Nach zehn Jahren vorne

Die letzten Jahre war es immer so, dass ich hinten in die Bahn eingestiegen bin. Das war weniger zu Laufen beim Einsteigen und der kürzere Weg aus der Haltestelle beim Aussteigen. So waren es dann jeden Morgen (fast) die gleichen Gesichter in der Bahn. Jeder hatte "seinen" Platz und man wusste wer wo einsteigt.

Seit dieser Woche ist es nun anders: Durch die neue Stelle fahre ich zu anderen Zeiten und muss einmal umsteigen. Daher steige ich ganz vorne in der Bahn ein, um den zeitlich knappen Umsteigeweg zu reduzieren. Und nun ist alles anders, andere Mitfahrer und andere Sitzposition – die vorderste Sitzreihe ist rückwärts. So habe ich zwar auch die Sicht über den ganzen Zug, aber eben nach hinten. Mal schauen ob das Gewohnheit wird, oder ob ich mir einen anderen Platz suche. Und ob ich mich an den dann wirklich zehn Jahre wieder "gewöhne"…

Der erste Tag…

Der erste Arbeitstag fängt ja prima an. Erst fährt die S-Bahn vor der Nase weg, dann verpasse ich die Ansage wegen einer Betriebsstörung, fahre aber trotzdem mit der nächsten S-Bahn bis Stuttgart-Vaihingen, warte dann in der Regionalbahn nach Freudenstadt (!) auf die Weiterfahrt und kurz vor halb zehn, nachdem keine Durchsagen kamen, alles wild über den Bahnsteig geirrt war und der Fahrer der Regionalbahn wieder aufgetaucht war, ging es dann nach Böblingen weiter.

Immerhin musste die nachfolgende S-Bahn der Regionalbahn hinterherfahren, so dass sich die Warterei und das Umsteigen gelohnt hatten…

Bei Margarete und ihren Tieren

Nach langer Zeit waren wir mal wieder im Steiff-Museum. Wir waren gespannt, was es seit damals Neues gibt, oder sollte es wie immer sein? Schon die Fahrt zum Museum verlief anders als geplant, weil wir dem Navi vertrauten dass wegen 5min “Ersparnis” unbedingt die Autobahn benutzen wollte. Aber was soll mitten in den Weihnachtsferien am Vormittag schon los sein? Skifahrer werden wir wohl kaum sehen…

Bereits an der Todsburgbrücke war uns klar, dass wir uns getäuscht hatten und das Navi die gesparten Minuten fix in den Stau einrechnete. Und schwupps, waren wir mal knapp 15min mehr unterwegs als über die Bundesstraße. Egal, bis Mühlhausen gab es sowieso kein Entkommen und das Radio verhieß dann auch wieder freie Straße. Noch? Es war ein zähes Fahren und kurz vor Ulm (als die Baustelle vorbei war) ging es dann endlich zügig in Richtung Giengen.

das Steiff-Museum

Am Eingang begrüßte uns gleich eine Weihnachts-Winter-Landschaft mit vielen Steiff-Tieren und eine lange Schlange. Wir waren auch hier nicht allein. Aber schon die zweite Tour führte uns dann in Margaretes Nähstube, in den Kleiderschrank, zu Richard in sein Entwicklungsbüro und schließlich in die riesige Plüschtierwelt.

die Unterwasser-Schatzsuche

Neu war für uns die Unterwasserwelt mit Teddys Schatzsuche.

Und während die Kinder in der großen Schlange-Rutsche die Etagen hinabsausten, hatten wir Zeit die Entstehung eines Teddys anzuschauen. Mit insgesamt 8 Schritten wir anschaulich erklärt, wie ein Bär entsteht. Gar nicht so kompliziert, wenn man es sich so anschaut. Doch selber machen ist dann doch deutlich aufwändiger. Immerhin hat Steffen mal selbst einen Bären genäht (nach Vorlage), die Phasen 1 und 2 sind damit weggefallen und auch die Schnittvorlage war bereits vorhanden.

1. Das Design 2. Das Material 3. Der Zuschnitt 

4. Das Nähen 5. Das Füllen 6. Die Montage 

7. Die Feinheiten 8. Die Qualitätskontrolle

Aber der Bär steht heute noch im Regal und erfreut seinen Besitzer. Und von Zeit zu Zeit wird er gekippt, um seine Brummstimme auch mal wieder einzusetzen.

Am Ende gab es dann noch einen weiteren Pinguin für Lena und zwei kleine Teddys und viele Wünsche für den nächsten Besuch…

Und es geht doch kalt…

Lange sah es aus, als ob der Winter dieses Jahr ausfällt oder nach einmal Schneien im November schon vorbei ist. Der Wetterbericht erzählte ständig, dass es zu warm und zu trocken ist. Doch wir wollten uns nicht entmutigen lassen und haben in Hoffnung, auf Kälte und einen richtigen Winter unsere Ski wieder warten lassen. Der Große bekam sogar neue – schnellere Ski und eigentlich konnte es los gehen.

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Doch irgendwie hatte der Winter einen schlechten Start. Auch der Kauf einer schön warmen Winterjacke konnte ihn nicht überreden. Zumindest bisher. Denn heute war es tatsächlich mal wieder kalt. Richtig kalt! Das Laub auf dem Boden hatte Reif und der war sogar noch am Mittag vorhanden (zumindest im Schatten). Wird es also doch noch Winter? Zumindest vier Tage hat das Wetter dieses Jahr noch Zeit. Oder dann eben gleich im neuen Jahr!

Möge die Macht mit dir sein…

Es ist soweit! Das Erwachen der Macht steht an und kurzfristig gab es auch einen Platz im Kino. Bei Nachos und Cola konnte es losgehen.

Meister Yoda viel Spaß wünscht Im Kino

Ein beeindruckender Film, der in keiner Sekunde langweilig ist. Das Warten auf den 7. Teil der Star Wars Saga hat sich auf jeden Fall gelohnt…

Es war schon mal kälter…

Heute vor zwei Jahren wären die Stuttgarter wohl glücklich gewesen, wenn es “nur” 10 Grad gehabt hätte, wie heute. Damals waren die Brunnen am Schlossplatz bereits wieder in Betrieb genommen worden und alles war zu Eis gefroren. Sah toll aus, doch es war bitterkalt. Das Bild ist tatsächlich am 26.03.2013 gemacht worden.

Winter 2012/2013 - der 26.03.2013

Und wenn man der Wettervorhersage trauen darf, soll es ja in den nächsten Tagen wieder wärmer werden. Dann gibt es auch wieder Eis – allerdings dann zum Schlecken!

Stuttgart ist schön 16

Erinnert Ihr euch noch? Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Serie “Stuttgart ist schön” gestartet und dabei besondere Orte in der Stadt vorgestellt. Mit der sechzehnten Folge wollen wir Euch die Parkeisenbahn auf dem Killesberg vorstellen. In ein paar Tagen geht es dort wieder los mit der Fahrsaison. Ab Karfreitag drehen die Damflokomotiven und die beiden Diesel ihre Runde durch den Park. Mit dabei sein wird auch Killi das Maskottchen. Weitere Infos dazu gibt es unter: http://www.killesbergbahn.de/news/ 

Dampflok Springerle Dampflok Tazzelwurm (vom Killesberg-Turm) Diesellok Schwoabapfeil Diesellok Blitzschwoab

Neben den bekannten Fahrzeugen “Springerle”, “Tazzelwurm”, “Blitzschwoab” und “Schwabenpfeil” ist seit letztem Jahr noch “Santa Maria” zum Fuhrpark dazugekommen. Leider wissen wir nicht, ab wann die “Dame” erstmals öffentlich ihre Runden drehen wird. Aber auch die vier bisherigen Loks bieten ein tolles Erlebnis.

Wie Ihr zu Parkeisenbahn kommt? Mit der Stadtbahnlinie U5 bis zur Endhaltestelle “Killesberg” fahren und nach Verlassen der Haltestelle in Richtung Killesbergpark könnt ihr die Gleise und den Bahnhof schon fast sehen – folgt einfach dann den Schildern.

Es geht doch, Winter!

Na also, auch wenn es im letzten Winter keine wirkliche Gelegenheit gab, zum Skifahren – der Winter hat es nicht verlernt. Immerhin schon das dritte Mal gab es eine nennenswerte Menge Schnee, die nicht gleich wieder weggeschmolzen ist. Und die Chance nutzten wir, zum Skifahren.

Skifahren auf der Schwäbischen Alb Skifahren auf der Schwäbischen Alb

Auf der Schwäbischen Alb bei Lichtenstein waren wir am Sonntag unterwegs und sausten die Hügel hinab. Als es gegen Nachmittag dann voll wurde und auch einige Stürze – zum Glück nicht von uns – passierten, machten wir uns auf den Heimweg. Vielleicht ist ja nächste Woche nochmal so viel Schnee, dass wir erneut Skifahren können… Das wäre toll!

Wohin denn nun?

Irgendwie kam die Zuganzeige bei unserer Heimfahrt am 27.12. etwas durcheinander. Auf der einen Seite fuhr der Zug nach Stuttgart und auf der anderen Seite nach Singen. Von Rottweil über Horb nach Singen? Das klingt irgendwie merkwürdig, oder?

nach Singen? oder doch Stuttgart?

Am Ende fuhr der Zug dann tatsächlich nach Stuttgart und ob heute noch “Singen (Hohentwiel)” am Schild steht, wissen wir nicht…

Mit dem Dampfzug in den Schwarzwald

Wie bereits berichtet, waren wir am Samstag in Triberg beim Weihnachtszauber. Auf diese Veranstaltung sind wir aufmerksam geworden, weil die Eisenbahnfreunde Zollernbahn eine Dampfzug-Sonderfahrt dort hin angeboten haben. Und weil wir Weihnachtsmärkte mögen und außerdem die tausenden Lichter ein beeindruckendes Erlebnis versprachen, buchten wir uns Karten für den Dampfzug. Rechtzeitig zur Abfahrt begann es zu schneien und schneite den ganzen Tag hindurch. Um uns Stress zu sparen, fuhren wir bereits ab Stuttgart mit dem Regionalexpress und waren so pünktlich in Rottweil. Während in den Verkehrsnachrichten über die zahlreichen Staus und Unfälle berichtet wurde, saßen wir im warmen Zug und konnten die weiße Pracht genießen, die am Fenster vorbeiflog. Eine gute Entscheidung.

Sonderzug nach Triberg Zuglok ist 52 7596 der EFZ Die Lok
es wird angeheizt der Bahnhof Triberg gleich geht es zur Heimfahrt

Pünktlich kamen wir in Rottweil an und kurze Zeit später wurde unser Zug bereitgestellt. Die Güterzuglok 52 7596 der EFZ war unser Zugpferd und sie meisterte ihre Aufgabe hervorragend. Während wir auf dem Weihnachtzauber waren, fuhr der Zug eine große Schwarzwaldrunde und holte uns dann am Abend zur Heimfahrt wieder in Triberg ab. Die Rückfahrt war dann sogar zehn Minuten schneller als geplant. Es entstanden einige tolle Fotos, trotz vielem Schnee verweigerte der Fotoapparat nicht seinen Dienst und knipst auch nach knapp 90.000 Bildern noch immer perfekt. Dank einem kleinen Stativ waren sogar die Nachtbilder im Bahnhof Triberg möglich.