Tunnel gesperrt

Unglaublich! Unser Weg nach Günzburg begann schon mit ein wenig Verkehrsstress, weil die B27 in Degerloch nur einspurig befahrbar war ohne erkennbare Baustelle und die Autos fast in Schrittgeschwindigkeit auf der einzig verbliebenen Spur entlang gekrochen sind. Alle schienen den bevorstehenden Feiertag zu nutzen, um noch schnell weg zu fahren. Aber die Autobahnmeisterei scheint bereits auf Feiertag umgeschaltet zu haben. Anders ist nicht zu erklären, wieso der Tunnel bei Mühlhausen wegen Bauarbeiten gesperrt wurde.

unerklärlicher Stau vor dem Tunnel

Doch leider gab es weder einen Hinweis an der vorherigen Ausfahrt noch eine nutzbare Durchsage im Verkehrsfunk oder eine Stauwarnung im Navi. So standen wir plötzlich in Sichtweite des Tunnelportals auf drei Spuren im Stau und über uns leuchtete der Hinweis “Tunnel gesperrt”. Was nun? Umdrehen geht nicht, da sind zu viele. Umleitung gibt es keine und Bauarbeiter sind keine zu sehen.

Nach einer halben Stunde kam dann ein oranges Auto der Straßenmeisterei und schlängelte sich durch den Stau. Was die Herren dann mit ihrem Megafon vom Tunnelportal gerufen haben, hat aufgrund des starken Verkehrs auf der Gegenfahrbahn leider niemand verstanden. Aber nach knapp einer dreiviertel Stunde Warten war dann die Weiterfahrt möglich und im Tunnel gab es keinerlei Hinweise auf einen Grund für die Sperrung. Als wir dann den Albaufstieg befuhren, kam die Durchsage, dass der Tunnel wegen Ausfall von technischen Einrichtungen gesperrt ist und nicht klar ist wie lange die Sperrung dauert. Ob das aber unsere Sperrung war, oder ob es erneut eine Sperrung (nach uns gab) konnten wir nicht feststellen. Allerdings bleibt die Sperrung merkwürdig, weil das Tunnel nicht wirklich lange ist und man problemlos von vorne bis hinten durchschauen kann – selbst wenn die Beleuchtung ausfallen würde, wäre doch eine Durchfahrt (eventuell etwas langsamer) möglich ohne sich zu verfahren…

Was der Rohrreiniger vergessen hat…

Seit Monaten haben die Männer von der Rohrreinigung hier um den Häuserblock zu tun. Über den Sommer hatten sie dann den Hof aufgegraben und neue Kanalteile eingebaut. Doch das dann provisorisch zugeschüttete Loch blieb bisher einfach so. Durch Wind, Wetter und Regen verliert die gestampfte Fläche aber immer mehr an Substanz und es entstehen mehr oder weniger große Löcher.

Loch im Boden, ob die Bauarbeiter hier vergessen haben fertig zu machen?

Dazu kommt, dass der Weg im Hof nicht gerade eine Festbeleuchtung hat und die “dunkle Jahreszeit” begonnen hat. Die Hausverwaltung hat auf den Hinweis der bestehenden Sturz- und Verletzungsgefahr bisher nicht reagiert. Hoffen wir, dass es noch vor dem Winter einen richtigen Bodenbelag gibt, und dass keiner sich hier verletzt…

Feinarbeiten im Garten

Draußen wird es langsam ungemütlich und im Gartenhaus haben wir die wohl letzten Aktivitäten vor dem Winter abgeschlossen. Die Ritzen und Löcher in der Wand wurden gespachtelt.

die gespachtelte Wand die gespachtelte Wand

Nun sollte das alles trocknen und wir werden die Wand noch neu anmalen, dann kann der Winter kommen. Dann können wir überlegen, wie die Wand künftig aussehen soll – mit Bildern? Oder mit einem großen Bild? Oder nur weiß? Wir werden sehen. Solange das Wasser noch offen ist, könnten wir hier weiterarbeiten, doch wenn das Wetter so bleibt, wird das bald ein Ende haben…

Das sind doch nur Ameisen…

Stell dich doch nicht so an. Da sind nur ein paar kleine Ameisen, die werden dich schon nicht fressen. Kaum war es ausgesprochen und eine Sekunde nicht mehr an die Viecher gedacht, schon war es passiert. Eine rote Gartenameise war vom Stein heruntergeklettert und auf die Hand gesprungen. Noch bevor sie durch die andere Hand ihr frühzeitiges Ende fand, war es geschehen – sie hatte zugebissen.

von der Ameise gebissen

Naja, ein bisschen Ameise, das gibt sich. Doch nach einer Stunde war der Finger deutlich dicker und die Biss-Stelle deutlich erkennbar. Das Fenistil-Gel sorgte auch nur für wenig Entspannung. Selbst unser “Stich-Heiler” versagte hier. Also gibt es nur eine Lösung: Warten bis das Jucken, Ziehen und Brennen aufhört. So lange wird’s schon nicht sein…

Das Dach ist dicht…

Hurra, ein erster Test des neuen Dachs über die Terrasse am Gartenhaus war erfolgreich. Es regnet nirgends rein und es läuft alles ab. Das einzige Manko: Die Dachrinne ist am Ende des Daches noch nicht wieder montiert und es spritzt alles auf die Spielfläche der Garteneisenbahn. Und schnell stellten wir fest, dass man beim Wassertest dort kein Handy hinlegen sollte – es sein denn, es ist wasserdicht oder soll kurzfristig gegen ein neues Gerät ersetzt werden.

das neue Terrassendach das Wasser läuft gut ab und tropft direkt auf den Boden

Zum Glück war der Gartenschlauch schnell genug abgestellt und der Weg zum Handy kurz genug – die ersten Tropfen waren zwar schon gelandet aber es ist nichts passiert. Und wenn der Regen wieder aufhört, werden wir sicher ganz schnell die Dachrinne wieder anbringen und den Rand des Daches sauber abschneiden – nicht dass doch noch irgendwas ungeplant nass wird.

Mission Gartenhütte

Es geht voran. Eigentlich wollten wir ja nur das Dach über die Terrasse reparieren, haben dabei aber festgestellt, dass die Wand an der dieses Dach fest gemacht ist, teilweise kaputt ist. Und auch die Leisten auf denen das Dach angebracht ist, waren in die Jahre gekommen. Schon vor Wochen hatten wir uns daher vorgenommen, die teilweise marode Rückwand des Gartenhauses zu reparieren, um danach das Terrassen-Dach neu zu machen. Nachdem wir in verschiedenen Baumärkten und Fachgeschäften waren und die unterschiedlichsten Ideen, Ratschläge oder Warnungen bekommen hatten, entschieden wir uns für eine “eigene” Variante.

überall Efeu wieder freie Sicht aus allen Fenstern neue Wand - fertig lackiert fertige Rückwand mit Dachabschluss

Bevor wir allerdings die neuen Wandbretter anbringen konnten, mussten gefühlt Tonnen von Efeu entfernt werden – vom Sockel bis zum Dach über Fensterläden und Dachrinnen. So zog sich die Vorbereitung deutlich in die Länge und der Berg mit zu entsorgendem Efeu wuchs unaufhörlich. Nach drei Tagen war zumindest die Wand wieder vorbereitet zum Anmalen – alle defekten Leisten waren ersetzt, das vorhandene Holz war abgeschliffen und die neuen Wandelemente waren festgeschraubt.

Inzwischen sind alle Fenster wieder frei zu öffnen, es gibt kein Efeu mehr um die Fenster herum, die Rückwand ist lackiert und auch der Boden ist wieder ansehnlich. Nun fehlen noch die Querleisten für das Terrassendach und das Dach selbst. Aber im Vergleich zu den Vorbereitungen dürfte das nur noch ein Bruchteil des Aufwandes sein. Wir sind guter Dinge, dass wir noch während dem Urlaub fertig werden.

Ist da die Schachbrett-Mafia unterwegs?

Was sind denn das für Schilder überall? Seit einigen Tagen hängen zwischen den Haltestellen Stöckach und Charlottenplatz an den unmöglichsten Stellen diese schwarz-weißen Tafeln mit Nummern. Manche sind am Boden angebracht, manche an der Wand oder an einer Säule. Wofür sind diese Tafeln?

schachbrettartige Schilder an der Wand

Haben die was mit der S21-Baustelle zu tun? Zumindest sind die Schilder nur in dem Tunnelbereich zu finden, der zu einem späteren Zeitpunkt neu verlegt wird, weil die bisherige Strecke den Bauarbeiten im Weg ist. Allerdings müsste es dann auch auf dem Weg zum Bahnhof solche Schilder geben? Aber da haben wir noch keine gefunden. Wer weiß, ob das vielleicht nur Werbung für einen Schachclub ist oder ob es ein großes Rätsel-Spiel mit Nummern ist???

schon wieder eine Baustelle…

Die einen Bauarbeiter sind weg, schon kommen die nächsten. Offenbar ist der Abwasserkanal nicht in Ordnung und die Versuche im vergangenen Herbst, den Abfluss zu reinigen durch die Rohrreinigung war nicht von Erfolg. So steht nun der Bagger hinter dem Haus und der Weg wird aufgegraben. Es liegen auch schon neue Betonteile für den Kanal bereit.

der Bagger ist hinter dem Haus

Immerhin scheint das kein nachtaktives Bauunternehmen zu sein, die kommen morgens und wenn wir abends alle wieder zuhause sind, machen die sich auch auf den Heimweg… Ob die Kanalarbeiten etwas mit unserer Internetstörung zu tun haben?

Baustelle in der Talstraße

Ok, nun ist klar warum es seit ein paar Tagen zu Staus in Richtung Bundesstraße kommt – in der unteren Talstraße sind die Bauarbeiter angerückt und haben mit der Umgestaltung des Bereiches bis zum unteren Klingenbach-Park begonnen. Die eine Fahrbahn ist ganz gesperrt und aller Verkehr muss über je eine Fahrspur an der Baustelle vorbei gelenkt werden. Dadurch entfällt das zweispurige Anstellen und der Gegenverkehr muss ungewohnt von links nach rechts einfädeln. Vermutlich umgehen viele die Talstraße und glauben, es geht über die Hackstraße schneller. Doch da blockieren sich Stadtbahn und Autos gegenseitig und im Berufsverkehr geht zeitweise garnix mehr.

überall wird gebaut

Außerdem werden die Baracken an der Kreuzung zur Hackstraße endlich abgerissen und es werden wohl neue Häuser hier gebaut.

Wenn man die Pläne der Stadt anschaut, wird das Problem allerdings so schnell nicht behoben werden – die Baustelle (sowohl die für die Straßenumgestaltung, wie auch die für den Hausbau) wird noch einige Zeit bestehen. Da hilft nur viel Geduld und wenn möglich “weiträumig umfahren”…

Kein Internet

Es ist passiert. Wir haben keinen funktionierenden Internetzugang. Seit heute Mittag fällt es immer wieder aus und wir sind “offline”. Die Störungsmeldung ist erfolgt und derzeit suchen die Techniker nach der Ursache. Der nette Herr der Servicehotline ist aber guter Dinge, dass es bereits morgen wieder gehen soll…

Offline

Hoffen wir mal, dass es ein kleines Problem ist, das schnell gelöst werden kann und dass nicht versehentlich die Bauarbeiter die seit gestern den Abwasserkanal erneuern unsere “Telefonleitung” getroffen haben.