Bitte mehr Bit: 16Bit, 32Bit oder gar 64Bit???

Vor einigen Jahren hat es mit 8 Bit angefangen – der “64er” war der erste Homecomputer und steht heute noch betriebsfähig im Schrank. Unser aktueller PC hat zwar von Anfang an alle Fähigkeiten für 64 Bit, doch aus irgendeinem Grund war die Firma beim Produzieren der Meinung, dass 32 Bit genügen. Immerhin hatten wir so die Möglichkeit, das ein oder andere antike Programm aus vergangenen Windows-95-Zeiten zu nutzen. Doch immer blieb im Hinterkopf, dass der Arbeitsspeicher nicht voll genutzt werden kann.

Aufgrund der Zicken bei der Musikwiedergabe und kleineren Problemchen hatten wir uns nun entschieden das 32-Bit Windows zu killen und die Daten im 64-Bit Windows zu übernehmen.

Windows 7 Professional mit SP1 - 64 Bit

Zum Glück gab es eine vollständige Datensicherung, einer Liste aller Seriennummern, der installierten Programme und der persönlichen Daten. So ist nach 4 Abenden nun alles wieder am Laufen. Das war auch der Grund, warum mal wieder die Beiträge hier im Blog erst mit Verzögerung erscheinen.

Und wir kriegen auch iTunes zum Kooperieren

Nach langen Experimenten haben wir das iTunes wohl doch gezähmt. Und letztendlich war die Lösung doch einfacher wie gedacht.
Die im Netzwerk eingerichtete Festplatte haben wir vorübergehend als USB-Laufwerk eingerichtet und angeschlossen – mit dem Laufwerksbuchstaben “Z” versehen, weil das die normale Zuordnung für die Netzwerk-Festplatte ist. Davor mussten wir nur das verbundene Netzlaufwerk trennen und konnten über die Datenträgerverwaltung den Buchstaben “Z” zuordnen. Nun haben wir iTunes gestartet und siehe da war in Nullkommanix die ganze Platte geprüft, die Cover geladen, die Lautstärke bestimmt und die unterbrechungsfreie Wiedergabe ermittelt.

Als nächstes haben wir iTunes beendet und die Festplatte wieder entfernt. Nach dem Anschluss ans Netzwerk haben wir wieder den Laufwerksbuchstaben “Z” zugeordnet und nach dem Start von iTunes wurden alle Dateien wieder gefunden und sind nutzbar.

Auch unser Wunsch an allen PC die gleiche Musik-Quelle zu nutzen lässt sich so umsetzen: Die Dateien aus dem iTunes-Ordner (.itl, …) müssen nur ins gleiche Verzeichnis des anderen Rechners kopiert werden und schon steht dort die gleiche Mediathek zur Verfügung – allerdings muss dies bei Änderungen immer wieder manuell ausgeführt werden. Aber immerhin können wir endlich wieder iTunes nutzen.

Funkuhr fürs Handy

Als ständiger Begleiter ist das Handy inzwischen fast unentbehrlich geworden. Leider scheint die Synchronisierung über das Mobilfunknetz nicht wirklich zu funktionieren – egal was man einstellt irgendwann geht das Gerät ca. 2 Minuten nach. Was nun? Für den PC gibt es die Möglichkeit dass er sich bei der Physikalisch-Technischen-Anstalt in Braunschweig das Zeitsignal der Atomuhr holt und damit synchronisiert.

Das Tool "FreeTimeBox"synchronisiert die Uhrzeit

Doch gibt es sowas auch für’s Handy? Gibt es noch mehr Leute, denen die falsch gehende Uhr etwas ausmacht? Ja.  Tatsächlich hat sich jemand die Mühe gemacht und ein entsprechendes Tool geschrieben. Es heißt “FreeTimeBox” und kann über die verschiedensten Wege (z.B. Internet, Mobilfunknetz,…) die Zeit synchronisieren – entweder auf “Abruf” oder automatisch im Hintergrund. Eine Vorstellung des Tools mit Link gibt es hier: http://carafaja.blog.de/2010/04/09/softwaretipp-freetimebox-8262826/

Wer ist Frodo?

Wem beim Namen “Frodo” der Herr der Ringe einfällt, der liegt diesmal leider daneben. Es geht in diesem Artikel nicht um den Film oder um irgendwelche Hobbits, es geht um einen Computer – genauer gesagt um den Heimcomputer schlechthin – nämlich um den Commodore C64. Der echte C64 steht oben im Regal bei uns und die Disketten funktionieren nach knapp 20 Jahren tatsächlich immer noch.

Doch es ist umständlich, bei gelegentlichem Spielbedarf alles aufzubauen – ein Emulator ist da schon praktischer.

Frodo ist ein Emulator für verschiedenste Systeme – egal ob auf dem PC, auf einem MAC, unter Linux, Windows oder anderen Betriebssystemen sogar für’s Handy gibt es eine spezielle Version.

C64 meets Nokia

Aus reiner Neugier habe ich es mal ausprobiert, ob das auch auf dem Handy funktioniert und die erstellen D64-Dateien laufen tatsächlich auf dem Handy – Kultspiele wie “Winter Games” oder “Vermeer” sind nun auch auf dem Handy möglich. Wenn jetzt noch ein Joystick angeschlossen werden kann…

Weitere Details und Download unter: http://frodo.cebix.net/

Screenshots auf dem Handy

Ja, das klingt total verrückt. Und der ein oder andere Leser fragt sich garantiert, für was man so einen “Unfug” braucht. Die Antwort: Eigentlich nicht. Aber wer es mal probiert hat, findet immer wieder neue Ideen, was man mit dem Tool anfangen kann.

Start des Tools verschiedene Einstellungen

Ein paar Ideen: Speichern von SMS auf dem PC, Karten-Ausschnitt speichern und verschicken, Programmeinstellungen sichern bzw. weitergeben, Spielstand speichern

Wer selbst ausprobieren will, was es für Möglichkeiten gibt “Screenshots” auf dem Handy zu erzeugen findet das kostenlose Programm “ScreenSnap” auf der Internetseite des Herstellers. Das Programm funktioniert mit allen Handys der folgenden Symbian-Versionen:

S60 1. und 2. Edition (z.B. Nokia N70)
S60 3. Edition (z.B. Nokia N73)
S60 5. Edition (z.B. Nokia 5800)
Symbian^3 (z.B. Nokia C7 oder N8)

Die Screenshots für diesen Artikel sind übrigens auch mit dem Tool erstellt und auf den PC übertragen.

Wenn die Wii mal wieder leuchtet…

Ist euch das auch schon passiert? Die Wii wurde ordnungsgemäß ausgeschaltet und am nächsten Tag blinkt der DVD-Schacht blau? Habt ihr euch schon gefragt was das ist??? Wer die Wii dann nicht einfach ausschaltet wird im Menü eine neue Nachricht finden, die auf ein Update der Software hinweist.

Diese Woche war es ein Update für Firmware 4.3, nichts sicherheitsrelevantes oder irgendeine Verbesserung – wie man im Internet lesen kann wohl nur ein wenig Anpassung gegen Kopierschutz-Piraten…

Umfragen und ihre Tücken…

Im Herbst hatten wir erstmals eine Umfrage im Blog gehabt, in dem unsere Besucher tippen konnten wann der Geburtstag von Lena sein wird. Das dafür eingesetzte Plugin “WP-Polls” hat seither ein Schattendasein geführt, weil es irgendwie nicht richtig funktioniert hatte und es mit weiteren Umfragen irgendwie nicht umgehen konnte oder wollte – auf allen Seiten erschien immer dieselbe Umfrage…

So machten wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Alternative.

Erfolg hatten wir recht schnell, weil wir “Democracy” entdeckten und uns freuten, dass es sogar eine deutsche Übersetzung gibt. Doch die Ernüchterung kam auch bald, da die gefundene Version 1.2 nicht aktuell war und mit dem eingesetzten WordPress 3.0 nicht kompatibel erschien (es gab keine Umfragen und neue Einträge verschwanden im Nirvana). Erst die nach weiterer Suche entdeckte Version 2.0.1 von Democracy wollte unseren Wunsch nach Umfragen erfüllen.

Die Umfrage zum Thema “Stuttgart 21” – ein Thema dass die Stuttgarter seit inzwischen 16 Jahren bewegt ist mit diesem Plugin erstellt und auch die “alte” Umfrage zum Baby-Tipp haben wir übernommen. Nun steht einer fleißigen Umfragerei bei unseren Besuchern nichts mehr im Wege…

WordPress 3.0 ist da

Bereits vor ein paar Tagen kam die Nachricht, dass das WordPress-Team eine neue Version bereitgestellt hat. Da ein Upgrade immer mit viel Aufwand verbunden ist (Datenbank sichern, Daten sichern, Plug-Ins deaktivieren, Upgrade herunterladen, installieren, Plug-Ins aktivieren,…) haben wir es nun schon eine Weile vor uns her geschoben.

Doch nun ist es vollbracht. Seit heute läuft unsere Seite mit der neuen Version von WordPress 3.0.

Änderungen? Im ChangeLog haben wir keine sicherheitsrelevanten Dinge gefunden, das Menü ist etwas verändert aber alle Plug-Ins funktionieren.

Das neue Office 2010 ist da!

Es ist soweit. Wer seit 5. März 2010 ein neues Office 2007 von Microsoft gekauft hat kann nun unter http://office.microsoft.com/de-de/tech-guarantee/ sein kostenfreies Update auf Office 2010 herunterladen und ggf. als DVD bestellen (das kostet allerdings knapp 15€). Das einzige was man tun muss ist anzugeben dass das Office 2007 im Zeitraum seit 5. März gekauft und aktiviert wurde. Dann wird der Produktschlüssel geprüft, der neue Installationsschlüssel erstellt und der Download kann starten.

Die Office-Versionen 
Office Home und Student / Office Home und Business / Office Professional

Mit 600 MB fällt der Download angenehm klein aus und die Installation läuft nach Eingabe der Installationskennung als Update ohne weiteres Zutun ab. Der erste Start einer Office-Anwendung dauert weil die Konfiguration noch abgeschlossen wird und Outlook optimiert nach dem ersten Öffnen die Datei. Danach startet alles schön flott. Vor der Installation muss eine eventuell installierte Beta-Version von Office 2010 deinstalliert werden, die vorherigen Einstellungen (Outlook-Konten, Schnellstart-Symbole,…) bleiben aber erhalten, wenn man die Installation danach mit den vorgeschlagenen Einstellungen durchführt.

Was gibt es für Änderungen? In Outlook, Publisher und OneNote wurden die in der letzten Office-Version eingeführten Ribbons nun auch vollständig umgesetzt. Der Office-Button oben ist dem Reiter ‚Datei‘ gewichen und dieses Menü erscheint nun logischer. Außerdem wurde die Internet-Anbindung ausgeweitet – jede Datei kann direkt aus dem Programm auf einen Internetspeicherplatz (z.B. Skydrive) übertragen werden. Mit den kostenfreien WebApps von Office 2010 kann dann von überall darauf zugegriffen und die Datei bearbeitet werden.

Ein kurzes Fazit: wer noch mit Office 2003 oder älter arbeitet bekommt eine rundum durchdachte Office-Version und kann nach der Installation der Version 2010 einen Teil der Kosten durch Verkauf des 2007er-Office wieder ausgleichen. Wer bereits Office 2007 hat dürfte wenig Gründe finden warum er das neue Office braucht.

Wer übrigens glaubt, günstig von Office 2007 auf 2010 zu aktualisieren und eine Upgrade-Version erwerben will, wird diesmal enttäuscht. Es gibt bei Office 2010 keine kostengünstigen Upgrades mehr – nur Vollversion (FPP) oder Lizenzkarte zum Download (MLK), allerdings ist nur die Vollversion dazu berechtigt, zusätzlich auf einem tragbaren Gerät installiert zu werden. Wer PC plus Laptop ausstatten will, ist mit der Vollversion günstiger…

Das Handy als Musikplayer

Schon länger hat das Handy bei uns auch die Funktion des Musikplayers übernommen. Bisher haben wir den vorhandenen Player verwendet und die Nachteile eben hingenommen. Mangels vernünftiger Alternativen haben wir die Fehler in den ID3-Tags, die fehlende Timerfunktion und die eingeschränkten Playlist-Möglichkeiten eben akzeptiert.

Zufällig sind wir nun auf zwei interessante Alternativen gestoßen: PowerMP3 und TTpod. Von den Beschreibungen her toll – vor allem das kostenfreie TTpod. Doch die Tücke liegt im Detail. Während zu PowerMP3 zumindest eine deutsche Version existiert gibt es das TTpod offenbar nur in Chinesisch, Russisch, Spanisch und theoretisch Englisch. Doch installieren lässt es sich nicht – es werden nur kryptische Zeichen (chinesisch?) angezeigt und der Start endet mit einem Systemfehler.

Dass es von PowerMP3 eine deutsche Version gibt macht es allerdings nicht leichter – nach 14 Tagen will das Programm eine Registrierung und dafür gibt es offenbar nur eine russische Seite. Irgendwie habe ich aber kein gutes Gefühl dort meine Kreditkarten-Daten anzugeben…

Was bleibt? Der Wille ein perfektes Musikprogramm für’s Handy – doch so leicht ist das nicht…