Farb-Puschel statt Blüten in den Bäumen

Vermutlich haben sich die Schüler einer Schule in der Ameisenbergstraße gedacht, wenn schon der Frühling nicht die Farben und die Blüten auf den Bäumen sprießen, dann machen sie eben selbst ihre Welt ein bisschen bunter. Oder weiß jemand einen anderen Grund, warum die Kastanien dort mit allerlei bunten Woll-Puscheln behängt sind?

Woll-Puschel statt Blüten Woll-Puschel statt Blüten Woll-Puschel statt Blüten

Leider steht nirgends etwas zu dieser Aktion, die auf ca. 50 Meter die Bäume verschönert. Bei dem tristen Wetter ist es zumindest eine willkommene Abwechlung in den kahlen Bäumen. Ein bisschen wie Frühling…

Schnee vs. Sonne

Die Sonne kämpft hart um jeden Zentimeter im Garten. Und der Schnee scheint zu verlieren. Ist das endlich der Durchbruch für den Frühling? Der Wetterbericht lässt Schlimmes erwarten für die Osterfeiertage. Nur der Montag soll wohl einigermaßen gut werden. Aber zumindest für heute können wir uns freuen, dass der Winter auf dem Rückzug ist.

der letzte Schnee?

Lasst und die Stunden der Sonne genießen und hofft gemeinsam mit uns, dass es nun bald wirklich Frühling wird. Auch wenn wir eigentlich Schnee mögen – entweder richtig oder nicht. Und das Hin und Her der letzten Tage nervt langsam. So lange war der Winter schon eine Weile nicht mehr. Wir sind nun für richtigen Frühling.

Rasengrün

Ist der Winter wirklich geschlagen? Zum ersten Mal ist der Fußballplatz wieder schneefrei und trocken. Es scheint die Sonne und bei recht angenehmen Temperaturen (zumindest solange die Sonne da ist), können die Jungs draußen trainieren. Wenn es nach dem Wetterbericht geht, sind wir den Schnee für diese Saison allerdings noch nicht los. Eigentlich ist das gerade unvorstellbar – schon wieder Schnee und Kälte??

schneefreier Sportplatz

Wir gehen zumindest mal davon aus, dass wir auch am Donnerstag draußen trainieren können. Zum Glück können wir aber bei schlechtem Wetter auch kurzfristig in die Sporthalle gehen. Eigentlich hatte das Murmeltier Phil doch im Februar einen baldigen Frühlingsbeginn vorhergesagt. Aber vermutlich gilt das nur für Nordamerika…

Mit Hello Kitty zum Laternenlaufen

Zum Laternenlaufen im Kindergarten kam bei Lena eine fertige Laterne zum Einsatz, während Lars aus seinen selbstgemachten Laternen auswählen konnte und sich für die Laterne mit den Wachstropfen entschied. Schon am gleichen Abend kam dann bei Lena der Wunsch auf, auch eine eigene – selbstgebastelte – Laterne zu haben. Allerdings war ihr schnell klar, dass ihr eigenen Wünsche die Unterstützung von Mama erforderlich machten. Es sollte nämlich eine Hello Kitty-Laterne werden.

Laterne mit Hello Kitty Kopf

So ging es erstmal auf die Suche nach einer geeigneten Bauform. Rund? Die kann man zwar mit einem Kitty-Kopf bemalen, aber das sieht nicht so individuell aus. Eine im Vollmond-Design hätte das Problem, dass die Kitty eben zum Mondgesicht würde. So gab am Ende der “klassische” Hello Kitty Kopf die Grundlage. Zunächst wurde der Umriss des Kopfs ausgeschnitten, dann kamen die Augen und die Nase dran. Am Ende gab es noch die Schnurrhaare und die Schleife. Alles wurde dann auf Karton aufgezeichnet, ausgeschnitten und mit Transparentpapier beklebt.

Wem ist eigentlich schon mal aufgefallen, dass die Ohren der Hello Kitty unterschiedlich groß sind? Und wer weiß, dass die Schleife auch nicht symmetrisch ist? Das fällt einem schnell auf, wenn man die Schleife falsch herum ankleben will oder den Kopf auf der falschen Seite mit Transparentpapier beklebt. Doch nun ist die Katze fertig und wartet auf ihren Einsatz.

Und die Laterne fand gleich soviel Zuspruch, dass eine Zwillings-Laterne für eine Freundin gebaut wurde, damit die beiden Kinder gemeinsam ihre Hello Kitty ausführen können. Vielleicht wird es sogar dieses Jahr noch was…

Laternenfest im Kindergarten

Im letzten Jahr fand das Laternenfest gemeinsam mit der benachbarten Kirche statt, die traditionell im Klingenbach-Park den Martinsritt organisiert. Allerdings lag dieses Jahr der 11.11. am Wochenende und da ist der Kindergarten zu. So wurde entschieden, dass es diesmal ein eigenes Laternenfest mit eigenem Pferd gibt. Am vergangenen Freitag trafen sich alle Eltern und Kinder zum gemeinsamen Fest. Zuerst gab es Punsch und Hefemännchen, dann wurden am Lagerfeuer die Laternenlieder geübt, bevor es zusammen mit dem Pferd durch den Park ging.

das Lagerfeuer im Garten die Hefe-Männchen der Martins-Ritt

Am Ende der Laternenwanderung spielte die Reiterin unter musikalischer Begleitung des Kindergartens noch die Geschichte des Sankt Martins. Auch in kleinerem Kreis als im Vorjahr, war es für die Kinder wieder ein schönes Erlebnis und wir mussten extra noch einen kleinen Umweg nach Hause laufen, um die Laternen noch eine Weile leuchten zu lassen.

Gewächshaus auf dem Schlossplatz?

Was zunächst aussieht wie ein überdimensionales Gewächshaus, dient dem Schutz der Plastik “Crinkly avec disc rouge” von Alexander Calder. Dieses Kunstwerk schmückt schon seit langer Zeit den oberen Schlossplatz. Und nun scheint es ein wenig renovierungsbedürftig zu sein.

die unverhüllte Skulptur ein riesiger Schutzfolien-Turm vor dem Kunstmuseum

Damit die Arbeiten ohne Einfluss der Witterung ausgeführt werden können, wurde wohl dieses riesige Gewächshaus herumgebaut. Aber warum die Skulptur nach 7 Jahren schon wieder sanierungsbedürftig ist, haben wir nicht gefunden. Seit 1981 steht sie auf dem Schlossplatz und wurde zuletzt zur Eröffnung des neuen Kunstmuseums im Jahr 2005 renoviert. Wurden damals vielleicht Wasserfarben verwendet? Oder ist der Regen in der Stadt so sauer, dass die Farbe so schnell kaputt geht? Vielleicht ist aber auch Christo in der Stadt gewesen und hat “auf die Schnelle” den Calder verpackt??

Summer is over?

Es ist Herbst. Morgens ist es dunkel beim Aufstehen, die Platane gegenüber wirft wieder ihre Blätter ab und der Wind weht alles zu uns vor’s Haus. Zum Glück haben wir gerade keine Kehrwoche. Doch vermutlich werden die Blätter bis zum Freitag in zwei Wochen noch mehr werden und dann sind wir mit “Laubschaufeln” dran.

die Zeit des Herbstlaubs beginnt

Und wieder überlegen wir, ob es nicht sinnvoller wäre einen Laubsauger anzuschaffen für den Herbst. Doch die günstigen sind mit Strombetrieb und brauchen ein entsprechend langes Kabel (20m sind da schnell zusammen) und mit einem Verbrennungsmotor sind die Dinger nicht nur teurer sondern brauchen auch ein wenig mehr Pflege… Vielleicht werden wir ja irgendwann mal wirklich eine Entscheidung treffen…

Der Killesberg ohne Messehallen

Dass die Messe vom Killesberg verschwunden ist, liegt nun schon mehrere Jahre zurück. Doch die Verwandlung des Messegeländes in Park und Wohnungen hat einige Zeit in Anspruch genommen. Während im letzten Jahr die Parkeisenbahn am Eingangsbereich noch durch eine öde Baustellenlandschaft gefahren ist, sind dort nun wieder Gras und Wege vorhanden.

der Endbahnhof "Killesberg" Wasserlauf im neuen Teil des Höhenparks
Wasserlauf mit Pflanzbereichen kühlendes Nass im Park

Vom Ausgang der Stadtbahnhaltestelle plätschert außerdem ein Bach hinunter in den Park. An schönen Sommertagen ein Erlebnis für alle großen und kleinen Kinder. Es gibt nur zwei kleine “Probleme”: Der nebendran führende Fußweg hat einen nicht gerade barfußtauglichen Belag und der Bachlauf ist alle paar Meter von einer kleinen Brücke unterbrochen. Auch der Schatten entlang der Wege ist etwas spärlich – die einzelnen Bäume sind eben noch klein und geben kaum Schatten.

Im Vergleich zum früheren Zustand ist es jedenfalls schön geworden und wir werden in diesem Sommer sicherlich nochmal hier vorbei kommen und die Füße kühlen – einschließlich fahren mit der Parkeisenbahn.

Die Lena-Kirschen

Es ist soweit. Zum ersten Mal hat unser Kirschenbaum eigene Früchte die wir ernten können. Es sind zwar nur 12 Kirschen, aber immerhin ist es die erste Ernte!

die ersten eigenen Kirschen

Wir haben die leckeren Kirschen vor dem Regen in Sicherheit gebracht und hoffen, dass die noch verbleibenden Kirschen in den nächsten Tagen noch ein wenig Sonne bekommen und auch schön rot werden. Mal sehen wie die Kirschen schmecken…

Der Venustransit

Heute morgen war eine astronomische Besonderheit zu beobachten. Die “kleine” Venus wanderte über die Sonne, wie ein kleines Käferchen. Mit Sonnenaufgang konnte in Stuttgart zumindest noch das Ende des sogenannten Venustransit beobachtet werden. Die Stuttgarter Sternwarte hatte alle Interessierten eingeladen mit zu schauen.

Youtube-Video zum Venustransit vom 6.6.2012

Gegen Ende des Ereignisses haben zwar die Wolken den Himmel bedeckt, aber es war trotzdem beeindruckend. Wie das Youtube-Video zeigt, war der gesamte Transit beispielsweise von Norwegen aus vollständig zu sehen. Auch die NASA übertrug im Livestream das Ereignis. Wer also Pech hatte und am Himmel nur Wolken erblickte, der konnte zumindest im Internet das Spektakel verfolgen. Wer es verpasst hat, dem bleiben nur die Videoaufzeichnungen – der nächste Venustransit findet wohl erst wieder 2117 statt.