Happy New Year!

Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Besucher. Wir wünschen euch allen ein gutes neues Jahr, viel Gesundheit, Erfolg und alles Gute für das kommende Jahr 2014.

Prosit Neujahr! Prosit Neujahr!

Auch im neuen Jahr werden wir von uns, von den Erlebnissen und Ereignissen berichten, die uns täglich begegnen und wir freuen uns wenn ihr auch in 2014 unsere treuen Leser bleibt.

Die letzte Heimfahrt

Die Nachricht traf uns völlig unvorbereitet und unerwartet. Ein guter Freund und Arbeitskollege ist am frühen Sonntagmorgen mit dem Auto tödlich verunglückt. Wir sind sprachlos und geschockt. Tausend Fragen gehen in unserem Kopf umher und keine Antworten. In dieser Situation werden wir erstmal keine weiteren Artikel hier schreiben – zu groß ist der Schock und die Betroffenheit. Es fällt schwer, überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen und nicht immer und immer wieder die Bilder vom Unfallort im Kopf zu haben.

Erst in den nächsten Tagen werden wir wohl realisieren, was da passiert ist und wie endgültig das alles ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinem Sohn…

Am Badesee und auf der Burg

Das Wetter war am Wochenende wirklich super – Sonne satt und wolkenlos. Da nutzten wir unseren Kurztrip nach Kirschfurt, um gemeinsam den Nachmittag am Badesee zu verbringen. Die Sonne hatte den See sogar auf angenehme 22 Grad aufgeheizt – für Anfang September nicht mehr unbedingt normal. So verging der Nachmittag im Flug und viel zu schnell war es schon Abend.

die Wasserrutsche am Badesee der Sprungturm der Wasserpilz im See

Am Sonntag machten wir uns dann auf, die nahegelegene Freudenburg zu “erklimmen” – offenbar war hier in der vorigen Nacht dem Namen der Burg alle Ehre gemacht, zeugten doch Bierkrüge und Lebkuchenherzen von ausgelassenem Feiern.

die Freudenburg die Freudenburg gebrochenes Herz

Die Heimfahrt verlief ziemlich ruhig, kaum dass wir losgefahren waren sind beide Kinder schon im Traumland gewesen und schliefen bis wir wieder in Stuttgart waren. Vielen Dank für die schönen Tage in Kirschfurt – wir kommen gerne wieder (und freuen uns aber auch, wenn es mit dem Besuch in Stuttgart klappt)

Besuch in Kirschfurt

Bei strahlender Sonne waren wir zu Besuch in Kirschfurt. Das liegt an der Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Hier bildet der Main die Grenze – der Ort auf Baden-Württemberger Seite ist Freudenberg (mit der Freudenburg). Wer selbst mal in der Nähe ist, hier verläuft die Nibelungenstraße, eine touristische Route von Worms bis Wertheim.

es führt über den Main Blick von der Mainbrücke auf Freudenberg

Am Nachmittag war ein Besuch am Bade-See geplant. Das schöne September-Wetter macht es möglich. Der Sonntag soll uns zur Freudenburg führen…

Die Wiederentdeckung der Siedler

Seit wir Kinder haben, ist das einstige Spielefieber fast erloschen – wir spielten kindgerechte Spiele und hatten auch unseren Spaß. Doch umso mehr waren wir erfreut, als Lars diese Woche stolz erzählte dass er im Spielhaus “Siedler” gespielt hat. Erst hatten wir Zweifel, dass er die komplexen Regeln so schnell begriffen hat doch beim Spiel am Freitag konnte er immerhin zeitweise die längste Handelsstraße für sich beanspruchen und wurde am Ende sogar Zweiter.

Die Siedler von Catan

Dieses Spiel lässt auf baldige Wiederholung hoffen und damit auf eine überraschende Wiederentdeckung der Faszination “Siedler von Catan”. Aber wir werden zunächst wohl nur die Grundvariante mit ihm spielen – auch wenn die diversen Erweiterungen locken…

Beim Weinwandertag

Am 08.05. war in Rohracker mal wieder Weinwandertag. Ivonne und Lars sowie weitere seiner Kumpels aus dem Kindergarten mit ihren Eltern hatten die Idee den Jungs mal zu zeigen, wie lange 4 Kilometer sein können. Und so spazierten sie morgens los und erlebten unterwegs an verschiedenen Stationen etwas – vom Honig machen bis zu Bienenwachs-Kerzen war viel geboten und der Abschluss fand in der Kelter in Rohracker statt.

Honigschleuder beim Honig abfüllen Bienenwachs-Kerze

Die Kinder hatten noch genug Energie, um sich danach auf dem Spielplatz auszutoben, zuhause im Bett war aber dann doch schnell Ruhe…

Geburtstags – Bowling

Zu seinem 6. Geburtstag wollte Lars etwas besonderes mit seinen Kumpels aus dem Kindergarten machen, schließlich wird es vielleicht der letzte Geburtstag sein, an dem alle sich sehen können – im Herbst wird für viele ebenfalls die Schule beginnen und das tägliche Treffen fällt weg. Nach langem Überlegen entschied sich Lars für “Bowling-Spielen” – das hat er ja bereits mehrfach an der Wii gespielt und er glaubte dass das in “echt” genauso funktioniert. Ein “Probespiel” mit Mama an einem Sonntag zeigte dann dass die Kugel schwerer ist als die Wii-Fernsteuerung aber dass es trotzdem gut funktioniert.

Also ging es am Geburtstag mit 9 weiteren Kindern zum Bowling. Nachdem alle passende Schuhe bekommen hatten, erklärte ihnen einer vom Bowling-Team die Regeln und klappte die Bande hoch – dann konnte es losgehen. Über zwei Spielrunden bowlten die Kinder mit großer Freude und danach gab es ein gemeinsames Abendessen bevor die Siegerehrung kam.

Bowling-Pin Bowling-Party

Der Gewinner des Abends war tatsächlich Lars mit 174 Pins – jedes Kind bekam eine Urkunde und Lars durfte sich noch etwas aussuchen, einen echten Bowling-Pin gab es noch dazu. Und seither fragen die Kinder wann es denn das nächste Mal wieder zu Bowling geht, weil das so viel Spaß gemacht hat – mal schauen wann wir alle einen Termin finden zum nächsten Mal spielen…

Nicht gesucht aber gefunden werden…

Wie oft passiert es dass man jemanden aus den Augen verliert weil z.B berufliche Gründe einem Umzug notwendig machen oder durch die Liebe, Kinder und vieles mehr die Kontakte zu einst guten Kumpel einschlafen… Manche werden einfach ‚ersetzt‘ und der Verlust fällt gar nicht auf, andere sind weg und selbst nach Jahren ist die Erinnerung da. Dann geschehen irgendwelche Zufälle und man trifft sich wieder – bei den wirklich wichtigen ist es dann als ob sie nie weg waren. Man ist etwas älter aber man (er)kennt sich wieder.

So geschehen nach der Geburt von Lars als zwei ehemalige Klassenkameraden dem gleichen Stammtisch beitreten, beim Fahrradkaufen im Geschäft eines Schulkollegen, der gleichzeitigen Schwangerschaft einer Schulfreundin die wieder in die Nachbarschaft ziehen oder kürzlich über Mailkontakt zu einem Pfadfinderkameraden der zufällig unsere Internetseite gefunden hat.

Es gilt halt doch: man trifft sich im Leben meist zweimal…

Wenn das für alle Vergessenen gilt, dann haben wir ja noch einige Überraschungen zu erwarten. Aber wir sind gespannt!