Eine kreative Lösung gegen Verspätung?

Was macht man, wenn fast täglich in der Zeitung von Verspätungen im S-Bahn Verkehr zu lesen ist? Mehr Züge sind zu teuer und neue Technik ist genauso unbezahlbar. Doch ein findiger Techniker hatte nun wohl eine Idee, zumindest am Bahnsteig den Zug rechtzeitig ankommen zu lassen: Die Uhr wird verstellt.

pünktlich wie die Bahnhofsuhr?

Während es am einen Gleis bereits acht Minuten nach ist, zeigt diese Uhr noch zehn Minuten vor. Der um 53 erwartete Zug hat also nach dieser Uhr noch drei Minuten Zeit. Wenn man nun auf die Uhr am Bahnsteig schaut und die Bahn schon einfährt, kommt doch Freude auf. Wann ist die Bahn schon überpünktlich? Doch wehe man schaut aufs Handy oder die Armbanduhr, dann merkt man schnell den Fehler und die vermeintlich pünktliche S-Bahn wir zum verspäteten Bummelzug. Also doch keine Lösung. Möglicherweise sind die Uhren der Bahn inzwischen ja genauso unzuverlässig wie ihre Signale, ihre Züge und ihre Gleise???

Weihnachten trifft Mittelalter

Wie auch in den vergangenen Jahren findet in Esslingen, also fast vor der Haustür, nicht nur ein “normaler” Weihnachtsmarkt statt sondern auch ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt. Und obwohl es keine halbe Stunde Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist, haben wir es irgendwie noch nie geschafft. Und nun haben wir das diesjährige Plakat gesehen, das für den Mittelaltermarkt wirbt.

Mittelalter- und Weihnachtsmarkt in Esslingen

Das Programm klingt interessant und wir wollen es dieses Jahr tatsächlich in Angriff nehmen und dort vorbei gehen. Als Höhepunkt ist am 21.12. ein Fackellauf vom Markt zur Burg geplant. Das klingt interessant und vielleicht liegt dann ja auch Schnee (man darf ja mal hoffen!)

Der Nikolaus fährt in diesem Jahr Diesel

Bereits in den letzten Jahren war es ein Wunsch der Kinder, mit der alten Straßenbahn zu fahren wenn der Nikolaus dort mitfährt. Auch dieses Jahr sollte die Nikolausfahrt wieder ein Highlight der Vorweihnachtszeit werden. Doch wegen den diversen Baustellen in Stuttgart und der damit verbundenen Unterbrechung der Straßenbahnstrecke an den Mineralbädern konnte die “normale” Museumslinie dieses Jahr nicht fahren. Damit die Nikolausfahrt nicht ausfallen muss, haben die Organisatoren des Straßenbahnmuseums kurzerhand einen alten Museumsbus geschmückt und der Nikolaus fuhr dann dort mit.

der Nikolaus-Bus im weihnachtlichen Straßenbahnmuseum

Damit war auch eine andere Fahrtstrecke angesagt und wir fuhren über den Killesberg, Schlossplatz und Eugensplatz hinauf zur Ruhbank. Unterwegs kam dann zu allen Kindern der Nikolaus und brachte ein kleines Präsent mit. Die Nikolausfahrt verbanden wir dann noch mit einem Besuch im Straßenbahnmuseum und dort ging es zu den kindlichen Highlights “Signalwand”, “Holzeisenbahn” und “Museumskino”. Wir sind gespannt, ob nächstes Jahr wieder die Straßenbahn den Nikolausdienst übernimmt. Aber egal was fährt, wir werden wohl wieder dabei sein.

Der haarlose Moncchichi

Während bei uns Menschen im Lauf der Zeit die Haare immer grauer und weniger werden, behalten die meisten Kuscheltiere ihr Fell über ihr gesamtes Leben. Je nach Kuschel- und Schmuseaufwand wird zwar das Fell ein wenig abgenutzt, doch ausfallen tut es eigentlich nicht. Umso erstaunter waren wir, als Lena einen ihrer Moncchichi nun ohne Haare brachte. Als wir dann das Tier näher angeschaut hatten, war klar dass das Fell sich vom Kopf gelöst hat und es nun ein glatzköpfiger Moncchichi ist.

der glatzköpfige Moncchichi

Doch das Hinkleben dürfte nicht das Problem wirklich lösen – an manchen Stellen ist der Moncchichi schon stark abgeliebt und haarlos. So wird nun im Stoffgeschäft nach einem passenden Stoff geschaut, damit das Fell wieder ersetzt werden kann. Dann dürften dem Moncchichi wieder einige Jahre intensives Liebhaben bevorstehen.

Der Weihnachtsmann war schneller

Wie auch in den letzten Jahren wurde auch diesmal der Wunschzettel per Post an Weihnachtsmann und Christkind geschickt. Doch statt brav beide Zettel in den gleichen Umschlag zu stecken, erklärte Lena dass ihr Wunschzettel unbedingt zum Weihnachtsmann muss. Lars entschied sich dagegen wie bisher für einen Brief ans Christkind. So wurden zwei Briefe fertig gemacht, gestaltet und verschickt.

Post vom Weihnachtsmann

Heute hat nun der Weihnachtsmann geschrieben und sich für den schönen Brief bedankt. Auch die Wünsche wurden erwähnt und die Freude bei Lena war ungefähr so groß wie die Enttäuschung bei Lars. Warum hat denn das Christkind noch nicht geantwortet, während der Weihnachtsmann schon zurückgeschrieben hatte? Das ist doch total unfair. Doch am Ende ist es nicht wichtig, wann der Brief kam, nur dass die Geschenke ein wenig dem Wunschzettel entsprechen. So konnte Lars sich dann doch beruhigen und freut sich nun auf “seinen” Brief vom Christkind – der wird ja auch bald kommen.

Nikolaus im Supermarkt

Es ist wieder soweit und im Supermarkt gibt es wieder eine Nikolaus-Aktion. Aber vermutlich haben die Kunden bzw. deren Kinder im vergangenen Jahr ein wenig zu große Schuhe oder zu viele Stiefel gebracht. Im Gegensatz zu den bisherigen Jahren gab es nämlich klare Regeln für einen “gefüllten Stiefel”, den die Kinder erfüllen mussten.

Bastelvorlage für den Nikolausstiefel

Der Stiefel wurde dieses Jahr aus einer Vorlage selbst gebastelt und zuvor kunstvoll bemalt. Die Aktion war auch auf dem Karton beschrieben und beschränkte sich auf einmal pro Kind und bis zu einem bestimmten Alter. Außerdem muss das Kind beim Abholen dabei sein – einer magischen Kindervermehrung im Supermarkt wird so wohl entgegengewirkt. Beide Kinder haben auf jeden Fall ihren Stiefel aufwändig bemalt und dekoriert, bevor er wieder zum Supermarkt geht. Und wir sind dann gespannt, was am kommenden Freitag drin sein wird…

Kalt!

Welch ein Schock am Wochenende. Draußen ist es lausig kalt und drinnen auch. Doch nicht deshalb, weil wir die Heizung vergessen haben sondern weil die Heizkörper aus unerklärlichen Gründen auf 3 stehen und eiskalt sind. Was ist los? Nur bei uns oder im ganzen Haus keine Heizung?? Warum schon wieder, erst vor etwas mehr als einer Woche war alles kalt.

keine Wärme

Immerhin hat sich die Heizungsfirma schon nach 15min gemeldet, nachdem wir auf die Mailbox gesprochen haben. Zuerst waren wir etwas irritiert, weil der Monteur wissen wollte wo die Heizanlage steht und ob auch die Nachbarhäuser betroffen sind – woher sollten wir das auch wissen, wenn wir keine Heizungsmonteure sind. Aber nach einigen Fragen, entschied der Herr selbst, dass es sich gleich auf den Weg macht. Und schon nach knapp 1 1/2 Stunden war es wieder warm. Hoffen wir mal, dass das Problem nicht nochmal auftritt.

SEPA – Frühstart oder Nachzügler?

Es ist soweit. Die SEPA-Zeit hat bei uns begonnen. Schon vor einigen Wochen hatten wir uns hier ja zu SEPA geäußert, weil wir unzählige Schreiben bekommen in denen uns die Firmen die Gläubiger-ID, die Mandatsnummern und die Umstellung auf SEPA mitteilen. Wie wir einem Zeitungsartikel vor ein paar Tagen entnommen haben, sind die deutschen Firmen aber bei der Umstellung eher hintendran. Ob das bedeutet, dass wir noch viele dieser damals kritisierten Briefe bekommen?

Für das Onlinebanking hat unsere Bank allerdings nun vollendete Tatsachen geschaffen: Ab jetzt können wir nur noch SEPA-Überweisungen machen – die alten Funktionen bringen nur noch einen Fehler. Doch beim ersten Versuch, eine Überweisung zu machen erschreckt der Hinweis auf die fehlende Berechtigung schon.

Sehr geehrte Kundin,sehr geehrter Kunde,
wie bereits angekündigt, wird Ihre Bank am Freitag, den 15.11.2013 die alte HBCI-Version 2.2 deaktivieren und die Inlandszahlungsverkehrsfunktionen (Überweisungen, Daueraufträge und Terminüberweisungen) auch in der neuen Version HBCI 3.0 durch SEPA ersetzen. Die bisher angelegten Daueraufträge und Terminüberweisungen werden am 17.11.2013 automatisch in das neue SEPA-Format übernommen und können ab dann wieder bearbeitet werden.

Es ist nun etwas gewöhnungsbedürftig, den neuen “SEPA-Button” zu klicken statt “Überweisung” und die bisherigen Adressen sind auch noch nicht von BLZ/Kontonummer auf IBAN umgestellt – aber immerhin sind die Adressen/Kontodaten noch da und müssen eben vor der erneuten Verwendung in IBAN konvertiert werden. Das ist zum Glück nur ein einmaliger Aufwand.

Sind wir mit der kompletten Umstellung auf SEPA nun eigentlich ein Frühstarter? Oder wie machen das andere? Dass jeder sein Onlinebanking-Programm schon aktualisiert hat, glaube ich ja eher nicht…

Enten, Gänse oder Dinos?

Beim Bäcker gibt es immer wieder interessante Neukreationen. Bisher lagen in der Auslage sogenannte “Big Foots”, das waren frittierte Füße (ein Teig wie Berliner oder Fasnachtsküchle). Das Schild steht auch noch immer dran, doch seit dieser Woche sind es keine Füße mehr, sondern irgendwelche Tiere.

Dino oder Gans? Keiner weiß es

Allerdings weiß die Bäckersfrau nicht genau, ob es nun ein Dinosaurier ist (Halloween lässt grüßen), ein Vogelstrauß oder eventuell eine Martinsgans. Die Backstube hat es als “Big Foot” gebracht – allerdings sieht es absolut nicht nach Fuß aus. Was auch immer es ist, es schmeckt wie eben Schmalzgebäck – die Form macht da keinen Unterschied.

Fast umgefahren…

Es passiert alle paar Wochen und nun ist es mal wieder soweit. Weil es manche Autofahrer nicht abwarten können und auf der BUS-Spur den Stau umfahren wollen, gibt es an der Kreuzung der Talstraße mit der Schönbühlstraße immer wieder Unfälle weil der Linksabbiege-Verkehr durch die stauenden Autos durchfährt und niemand darauf achtet, dass auf der ersten Spur (die dem Linienbus eigentlich vorbehalten ist) auch noch etwas kommen könnte.

angefahrene Fußgängerampel

Seit ein paar Tagen hat die Fußgängerampel mal wieder Schlagseite. Und es ist morgens kein gutes Gefühl hier bei Rot mit dem Kind zu stehen und zu warten, bis Grün wird – weil der nächste Unfall könnte jederzeit passieren. Und was mit einem hier stehenden Kind passiert, wenn der Ampelmast so verbogen ist, will ich mir lieber gar nicht vorstellen. Warum wird nicht die ganze Talstraße einspurig? Das würde viel Einfädelstau vermeiden und hier könnte keiner mehr aus Ungeduld rechts überholen…