternenlieder geübt, bevor es zusammen mit dem Pferd durch den Park ging.

Am Ende der Laternenwanderung spielte die Reiterin unter musikalischer Begleitung des Kindergartens noch die Geschichte des Sankt Martins. Auch in kleinerem Kreis als im Vorjahr, war es für die Kinder wieder ein schönes Erlebnis und wir mussten extra noch einen kleinen Umweg nach Hause laufen, um die Laternen noch eine Weile leuchten zu lassen.
Liebe Lena, es ist soweit und wir dürfen gemeinsam mit dir den dritten Geburtstag feiern. Vieles hat sich im letzten Jahr verändert – du bist inzwischen ein großes Kindergarten-Kind, Schnullis braucht nur noch die Puppe, du warst schon mit der ganzen Familie im Kino und dein Bett ist so groß wie das deines Bruders. Und doch sind viele Dinge noch wie immer – kein Tag ohne Pinguin und deine Lieblingskatze heißt immer noch Hello Kitty. Dein neuester Held heißt Rabe Socke und dessen Geschichten findest du wirklich lustig.

Wir wünschen Dir zu Deinem heutigen dritten Geburtstag alles Gute, Gesundheit und viel Spaß beim Feiern.
Ivonne, Lars und Steffen sowie die restliche Familie und alle Freunde
Eigentlich ein simples Spielprinzip: Würfeln und passende Karte nehmen. Aber neben den putzig gestalteten Fischen hat das Spiel tatsächlich mehr Reiz als es zunächst scheint. Seit wir letzte Woche das Spiel aus der Bücherei ausgeliehen haben, vergeht kein Tag an dem wir nicht mindestens eine Runde “Fische fangen” spielen müssen. Erstaunlicherweise schafft es Lena dabei, immer zu gewinnen – egal wie schlecht es zwischendrin aussieht, kaum hat man selbst ein paar Karten gesammelt, ist sie schon fertig.

Es gibt zwei Würfel im Spiel: Ein Farbenwürfel und ein Symbolwürfel. Daraus ergibt sich eine bestimmte Fischsorte und eine Farbe. Die darf dann genommen werden – wenn es sein muss auch vom Mitspieler. Manchmal muss man zwar eine ganze Sorte wieder abgeben, aber insgesamt überwiegt die Zahl der aufzunehmenden Karten. Als “Erweiterung” für größere kann man das Spiel noch mit Memory-Funktionen versehen und die Karten verdeckt auslegen. Das Spiel ist für die ganze Familie ein Spaß, auch wenn der Gewinner bzw. die Gewinnerin irgendwie immer die gleiche ist.
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