Australien in der Wilhelma

Wer Australien für einen Tagestripp zu weit findet, aber trotzdem echte australische Pflanzen und Tiere sehen will, der kann noch bis 15.09. in die Wilhelma nach Stuttgart kommen. Unter dem Motto “Botanischer Kurztripp nach Down Under” gibt es im Gewächshaus die Sonderausstellung Australien zu sehen.

Wandkunst der Aborigines Wandkunst der Aborigines Eukalyptus 

Neben den bekannten Pflanzen wie Eukalyptus und Rattanpalme gibt es auch noch Wandbilder nach Vorbild der Aborigines zu sehen und im Terrarium wohnt eine große Gespenstheuschrecke.

Termitenhügel Wandkunst der Aborigines 
Heidepflanzen Gespenstheuschrecke

Ein Termitenhügel (unbewohnt) und diverse Heidepflanzen runden den Kurzbesuch ab. Ein interessanter Einblick in die Natur Australiens. Die offizielle Pressemeldung gibt es hier.

Das Paradies für Affen

Nach langer Bauzeit ist es nun geschafft und das neue Affenhaus ist fertig. Wenn man das Bauwerk allerdings “Haus” nennt, ist das eher eine Untertreibung. Es gibt zahlreiche ausgedehnte Außenbereiche, verschiedene Innengehege und Verbindungswege. Außerdem ein Besucherkino, ein kleine Affen-Kino und auch die Jungtier-Aufzuchtstation ist im neuen Gebäudekomplex untergebracht.

die neue Anlage für Gorillas und Bonobos Mittagschlaf Mittagschlaf

Bei der offiziellen Eröffnung und beim Vorab-Termin der Wilhelma-Freunde hatten wir leider keine Zeit, so dass wir nun das Wochenende genutzt haben, um die Affen in ihrem neuen Domizil zu besuchen. Wir waren schon bevor wir ins Innere sind beeindruckt von der Größe der Anlage, auch innen ist es – vor allem im Vergleich zum bisherigen Gehege – ein Paradies für Affen.

Zufälligerweise waren wir gerade rechtzeitig zur Fütterung der Baby-Affen da und konnten sehen, wie die kleinen Äffchen vom Pfleger gefüttert wurden. Danach war im Gehege allgemeine Mittagsruhe angesagt und die Affen kuschelten sich gemütlich in ihre Holzwolle-Nester. Die Affen scheinen sich also wohlzufühlen…

Eier-Event in der Wilhelma

Das Wetter wurde an Ostern ja doch noch einigermaßen gut – zumindest war der Schnee nur noch Nebensache und zeitweise durfte sogar die Sonne ran. Ein Grund, das Oster-Special der Wilhelma “Rund ums Ei” anzuschauen. Es gab ein Eier-Memory, eine Tombola, einen Basteltisch und viel Wissenswertes über Eier in allen Größen.

alles rund ums Ei

Die neuen Räume der Wilhelma-Schule haben wir so zum ersten Mal auch von innen sehen können.

Ei Ei Ei ein Teil der Tombola-Gewinne

Leider haben die Kinder keinen der “Hauptpreise” gewonnen und auch keinen der Plüschaffen – aber das Geld für die Lose kommt den Affen zu Gute. Und von einem Schoko-Ei hat man als Kind deutlich mehr, wie von einer Blume – denn die Schokolade kann man essen, eine Blume müsste man ja noch gießen…

Nach einem Besuch bei den Papageien und den Zebramangusten ging es dann wieder heimwärts, aber wir kommen sicherlich bald wieder.

mit 50mm unterwegs

Ein spannendes Experiment. Den Fotoapparat mit einem Objektiv bestücken mit Festbrennweite und dann auf Motiv-Suche gehen. Das 50mm-Objektiv bietet eine hervorragende Lichtstärke. Wenn man sonst mit 18-55 oder 28-200mm fotografiert ist eine feste Brennweite schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es hat tatsächlich geklappt. Kein Motiv musste wegen dem Objektiv ausfallen.

im Gewächshaus bei den Pinguinen der Wüstenfuchs im Aquarium

Für’s erste Mal hatten wir die Wilhelma als Motiv ausgesucht – vom Papagei hinter Gittern bis zu Bären im weitläufigen Gehege und Fischen im dunklen Aquarium war genug Abwechslung dabei. Und wir sind uns sicher, dass es nicht das letzte Mal war mit dem 50er…

Ein größeres Gehege für die Erdmännchen

Während nebenan das neue große Affenhaus gebaut wird, hatten die niedlichen Erdmännchen in den letzten Monaten keinen tollen Platz in der Wilhelma. Auf der einen Seite nur Baulärm und viele Besucher blieben weg, weil es kein Durchgang zum Schaubauernhof mehr gab. Und bei unserem Besuch vor ein paar Tagen waren die Erdmännchen ganz weg.

Erdmännchen in der Wilhelma Erdmännchen in der Wilhelma Erdmännchen in der Wilhelma

Ein wenig irritiert, dass diese possierlichen Schleichkatzen verschwunden sind, haben wir im Internet recherchiert und sind darauf gestoßen, dass die Erdmännchen bis zum Frühjahr auch ein neues – größeres – Gehege bekommen. Und deshalb wohnt Familie Erdmännchen den Winter über im geheizten Tennhof der Wilhelma und kommt pünktlich zur Fertigstellung des neuen Geheges im Frühjahr wieder zurück. Hoffen wir, dass die Affen bis dahin auch einziehen können und der Weg vorbei an den Erdmännchen wieder möglich ist…

Das neue Affenhaus

Es geht voran. Die Eröffnung des neuen Affenhauses in der Wilhelma ist zwar noch nicht konkret, aber immerhin hat das Haus und das Außengelände nun erkennbare Strukturen angenommen. Für die Wilhelma war dies ein Grund, die Freunde und Förderer einzuladen, die Baustelle zu besichtigen. Und trotz schlechtem Wetter (Dauer-Regen) nahmen diese Einladung zahlreiche Besucher an.

das neue Affenhaus das neue Affenhaus Zugang zum Pflegebereich
das neue Affenhaus noch herrschen hier die Baumaschinen
das neue Affenhaus die Außenanlage

Zeitweise musste über eine Stunde gewartet werden, bis es einen Platz in einer Gruppe gab für eine Führung durch die Baustelle. Immerhin wurde für den Abbau der Warteschlange auch eine Besichtigung auf eigene Faust ermöglicht – mit Kindern eine Stunde im Regen warten wäre kein Vergnügen geworden. So konnten wir immerhin das Haus und die Gehege für die Affen von innen sehen. Das Projekt macht bereits einen tollen Eindruck und wenn es endlich fertig ist, wird das sicherlich einen ausführlichen Besuch wert sein – und wenn es dann wieder warm ist, dürfte auch das beeindruckende Außengehege fertig sein.

Die neue Anlage für afrikanische Menschenaffen in der Wilhelma

Es wird nun tatsächlich ernst mit der Fertigstellung. Trotz Verzögerungen, Kostensteigerungen und anderen Nachrichten wird das neue Affenhaus neben den Giraffen bald fertig sein. Als Freunde und Förderer der Wilhelma wurden wir nun für November in die Wilhelma eingeladen und dürfen exklusiv an zwei Tagen die neue Anlage anschauen. Im November sollen die ersten Affen auch in das Haus einziehen können, die offizielle Eröffnung wird dann noch etwas dauern.

bald ist es soweit: Umzug ins neue Heim

Mit dem Umzug ins neue Heim endet für die Affen das gekachelte Wohnheim und dort wird Platz für Neues. Es ist eben immer etwas in “Bewegung” in der Wilhelma.

Hallo liebes Känguru, hast du deinen Beutel zu?

Schon oft waren wir in der Wilhelma und auch bei den Kängurus sind wir häufig. Doch das Hineinklettern in den Beutel der Mama haben wir bisher noch nicht erlebt. Beim letzten Mal war es allerdings dann schön mit anzuschauen, wie das Kleine in Mamas Beutel geklettert ist.

die Familie Känguru hinein in den Beutel nur noch die Beine schauen heraus

Ob das Känguru allerdings noch genauso hüpft, wie ohne Kind im Beutel konnten wir nicht sehen. Nachdem das Känguru-Kind hineingeklettert war, blieb Mama einfach sitzen. Vermutlich war der Nachwuchs aber zu groß zum Hüpfen mit Mama – nachdem die Hinterbeine noch herausgeschaut haben, hat das Kleine vermutlich nur getrunken bei Mama und wir nicht mehr herum getragen – dass es selbst hüpfen kann, hatte es davor ja bereits gezeigt…

Magnolienblüte

Überall fangen sie nun wieder an zu blühen – die Magnolien. Bereits in der Urzeit waren diese Bäume vorhanden und haben ihre Schönheit bis heute erhalten.

Magnolien Magnolien Magnolien

Neben den zahlreichen Magnolien im maurischen Garten der Wilhelma (rosa, rosa/weiß und weiß) gibt es auch am Schlossplatz noch Magnolienbäume und einzelne Bäume in der Stadt verteilt.

Tierischer Verlust in der Wilhelma

Überraschend haben wir heute davon erfahren, dass Leopard “Saracen”, der seit über 10 Jahren in der Wilhelma gelebt hat, gestorben ist. Wie dem Bericht der Wilhelma zu entnehmen ist, hatte Saracen eine besondere Fellzeichnung. Es ist daher geplant, dass er nach Bristol zurück kommt und dort präpariert und der Nachwelt erhalten bleiben soll.

Leopard in der Wilhelma beim Fressen

Zurück bleibt nun Mesched, die mit Saracen bereits viermal Nachwuchs bekam. Hoffen wir, dass das über das europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) ein geeignetes Partnertier gefunden werden kann und bald wieder zwei Leoparden in der Wilhelma wohnen.