Wintervollmond

Den letzten Vollmond hatten wir ja leider verpasst, als er groß am Horizont hing, den November-Vollmond hat man wegen den Wolken überhaupt nicht gesehen und überraschend konnten wir nun den Dezember-Vollmond fotografieren. Eigentlich waren wir auf dem Weg zum Gitarrenvorspiel von Lars als wir hinter den Häusern den Vollmond erblickten, denn wir hatten eigentlich garnicht an den Vollmond gedacht und es wäre damit fast so gelaufen, wie im Oktober. Doch wegen dem Vorspiel war der Fotoapparat dabei. Nach ein paar Minuten war dann auch ein freier Blick auf den Mond gefunden und es konnte losgehen.

der Wintervollmond in Stuttgart

Während es am Himmel immer dunkler wurde, “kletterte” der Mond über die Baumgipfel hinauf und stand dann später als wir nach Hause fuhren fast direkt über dem Fernsehturm. Aber so groß und gold ist er halt nur, wenn er noch weit unten steht – hoch über dem Fernsehturm ist er eben ein heller Vollmond. Mal sehen, ob der bleiche Geselle beim nächsten Vollmond wieder so zu sehen ist…

Der haarlose Moncchichi

Während bei uns Menschen im Lauf der Zeit die Haare immer grauer und weniger werden, behalten die meisten Kuscheltiere ihr Fell über ihr gesamtes Leben. Je nach Kuschel- und Schmuseaufwand wird zwar das Fell ein wenig abgenutzt, doch ausfallen tut es eigentlich nicht. Umso erstaunter waren wir, als Lena einen ihrer Moncchichi nun ohne Haare brachte. Als wir dann das Tier näher angeschaut hatten, war klar dass das Fell sich vom Kopf gelöst hat und es nun ein glatzköpfiger Moncchichi ist.

der glatzköpfige Moncchichi

Doch das Hinkleben dürfte nicht das Problem wirklich lösen – an manchen Stellen ist der Moncchichi schon stark abgeliebt und haarlos. So wird nun im Stoffgeschäft nach einem passenden Stoff geschaut, damit das Fell wieder ersetzt werden kann. Dann dürften dem Moncchichi wieder einige Jahre intensives Liebhaben bevorstehen.

Unser Weihnachtsbaum ist schon da…

Ja, ist denn schon Weihnachten? Und warum steht der Baum schon Mitte November in der Wohnung? Haben wir uns in der Zeit geirrt? Nein. Alles ist ok. Wir haben tatsächlich einen würdigen “Dauer-Weihnachtsbaum” gefunden, der nun unser Wohnzimmer zur Weihnachtszeit schmückt. Damit wir sehen können, wie gut der Baum aussieht und ob das alles so passt, wie wir uns das vorgestellt haben, wurde der Baum kurzerhand ausgepackt und aufgestellt.

unser Weihnachtsbaum 2013

Die Nadeln sind schön dicht und egal wie lange der Baum in unserer Wohnung steht – er wird nicht nadeln. Warum? Haben wir ihn in den Boden gepflanzt? Nein. Es ist ein künstlicher Baum, der allerdings nicht danach aussieht. Die Nadeln sind aus Spritzguss-Kunststoff und sehen den echten zum Verwechseln ähnlich. Nur wenn man den Baum “zusammenklappt” und die vier Teile trennt, ist zu sehen dass es kein echter Holzstamm ist.

Bei unseren Überlegungen war bis zum Schluss auch ein Baum mit 2,40 oder 2,70m Größe im Rennen. Doch auch wenn die Höhe problemlos ins Wohnzimmer passt – bei einem unteren Durchmesser von 1,60m und mehr wird es irgendwann eng im ansonsten großen Wohnzimmer. Die nun gewählte Größe genügt nun und wir können noch rund herum den Baum schmücken. Wenn das passiert ist, werden wir ihn hier nochmal vorstellen. Seid gespannt, wie wir dieses Jahr unseren Baum dekorieren…

Herbstlaub

Und jedes Jahr das Gleiche: Die Platane gegenüber lässt ihr Laub fallen und überall liegen die Blätter herum. Anfangs kam ein- bis zweimal im Herbst die Stadtreinigung und saugte die Blätter weg. Seit zwei Jahren wird das aber immer weniger. In diesem Herbst war das orange Auto der Stadtreinigung noch überhaupt nicht zu sehen. Dementsprechend viel Laub war zur Kehrwoche einzusammeln. Nach einer dreiviertel Stunde war dann alles Laub gesammelt und der Weg wieder frei.

Herbstlaub Herbstlaub

Wenn die Kinder dann nachmittags nicht die unmögliche Idee hatten, die neu hingewehten Blätter weg zu kehren, wäre das auch erledigt gewesen. Doch nach gefühlten 5 Minuten war die Lust zum Kehren bei den Kindern verschwunden – dafür waren die Blätter über den gesamten Gehweg verteilt und Papa durfte von vorne anfangen. Eine weitere halbe Stunde später war dann auch diese Laubattacke bezwungen. Nach Sonnenuntergang kam dann der erste Herbststurm und die Platane wurde heftig im Wind geschüttelt. Nun liegen wieder hunderte Blätter auf dem Weg – aber nun haben unsere Nachbarn Kehrwoche. Ihr habt unser Bedauern!

Ob wir im nächsten Jahr doch einen Laubsauger kaufen? Wir werden sehen. Immerhin kam die SSB mit ihrem Reinigungstrupp und hat einen Teil der Blätter aus den Straßenbahnschienen gekratzt und nun fahren die Bahnen wieder leise vor dem Haus vorbei…

herbstlicher Sonnenuntergang

Der Sonnenuntergang im Herbst findet deutlich früher statt und es ergeben sich aufgrund der Wolken immer wieder hübsche Motive für ein Bild. Allerdings haben die Bilder nur wenige Zeit, bis sie wieder verschwunden sind und normalerweise nicht wiederholbar sind. In den letzten Tagen gab es immer mal wieder einen schönen Sonnenuntergang.

herbstlicher Sonnenuntergang über Stuttgart herbstlicher Sonnenuntergang über Stuttgart

Und zweimal ist es uns gelungen, die Situation auch zu fotografieren. Das Ergebnis wollen wir euch hier nicht vorenthalten.

Mal wieder Vollmond

Manchmal muss man wirklich jeden Moment nutzen, um besondere Fotos zu machen. Der aktuelle Vollmond befand sich heute so nah am Horizont, dass er goldgelb wie ein Käse und riesengroß leuchtete. Als wir den Mond sahen, war es beeindruckend schön – aber weit und breit kein Fotoapparat, mit dem man ein gutes Bild hätte machen können.

der Vollmond über Stuttgart

Bei der nächsten Gelegenheit, zum Anhalten war der Mond dann hinter dem Rotenberg verschwunden und nur noch ein kleiner Teil zu sehen. Zuhause waren dann die Nachbarshäuser im Weg und als der Mond dann weit genug am Himmel stand, war die goldgelbe Farbe fast schon dahin. Aber wegen solchen seltenen Momenten immer der Fotoapparat mitnehmen? In diesem Fall wäre es cool gewesen, aber in den meisten Fällen wäre er umsonst mitgetragen worden… Wobei, so schlecht ist das verspätete Bild vom Mond dann ja doch nicht geworden.

Der Rauch-Zoo

Vor ein paar Tagen waren wir in Freudenberg am Main im Rauch-Zoo. Das hat aber nichts mit Tabak oder so zu tun, sondern der Name kommt von der benachbarten Möbelfirma “Rauch Möbelwerke”. Neben dem Firmengelände hat die auch sonst sehr engagierte Firma einen kleinen Zoo mit verschiedenen Tieren erschaffen; es gibt Rehe, Esel, Lamas oder Kamele. Auch Affen, Emus und Straße sind dort zu sehen genauso wie Wallabys (kleine Kängurus)

Rotwild im Rauch-Zoo Damwild im Rauch-Zoo die Esel
Lamas im Rauch-Zoo Trampeltiere (Kamele) die Strauße
das Gehege der Berberaffen Rotwild im Rauch-Zoo kleines Känguruh (Wallaby)

Bei freiem Eintritt sind die Tiere ein beliebtes Ausflugsziel auch für Kindergartengruppen und an den Gehegen gibt es auch noch ausführliche Informationen zu den Tieren. Laut Internetseite hat es mal mit Ponys angefangen (die gibt es auch heute noch) und mit der Zeit kamen immer weitere Tiere dazu: http://www.rauchmoebel.de/unternehmen/engagement.html

Wer mal zufällig in der Nähe ist, der sollte den Tieren einen Besuch abstatten.

Herbst im Kindergarten

Im Kindergarten hat Lena mit den anderen Kindern verschiedenes Obst gemalt und die Bilder hängen nun für alle sichtbar im Kindergarten aus. Mit kräftigen Farben haben die Kinder verschiedenes Obst gemalt. Und selbst ohne viel Phantasie lassen sich die Früchte erkennen.

selbst gemaltes Obst

Das ist schön geworden. Mal abwarten, ob wir das Bild mit nach Hause bekommen oder ob es im Kindergarten bleiben muss.

Der Fuchs ist tot…

Was ist das? Ein Fuchs auf der Treppe? Schläft der in der Herbstsonne? Nein, der atmet nicht mehr. Ein toter Fuchs auf der Treppe. Und nun? Den lange ich ganz sicher nicht an, wer weiß was das Tier hatte und warum es hier liegt. Doch wer kümmert sich um sowas? Die Polizei? Der Förster? Oder das Gesundheitsamt???

der Fuchs ist tot

Ein Anruf bei der Polizei brachte ein wenig Klärung. Die Polizisten sind nicht dafür zuständig, das Tier sollte untersucht werden woran es gestorben ist und es gibt für jeden Bezirk einen Jagdpächter außerdem einen Tiernotdienst. Diese werden das Tier holen und schauen, was dem Fuchs passiert ist. Mal schauen, ob sich da noch jemand meldet – wenn der Tollwut hatte, ist das dann irgendwie übertragbar?

Nebelgraue Fahrt nach Mannheim

Die Fahrt nach Mannheim begann eigentlich sehr schön mit Sonnenaufgang. Doch bereits am Abstellbahnhof Rosensteinpark trübten die ersten Nebelschwaden das Bild. Und ab dem Tunnel “Langes Feld” war dann die Sicht vollends weg. Nur noch Nebelgrau vor dem Fenster. Man konnte die Sonne noch erahnen, an der Stelle war es etwas heller. Aber sonst war alles eine hellgraue Suppe.

der Morgen kommt Nebelsicht

Schade, eigentlich ist die Strecke nach Mannheim mit verschiedenen Brücken-Panoramen und freien Stücken eine schöne Abwechslung. Doch heute bliebt die Fahrt grau. Und auch über den Tag war der Nebel nicht wegzukriegen. Die Rückfahrt fand dann in ähnlicher Situation statt (allerdings dann mit untergehender Sonne)